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Nahverkehrsplan 2025+
 

Nahverkehrsplan 2025+

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Neue Linien für die Straßenbahn

Foto: ©  Bernd Kammerer
Foto: © Bernd Kammerer
Kürzere Wartezeiten und längere Züge hatte Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) bereits vergangene Woche angekündigt. Nun ist die Planung für den Nahvekehrsplan 2025+ präziser geworden.
Ende Juni hatte traffiQ, die lokale Nahverkehrsgesellschaft der Stadt Frankfurt, gemeinsam mit Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) den Nahverkehrsplan 2025+ vorgestellt. Am Montag wurden weitere Details zur Umstrukturierung des Straßenbahnvekehrs vorgestellt. Die Fahrgastzahlen in Frankfurt steigen stetig an, so Oesterling. Der Verkehrsdezernent sieht als Grund dafür die „zunehmende Nachfrage nach attraktiven und nachhaltigen Mobilitätsangeboten“ sowie das Wachstum der Bevölkerung. „Die kontinuierlichen Haltestellenzählungen von traffiQ belegen ein Mehr an Fahrgästen von bis zu 37 Prozent seit dem Jahr 2010,“ so Oesterling. An vielen Stellen im Netz habe man im Jahr 2019 die Auslastungsgrenzen erreicht. „Es ist an der Zeit, unser Straßenbahnsystem grundsätzlich neu zu ordnen.“ Die Fahrprognosen hätten gezeigt, dass durch das neue Straßenbahnnetz im Jahr 5,3 Millionen Fahrgäste hinzukämen. Das entspreche einem Fahrgastzuwachs im Straßenbahnnetz von knapp zehn Prozent.

Mit den drei großen Kreuzungspunkten Hauptbahnhof, Börneplatz und Südbahnhof sowie den darauf entstehenden Hauptkanten habe man „gute Chancen für eine optimale Netzentwicklung“, so Tom Reinhold, Geschäftsführer von traffiQ. „Wir entwickeln das Netz entsprechend von Nachfrage und Kapazität über diese drei Kanten Altstadtstrecke, Hauptbahnhof – Sachsenhausen und östliche Innenstadt – Sachsenhausen.“ Als Grundraster für die engere Taktung gelte an diesen Knotenpunkten der Zehn-Minuten-Takt.

Die Strategie ist Bestandteil des Entwurfs des Ende Juni vorgestellten „Nahverkehrsplan 2025+“, der schrittweise in den kommenden Jahren umgesetzt werden soll. Eine entscheidende Maßnahme sei dabei unter anderem der viergleisige Ausbau der Straßenbahnhaltestelle am Hauptbahnhof, „die bereits heute an ihre Leistungsgrenzen“ stoße. Im Zuge dessen werde die Linie 11 ab 2022 auf Langzüge umgestellt und die Linie 14 über die aktuelle Endhaltestelle Mönchhofstraße bis zur Haltestelle Nied Kirche verlängert. Neu eingerichtet werde die Linie 13, diese solle auf bereits bestehenden Schienenstrecken fahren, die aktuell nicht Personenverkehr genutzt werden. Dazu zähle die Strecke, die zwischen dem Industriehof, über Festhallte/Messe und Hauptbahnhof in die Heilbronner Straße im Gutleutviertel führe. Ebenfalls neu sein, werde die Linie 19, die zwischen Friedberger Warte, Konstablerwache, Lokalbahnhof und Offenbach Stadtgrenze verkehren werde.

Die Linie 15 solle weiterhin von Niederrad Haardtwaldplatz zum Südbahnhof verkehren, und von dort über die Hanauer Landstraße nach Fechenheim Schießhüttenstraße führen. Die Linie 16 werde nach dem Platz der Republik in die Mainzer Landstraße geleitet und bis Höchst Zuckerschwerdtstraße fahren, 2024 werde die Linie auf Langzüge umgestellt. Damit erhalte Oberrad eine Direktverbindung zur Konstablerwache. Die bisher als Linie 19 geführten Schülerfahrten zwischen Schwanheim und Sachsenhausen werde dann in die Linien 12, 15 und 20 übergehen. Die Linie 20 werde zwischen Niederrad, Hauptbahnhof bis hin zum Rebstockbad verkehren und damit die Linien 12 und 17 entlasten.
 
8. Juli 2020, 12.37 Uhr
jwe
 
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Leser-Kommentare

Kommentieren
 
Ralph Lange am 8.7.2020, 19:34 Uhr:
Dass die Linie 16 nicht mehr am Hauptbahnhof hält, ist eine schlechte Nachricht für alle Bockenheimer und Ginheimer. Die neue Linie 13 zwischen Industriehof und HBF braucht kein Mensch. Hier fährt die U-Bahn schneller und mit weniger Haltestellen.
Oesterling macht mal wieder Murks.
 
Tobías Rûger am 8.7.2020, 18:32 Uhr:
Das sind gute Nachrichten. Schön wär allerdings, wenn die erwähnte neue Lnienführung der 19 bis nach Bad Vilbel verlängert würde.
 
 
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