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Nun also doch!

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GDL kündigt Streik von Donnerstag bis Montagfrüh an

Foto: Harald Schröder
Foto: Harald Schröder
98 Stunden soll der Streik dauern, zu dem die Gewerkschaft Deutscher Lokführer aufgerufen hat. Der längste Arbeitsausstand in der Geschichte der Bahn beginnt am Mittwoch im Güterverkehr, danach wird der Personenverkehr bestreikt.
In einem Fernsehinterview hatte GDL-Chef Claus Weselsky doch kürzlich Gerüchte dementiert, man plane einen 91-stündigen Streik. das sei Unfug. Jetzt wird aus dem Gerücht aber Ernst und der Streik überschreitet alles, was die Bahn bisher erlebt hat. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat am Dienstag zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Im Güterverkehr sollen die Waggons schon von Mittwoch um 15 Uhr an stillstehen. Von Donnerstag um 2 Uhr nachts bis Montag um 4 Uhr wird es dann bitter für Reisende, die mit Fern- und Regionalzügen sowie S-Bahnen fahren wollen. Im Rhein-Main-Gebiet wird vermutlich wieder ein Großteil der S-Bahnen ausfallen und Verspätungen müssen eingeplant werden, die auch ein zu erwartender Ersatzfahrplan der Bahn nicht auffangen können wird.
 
4. November 2014, 15.17 Uhr
nb
 
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Leser-Kommentare

Kommentieren
 
Ronald M. Filkas am 6.11.2014, 14:50 Uhr:
Um es auch an dieser Stelle noch einmal zu sagen: Das Streikrecht ist ein Grundrecht dieser Gesellschaft, und es abzuschaffen, wäre ein Einschnitt in die Freiheit! Blieben Sie bei Ihrem Leisten, Herr Szymanski, und auch Frau merke [sic!] wäre gut beraten, hier nicht einzugreifen, auch wenn es Hohe verlauste [sic!] gibt.
 
Thomas Szymanski am 5.11.2014, 14:13 Uhr:
"Es wird höchste Zeit, dass man solche Leuten wie Cl. Weselsky klar die Grenzen aufzeigt, denn das hier hat nichts mehr einem normalen Streik und für die Lokführer zu tun, sondern hier geht es nur um eine Person, wie man merkt. - Sehr merkwürdig ist es, dass da die Bahn samt der Politik schweigt. - Es wird halt höchste Zeit ,dass der Unsinn mit der "Privatisierung" aufhört. Man sieht ja, wo es hinführt.- Frau merke, Sie müssen jetzt handeln, denn hier gibt es sehr Hohe verlauste, die in die Hundert-Tausende gehen. Dem muss Einhalt geboten werden. Das schadet dem Land ohne Ende und wird weitreichende Folgen haben! Dazu gehört auch, dass in wenigen Jahren die Züge, die dann noch
fahren , ohne Lokführer sind, bzw. dass vor allem,wie jetzt schon zu sehen,die Buslinien davon profitieren, und der Reisende auf Diese ganz umsteigt! -Ade, liebe Bahn." ,Thomas Szymanski, Puppenspieler
 
Ronald M. Filkas am 5.11.2014, 14:08 Uhr:
So kann man sich auch herausreden, aber warum mich korrigieren? Mal den zweiten Kommentar von unten aufmerksam gelesen?
 
Journal Frankfurt am 5.11.2014, 13:56 Uhr:
Sehr geehrter Herr Filkas, allein aus der Tatsache heraus, dass wir die GDL in Großbuchstaben haben, kann man ableiten, dass uns der korrekte Name der Gewerkschaft bekannt ist. Es handelt sich dabei übrigens um die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer, wenn wir Sie an dieser Stelle korrigieren dürfen. "Die Gewerkschaft der Lokführer" war als flappsiges Synonym und nicht als offizieller Name gedacht, führte aber bei Ihnen zu einem Missverständnis, weshalb wir den Satz umgestellt haben.
 
Ronald M. Filkas am 5.11.2014, 13:47 Uhr:
Herr Looschen, unsere Kanzlerin ist schon lange nicht mehr diejenige, die Schaden vom Volk abwendet, und liebe(r) Verfasser/-in, das gerade eingebaute große D macht die Sache auch nicht besser, so lange die Abkürzung nicht stimmt!
 
Ronald M. Filkas am 5.11.2014, 13:28 Uhr:
Kurzer Einwurf: Seid ihr vom Journal eigentlich sicher, dass GDL (mit großem D übrigens!) tatsächlich Gewerkschaft der Lokführer heißt? Oder nicht vielleicht doch richtiger Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer?
 
Uwe Looschen am 5.11.2014, 13:20 Uhr:
Ich finde es vermessen, was die GDL hier betreibt. Herr Weselsky vertritt gar nicht seine Mitglieder, sondern sein eigenes Ego. Sehr deutlich war das am Montag zu sehen, als herauskam, dass die GDL mit der Bahn überhaupt noch nicht über Gehaltserhöhungen gesprochen hat! Die GDL will vor allen anderen Themen ein Vertragswerk haben, was ihr überleben garantiert. Hallo, liebe GDL: Ist das vordergründig euer Auftrag, den ihr von den Mitgliedern erhalten habt?
Knapp 20tsd. Arbeitnehmer können ein ganzes Land lahm legen. Und das nur zu dem einzigen Zweck des Machterhaltes von Funktionären.
Und wenn Montag alles wieder einigermaßen läuft, dann kommen bestimmt wieder die Piloten. Hier sind es nur knapp über 5tsd. Piloten, die auch ein Land lahm legen können. Und das für den Erhalt einer Rente von weit über 100.000?. Millonen Rentner in Deutschland wären froh, wenn sie 20.000 ? Rente erhielten. Und hier gibt es einen Berufsstand, der den Hals nicht voll genug bekommt.

Frau Merkel: Hier sind Sie und die Politik gefordert etwas zu unternehmen. Wegschauen reicht nicht mehr aus. Sie sind von uns mehrheitlich gewählt worden, um Schaden von uns fern zu halten und dass alle Menschen ihre Arbeit verrichten können. Und ein paar wenige tun alles dafür, dass Millionen es nicht können.
 
 
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