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Förderung des Radverkehrs
 

Förderung des Radverkehrs

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Erfolg für Fahrradstadt Frankfurt

Foto: Radentscheid Frankfurt am Main
Foto: Radentscheid Frankfurt am Main
Gute Neuigkeiten für alle, die in Frankfurt gerne mit dem Fahrrad unterwegs sind: Um kurz nach Mitternacht wurde das umfangreiche Maßnahmepaket zur Förderung des Radverkehrs „Fahrradstadt Frankfurt" vom Frankfurter Stadtparlament beschlossen.
Frankfurt wird Fahrradstadt – das hat am gestrigen Donnerstag das Stadtparlament entschieden. Der Antrag dazu wurde bereits vor der Sommerpause gemeinsam mit Initiatoren des Radentscheid ausgearbeitet: In acht Verhandlungsrunden zwischen dem 30. Januar und dem 6. Juni 2019 verhandelte der Radentscheid mit Vertretern und Vertreterinnen des Verkehrsdezernats und den verkehrspolitischen Sprechern der Koalitionsparteien (Bündnis 90/Die Grünen, CDU und SPD) über verkehrspolitische Maßnahmen für ein fahrradfreundlicheres Frankfurt. Das Ergebnis ist ein gemeinsamer Antrag der Fraktionen CDU, SPD und Grünen, ein 15-seitiges Papier als Vorlage für die Stadtverordnetenversammlung. Darin setzen die Koalitionsparteien konkrete Maßnahmen für alle Forderungen des Radentscheids. Ohne vorherige Diskussion wurde der Antrag gestern im Römer verabschiedet. Damit soll sich nun einiges auf den Radwegen ändern.

Umgestaltung der Radwege

Bis 2023 soll es unter anderem mindestens 75 Kilometer neue oder umgestaltete Radwege geben. Die Radwege sollen zukünftig mindestens 2,30 Meter breit sein und somit mehr Platz und dementsprechend mehr Sicherheit bieten. So soll beispielsweise auf der Bockenheimer Landstraße eine Fahrspur wegfallen, damit der Bestandsweg verbreitert werden kann. Danach sollen auch Schwarwaldstraße/Rennbahnstraße umgebaut werden. Zudem sollen Fahrradspuren auch auf Hauptstraßen in beide Richtungen entstehen, auf der Friedberger Landstraße sollen bis 2020 bessere Radwege entstehen. Außerdem sind Parkplätze für Fahrräder geplant.

An sieben Hauptstraßen sind provisorische Trennungen, beispielsweise durch Leitelemente mit Baken, Klemmfixen oder Abtrennungen aus Stein, der Radwege vorgesehen. Vorgesehen sind diese Trennungen auf zwischen Battonnstraße und Friedberger Tor, auf der Mörfelder Landstraße und Offenbacher Landstraße, der Mainzer Landstraße und an der Schönen Aussicht. Der Radfahrstreifen auf der Friedberger Landstraße zwischen Friedberger Tor und Friedberger Platz wird baulich ab 2020 getrennt. Auch auf der Hanauer Landstraße ist ein provisorisch getrennter Radweg geplant. Etwa ein Jahr soll die Testphase der Trennungen dauern.

Veränderungen soll es aber auch bei den Nebenstraßen geben. Bevorzugt soll dies vor Kitas und Schulen, in Wohngebieten und Bereichen mit hoher Verkehrsdichte geschehen. Der Magistrat wird beauftragt, ein Maßnahmenpaket für die Jahre 2020 bis 2025 zu entwickeln, das auch die Einrichtung neuer Fahrradstraßen berücksichtigt. Pro Jahr sollen mindestens fünf Kilometer Nebenstraßen fahrradfreundlich umgestaltet werden.
 
30. August 2019, 13.31 Uhr
ez
 
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Leser-Kommentare

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Ralph Lange am 2.9.2019, 11:16 Uhr:
Gute und wichtige Maßnahmen. Allerdings zur Fahrradstadt wird Frankfurt erst mit echten Fahrradstraßen, auf denen man schnell, sicher und möglichst kreuzungsfrei sein Ziel erreichen kann. Wir Radfahrer wollen uns gar nicht zu den Autos in den Stau stellen, sondern eigene Wege befahren.
 
 
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