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Reaktion auf Germanwings-Absturz
 

Reaktion auf Germanwings-Absturz

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Lufthansa führt "Zwei-Personen-Regel" ein

Foto: Harald Schröder
Foto: Harald Schröder
Mehrere deutsche Airlines haben sich darauf verständigt, dass Cockpits immer von zwei autorisierten Personen besetzt sein müssen. Auch ausländische Fluglinien planen, diese Regelung einzuführen.
Die Fluggesellschaften der Lufthansa Group führen vorsorglich ein neues Verfahren zur Cockpitbesetzung ein. Wie das Unternehmen bekannt gibt, müssen sich während eines Fluges zu jedem Zeitpunkt zwei autorisierte Personen im Cockpit aufhalten. Darauf hat sich Lufthansa mit dem Luftfahrtbundesamt, den anderen deutschen Airlines sowie dem Bundesverband der deutschen Luftverkehrswirtschaft verständigt.

"Die Passagier-Airlines der Lufthansa Group werden so schnell wie möglich in Abstimmung mit ihren jeweiligen Aufsichtsbehörden das neue Verfahren umsetzen", heißt es. Auch ausländische Fluggesellschaften wie die Lufthansa-Partner Air Canada, Norwegian Air Shuttle, Icelandair und Easyjet wollen dem Beispiel folgen. Air Berlin hingegen hat angekündigt, die Regelung bereits ab Freitag einzuführen. In den USA wurde die Regel nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 eingeführt.

Gleichzeitig kündigt Lufthansa an, ihre Sicherheitsstrukturen zu ändern. Zu den Sicherheitspiloten der einzelnen Airlines werde "ab sofort und bis auf weiteres" eine neue Funktion mit übergreifender Verantwortung geschaffen. "Als Konzernsicherheitspilot übernimmt Kapitän Werner Maas mit sofortiger Wirkung und in Personalunion zu seiner jetzigen Aufgabe als Sicherheitspilot der Deutschen Lufthansa AG die neue Aufgabe", heißt es. "Er wird mit übergreifender Verantwortung flugsicherheitsrelevante Verfahren überprüfen und weiterentwickeln. In dieser Funktion berichtet er direkt an den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Lufthansa AG, Carsten Spohr."
 
27. März 2015, 15.00 Uhr
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