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Forderung der SPD-Fraktion
 

Forderung der SPD-Fraktion

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Private Buslinien sollen in städtische Hand

Foto: Symbolbild © TraffiQ
Foto: Symbolbild © TraffiQ
Die SPD-Fraktion im Römer will den Busverkehr so bald wie möglich vollständig in städtische Hand bringen. Aktuell wird die Hälfte der Frankfurter Buslinien privat betrieben. Das habe nicht immer nur Vorteile, so die SPD.
Seit dem letzten Fahrplanwechsel sind 50 Prozent der Frankfurter Buslinien wieder in städtischer Hand. Der SPD-Fraktion im Römer reicht das allerdings nicht aus. Sie will baldmöglich den Busverkehr wieder vollständig rekommunalisieren. „Aus unserer Sicht gehört die Daseinsvorsorge in öffentliche Hand, dazu gehört auch der Busverkehr“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Roger Podstatny.

Neben der städtischen In-der-City-Bus GmbH, einem Schwesterunternehmen der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF), werden beispielsweise die Buslinien im Frankfurter Westen von der DB Busverkehr Hessen der Deutschen Bahn betrieben. Dort habe es zuletzt Probleme gegeben, weil bei der Beschilderung nach dem Fahrplanwechsel falsche Ziele genannt worden seien, sagte Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD). Auch in der Vergangenheit habe es immer wieder Probleme mit privaten Busunternehmen gegeben. „Da haben die Fahrerinnen und Fahrer dann Gäste nach dem Weg gefragt oder beim Einsteigen einfach durchgewunken, weil sie den Tarif nicht kannten“, so Oesterling. Solche Probleme gebe es bei städtischen Gesellschaften nicht.

Aus diesem Grund habe die SPD bereits bei den Koalitionsverhandlungen vor fünf Jahren eine Rückführung des gesamten Busverkehrs in städtische Hand gefordert. Weil CDU und Grüne damals eine Privatisierung der Buslinien gefordert hatten, habe man sich in der Koalition schließlich auf 50 Prozent geeinigt. „Schwarz-Grün wollte damals alles privatisieren. Letztendlich waren wir ja zuletzt auch schon bei 95 Prozent. Mit dem Fahrplanwechsel sind jetzt 50 Prozent der Buslinien wieder städtisch“, so Oesterling.

Auch wenn private Unternehmen häufig günstigere Leistungen anbieten könnten, gehe das teilweise zu Lasten der Qualität sowie der Bezahlung der Mitarbeitenden, heißt es vonseiten der SPD-Fraktion. Nach der Kommunalwahl wolle sich die Fraktion deshalb dafür einsetzen, dass die aktuell privat vergebenen Buslinien wieder an städtische Gesellschaften übergehen.
 
21. Januar 2021, 12.29 Uhr
loe
 
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Leser-Kommentare

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Detlef Kinsler am 21.1.2021, 18:38 Uhr:
Was für günstigere Leistungen bitte? Die Fahrkarten kosten in den von privaten Unternehmen betriebenen Bussen doch nicht weniger ...
 
Asterix2610 am 21.1.2021, 18:25 Uhr:
Wieso,liebe SPD wollen Sie private Buslinien , wieder in die öffentliche Land geben: Private Buslinien biten doch mehr Vorteile als Nachteile:
Vorteil:
Pünktlich, saubere Busse, freundlichere Fahrer
sind in der Regel billiger, da kein Oberchef bezahlt werden muss , der nur Geld kostet und nichts ein bringt
Bezahlung erfolgt leistungsgerecht und nicht nach Beziehungen ( siehe AWO Skandal )
Außerdem: Wer mit seinem Lohn unzufrieden ist, kann sich ja einen anderen Job suchen
 
 
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