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Fernbusbahnhof offiziell eröffnet
 

Fernbusbahnhof offiziell eröffnet

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Gesucht: Expertise für das Betreiben eines Busbahnhofs

Foto: srp
Foto: srp
Am heutigen Dienstag hat der Fernbusbahnhof an der Südseite des Hauptbahnhofs offiziell eröffnet. Europas größter Fernbusanbieter Flixbus ist vorläufiger Betreiber und setzt eigenes Stationspersonal ein. Zentrale Serviceleistungen fehlen den Fahrgästen derzeit noch.
Viel zu spät, aber jetzt im Gange, ist der Betrieb des Fernbusbahnhofs auf dem früheren Parkplatz im Süden des Hauptbahnhofs. Eigentlich sollte schon vor Monaten Eröffnung gefeiert werden, doch der Termin verschob sich und das Problem bestand weiterhin: Denn hunderte von Fernbussen fahren Frankfurt täglich an. In den vergangenen vier Planungs- und Baujahren luden die diversen Transportunternehmen ihre Passagiere in den umliegenden Straßen des Bahnhofsviertels ein und aus – das sorgte für chaotische Zustände. Diese sollen mit dem nun eröffneten Busbahnhof beseitigt werden.

Der Immobilienkonzern CA Immo hat als Grundstückseigentümer in Abstimmung mit der Stadt Frankfurt den früheren Parkplatz mit rund 8.000 Quadratmeter Größe entwickelt und errichtet. Über die Investitionskosten machte CA Immo keine Angaben. Gebaut wurden 14 Halteplätze und zwei Wartehäuschen, um die angespannte Verkehrssituation rund um den Hauptbahnhof zu entlasten, erklärt CA Immo. Den vorläufigen Betrieb des am südlichen Teil des Hauptbahnhofs gelegenen Sammelpunkts hat Europas größter Fernbusanbieter Flixbus übernommen. Bis zur endgültigen Fertigstellung des Busbahnhofs müssen Fahrgäste noch ohne zentrale Serviceleistungen wie Warteräume und Toiletten auskommen. Eine wichtige Frage bleibt im Raum: Wer soll den Busbahnhof dauerhaft betreiben?

Für Einwohner und Besucher der Mainmetropole ist der Fernbus ein beliebtes Verkehrsmittel. So verzeichnet Flixbus seit Jahren einen stetigen Anstieg der Passagierzahlen und aktuell je nach Wochentag über 300 An- und Abfahrten täglich. Europaweit steuert Flixbus mehr als 300 Direktziele von Frankfurt aus an. Die „zentrale Lage“ des Terminals sei Voraussetzung für ein attraktives Angebot, erklärte Fabian Stenger, Geschäftsführer von Flixbus und Flixtrain. „Als Betreiber möchten wir Qualitätsstandards für die Branche setzen.“



 
9. April 2019
Sheera Plawner
 
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Leser-Kommentare

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Thomas Szymanski am 12.4.2019, 11:55 Uhr:
"Eine traurige Umsetzung, wenn man auf der einen Seite ein viel zu großes Parkhaus baut, und kaum Platz hat, einen richtigen ZOB = Zentralen Busbahnhof zu planen und umzusetzen. - Noch dazu gibt es keine Überdachung bei den 14 Bahnsteigen, und wie hier beschrieben, keine Räumlichkeiten. Man hätte sich Berlin oder München als Vorbild nehmen sollen. Solch einen Busbahnhof haben Alle erwartet.
Schlimmer ist aber dann, dass man keinen Betreiber mit eingeplant hat. - Ich sehe dies so: für Frankfurt ist all das hier letztendlich erbärmlich! - Man muss hier als Investor (ja,ja) noch Einiges nachholen, da man auch die Verantwortung dafür hat, wenn man 4 Jahre herum plant und baut. So kann es nicht bleiben. - Thomas Szymanski, Frankfurter Puppenspieler und Flixbus-Kunde!"
 
 
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