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Nächtliche Geschwindigkeitsbegrenzung
 

Nächtliche Geschwindigkeitsbegrenzung

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Tempo 30 auf dem Alleenring

Foto: Harald Schröder
Foto: Harald Schröder
Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) hat gestern feierlich das letzte Schild enthüllt: Auf einem 1,6 Kilometer langen Abschnitt des Alleenrings müssen Autofahrende künftig die Geschwindigkeit senken. Denn dort gilt nun zwischen 22 und 6 Uhr Tempo 30.
Seit gestern ist es offiziell: Auf einer der Verkehrsadern Frankfurts wird es in Zukunft nachts deutlich ruhiger zugehen. Denn auf der Nibelungen- und der Rothschildallee, einem 1,6 Kilometer langen Abschnitt des vielbefahrenen Frankfurter Alleenrings, gilt nachts ab sofort Tempo 30. Das letzte der neuen Schilder, die schon eine Weile dort stehen, bisher aber abgeklebt waren, hat Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) am Dienstag in der Nibelungenallee auf Höhe der Hausnummer 51 feierlich enthüllt. Das neue Tempolimit gilt zwischen 22 und 6 Uhr. Damit soll Rücksicht auf die Anwohnerinnen und Anwohner genommen werden.

Überlegungen, auf stark befahrenen Straßen nachts das Tempo zu drosseln, gibt es schon lange. Bereits 2015/2016 gab es Testversuche auf der Eschersheimer Landstraße, der Lange Straße, dem Mainkai und der Rothschild- und Nibelungenallee. Die Auswertung zeigte: Autofahrende fuhren deutlich langsamer, der Lärm nahm um drei Dezibel ab – es wurde also deutlich ruhiger. Trotzdem wurde der Versuch Ende 2016 beendet.

Mit einem Antrag zum Haushalt 2017 hatten die Koalitionsfraktionen von CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen den Verkehrsdezernenten aufgefordert, ein Konzept vorzulegen, in dem festgelegt wird, auf welchen Streckenabschnitten von Hauptverkehrsstraßen Tempo 30 nachts dauerhaft eingeführt wird. Im Frühjahr dieses Jahres wurde das Tempolimit beschlossen, nun wurde es umgesetzt. „Wir bedanken uns ausdrücklich bei den Anwohnerinnen und Anwohnern, die sich in der ‚Arbeitsgruppe Tempo 30 bei Nacht‘ organisiert und vehement für die Umsetzung der Ergebnisse des Modellversuchs engagiert haben“, so Wolfgang Siefert, verkehrspolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen im Römer. Die Arbeitsgruppe hatte bei einer Petition mehr als 200 Unterschriften für das Tempolimit gesammelt und unter anderem im Ortsbeirat dafür geworben.
 
16. Oktober 2019, 10.40 Uhr
hes
 
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Leser-Kommentare

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Uwe SP am 24.10.2019, 14:36 Uhr:
Oesterling und Feldmann müssen dringend ausgetauscht werden. Inkompetenz, Selbstsucht und Nepotismus vom Allerfeinsten. Das hat in Frankfurt nichts zu suchen !
 
Talla 2xlc am 17.10.2019, 01:20 Uhr:
Warum überhaupt noch den Alleenring als Strasse nutzen? Macht eine Fussgängerzone daraus wie am Mainufer. :-P Wenn man alle Strassen abschafft, wird es vielleicht wieder so schön wie vor 300 Jahren. Back zur Franken Furt.
 
 
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