Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Verkehr
 

Landesticket Hessen

3

Kostenlos Bahnfahren für Landesbeschäftigte

Foto: Harald Schröder
Foto: Harald Schröder
Rund 145.000 Hessen dürfen sich freuen: Ab 2018 können Beschäftigte des Landes kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel im Bundesland nutzen. Innenminister Peter Beuth stellte das bundesweit einmalige Konzept am Mittwoch vor.
Hessenweit Bus und Bahn fahren und dabei nichts bezahlen zu müssen - das sieht das Landesticket Hessen vor, das Innenminister Peter Beuth am Mittwoch vorstellte. Ab 2018 können rund 90.000 Beamte und Richter, etwa 45.000 Tarifbeschäftigte und circa 10.000 Nachwuchskräfte und Auszubildende von dem neuen Ticket profitieren.

"Hessen ist ein moderner, zuverlässiger und familienfreundlicher Arbeitgeber. Das Landesticket macht den Dienst beim Land jetzt noch attraktiver und das im Einklang mit der Umwelt", sagt Beuth. Es sei zudem als Wertschätzung und Dank für die täglich geleistete Arbeit für Hessen zu verstehen.

Mit dem personalisierten Landesticket können die Beschäftigten ab Jahresbeginn rund um die Uhr in ganz Hessen im Nah- und Regionalverkehr kostenfrei die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Zusätzlich gelten abends nach 19 Uhr und an den Wochenenden die Regelungen der Verkehrsverbünde, die es erlauben, auch Familienangehörige mitzunehmen.

Das Landesticket ist eine Ergänzung zum Tarfibeschluss im Frühjahr, auf den sich Gewerkschaften und das Land Hessen geeinigt hatten.
10. August 2017
nic
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
 
Thomas Phil am 10.8.2017, 22:04 Uhr:
Herr Peter Beuth, warum dürfen 90.000 gutbezahlte Beamte und Richter in Zukunft kostenlos den Öffentlichen Nahverkehr nutze, aber Geringverdiener müssen die jährlich steigenden Nahverkehrstickets abdrücken. Finden Sie das gerecht? Mein Vorschlag: Jeder Landesbürger der monatlich unter 1200 Euro netto verdient bekommt das Landesticket kostenlos. Bitte überdenken Sie ihren Beschluss.
 
parai ba am 10.8.2017, 19:17 Uhr:
Statt bereits einer Gruppe mit besonderen Vergünstigungen weitere Vergünstigungen zu gewähren wäre es sinnvoller die Kosten für den ÖPNV für alle zu reduzieren oder komplett aus Steuermitteln zu finanzieren. Das wäre ein wesentlicher Beitrag gegen einen Verkehrsinfarkt und für die Luftreinhaltung.
 
Uwe Looschen (Pringles-AUTOMATde) am 10.8.2017, 13:36 Uhr:
Das finde ich nicht gut. Das kostet dem Steuerzahler jährlich 90 Mio. Euro. Die Beamten genießen eh besondere Vergünstigungen: sie müssen keinen Beitrag zur Arbeitslosenversicherung bezahlen; erhalten Beihilfe rund um die Gesundheit; bezahlen keinen Beitrag in die Rentenkasse für alle ein, usw. Und jetzt auch noch das kostenlose ÖPNV-Ticket.
Und warum werden für uns Sterbliche die Gebühren immer höher? Und der normale Bürger darf jährlich immer mehr für die Fahrkarte bezahlen. Und Schwimmbäder oder Grundsteuer werden immer wieder erhöht.
Gerechtigkeit sieht anders aus.
 
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Verkehr
 
 
Frankfurt setzt Zeichen der Toleranz
0
Die schwul-lesbischen Ampelmännchen bleiben
Der Christopher Street Day steht an und auch in diesem Jahr wurden an der Konstablerwache wieder schwule Ampelmännchen und lesbische Ampelweibchen installiert. Nur diesmal dauerhaft. Frankfurt setzt sich damit für die Gleichstellung ein. – Weiterlesen >>
Text: Nicole Brevoord / Foto: Stadt Frankfurt/ Rainer Rüffer
 
 
Am Sonntag, 8. Juli, machen Busse und Bahnen Platz für die Ironman European Championship. Wegen des Triathlons müssen zahlreiche Straßenbahn- und Buslinien zeitweise umgeleitet, unterbrochen oder eingestellt werden. – Weiterlesen >>
Text: ffm/ nic / Foto: Getty Images for IRONMAN
 
 
Zwei U-Bahnen im neuen alten Look
0
Die Vorbereitungen für den 50. Geburtstag laufen
Am 4. Oktober vor 50 Jahren fuhr in Frankfurt die erste U-Bahn. Das Jubiläum soll groß gefeiert werden, unter anderem mit zwei Jubiläumsbahnen, deren Lackierung an die damals rot-weißen Züge erinnert. – Weiterlesen >>
Text: nb / Foto: © Bernd Kammerer
 
 
 
Deutlich mehr Unterschriften als nötig
11
Frankfurter fahren auf den Radentscheid ab
Jeder soll sich auf dem Rad in Frankfurt sicher fühlen – Ein Bündnis aus Privatpersonen und Mitgliedern von Verbänden will Frankfurt zur Fahrradstadt machen. Für ein Bürgerbegehren wurden dazu mehr Unterschriften gesammelt als benötigt. – Weiterlesen >>
Text: nb / Foto: Unsplash/ Jack Alexander
 
 
Karl-Thomas Neumann im großen Interview
0
Ex-Opel-Chef: Zu spät auf Elektro gesetzt
„Ich hätte noch viel schneller, viel mehr auf Elektro-Mobilität setzen müssen“, bekennt Karl-Thomas Neumann heute. Großes Exklusiv-Interview im JOURNAL FRANKFURT, ab heute am Kiosk. – Weiterlesen >>
Text: Jan Paul Stich / Foto: Evelozcity
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  33 

Twitter Activity