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Mobilität in Frankfurt
 

Mobilität in Frankfurt

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Uber wieder aktiv in Frankfurt

Foto: Uber
Foto: Uber
Das Fahrdienstleistungsunternehmen Uber wurde in vielen EU-Staaten gerichtlich verboten. Seit heute wagt man einen neuen Versuch in Frankfurt: in enger Zusammenarbeit mit lokalen Taxiunternehmen und professionellen Chauffeuren soll das Geschäftsmodell wiederbelebt werden.
Das umstrittene Geschäftsmodell des Dienstleistungsunternehmens Uber bedrohte vor vier Jahren die lokalen Taxiunternehmen. Uber stellte Fahrer ohne jegliche Lizenz ein und bot Kunden über die App UberPop ihren Service zu Preisen an, mit denen die gängigen Taxis nicht konkurrieren konnten. Dagegen wehrten sich nicht nur lokale Taxiunternehmen, europaweit sprachen Gerichte ein Verbot des Uber-Geschäftsmodells aus.

Nach Angaben des Unternehmens haben nun zu Beginn des Jahres eine halbe Million Menschen in Frankfurt versucht, mit Uber Fahrzeuge zu bestellen. Dieser hohen Nachfrage wolle man mit neuen Geschäftsmodellen gerecht werden. Die App von Uber ist seit dem 5. Dezember in drei verschiedenen Ausprägungen erhältlich: Mit UberX kann man sich einen Mietwagen mit Chauffeur bestellen, mit UberTaxi ein klassisches Taxi, mit UberGreen ein vollelektrisches Auto.

Die Vermittlungsplattform für Mobilität lebt ab sofort vor allem von dem Dienst bereits vorhandener Unternehmen. So werden bei UberX angeforderte Fahrten an professionelle Chauffeure vermittelt. Das gleiche gilt für UberTaxi. Die App arbeitet eng und professionell mit den lokalen Unternehmen zusammen und stellt ausschließlich Fahrer mit Personenbeförderungsschein ein. „Wir wollen einen Beitrag zu einer besseren Mobilität leisten. Dabei ist uns der Dialog mit der Stadt, mit anderen Mobilitätsanbietern sowie mit den Fahrern wichtig“, sagte Christoph Weigler, General Manager von Uber in Deutschland. „Insbesondere möchten wir Taxi-Unternehmen als Partner für unsere Mobilitäts-Plattform gewinnen und ihnen damit eine höhere Auslastung und zusätzliche Umsätze ermöglichen”.

Mit UberGreen soll auch die Sparte Green Mobility, nachhaltige Mobilität, bedient werden. Die hier orderbaren Fahrzeuge sind vollelektrisch. In Frankfurt gibt es 36 öffentliche Elektrotankstellen, die solche Fahrzeuge mit Energie versorgen. Langfristig setzt das Unternehmen besonders auf diesen Geschäftszweig. Bis 2020 möchte Uber daher beispielsweise die Flotte in London auf ausschließlich Teil- und Vollelektrische Fahrzeuge umstellen. Bis 2025 sollen alle 40.000 Autos in London vollelektrisch unterwegs sein.

„Frankfurt ist Luftverkehrs-Knotenpunkt, internationaler Finanzplatz, Messe-Hotspot, Heimat der Eintracht und vieles mehr. Keine andere deutsche Stadt verzeichnet mehr Pendler und Messegäste“, sagte Weigler, General Manager von Uber in Deutschland. „Daher liegt es auf der Hand, dass unsere Mobilitätsplattform, die bereits in 600 Städten und 63 Ländern aktiv ist, in der internationalsten Stadt Deutschlands ebenfalls verfügbar sein muss”.
 
5. Dezember 2018, 11.44 Uhr
Karl Linsler
 
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Leser-Kommentare

Kommentieren
 
Harald Purper am 6.12.2018, 14:08 Uhr:
ich habe nur eine Frage wie bin ich Versichert bei einem Unfall Preis hin oder her sowie ich Uber verstehe fahren ja Privatfahrer mit P Schein Harald Purper
 
Michael Risse am 5.12.2018, 16:11 Uhr:
Ubers Rückkehr wäre Balsam auf meine Taxi-Frankfurt geschädigtes Gemüt.

Uber würde mehr Sinn machen. Taxi nach Bedarf.

Ich wohne seit 1980 gegenüber einem Taxistand im oberen Teil des Oeder Wegs.

Die stehen dort stundenlang mit laufenden Motoren,schlafen im Auto,lesen,telefonieren lautstark mit ihren Heimatländern.

Wenn Sie eines brauchen,Ein Taxi,ist aber garantiert keines da,also geht man auf Nummer Sicher,und bestellt sich eins.

Ich halte unser starres,überkommenes Taxisystem für Geld-und Zeitverschwendung
 
 
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