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Einstiegslotsen sollen S-Bahnen pünktlicher machen
Foto: Archivbild: nb
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Die Deutsche Bahn startet erneut einen Pilotversuch, mit dem die Pünktlichkeit im Frankfurter S-Bahn-Verkehr verbessert werden soll: Seit Montag sind an drei Haltestellen Einstiegslotsen im Einsatz.
Wir kennen das ja alle. Während sich die Türen schon schließen stellen wir noch schnell den Fuß in die Tür der S-Bahn oder blockieren den Zugeingang, auf dass auch die heraneilenden Fahrgäste nach uns noch die Bahn erwischen. Was im Einzelfall nett gemeint ist, summiert sich aber und verursacht Verspätungen beim gesamten S-Bahn-Verkehr. Das zumindest glaubt die Deutsche Bahn, die seit diesem Montag erneut für einen Pilotversuch sogenannte Einstiegslotsen im Einsatz hat. Am Hauptbahnhof, an der Haupt- und an der Konstablerwache steht seither zu den Stoßzeiten, also montags bis freitags von 6 bis 9.30 Uhr und von 15.30 bis 19 Uhr, Personal mit neonfarbenen Westen an den S-Bahngleisen und versucht, die Fahrgäste gleichmäßig am Bahnsteig zu verteilen, so dass die Passagiere auch alle S-Bahn-Eingänge nutzen und es nicht zu Gedrängel kommt.

So soll ermöglicht werden, dass die S-Bahnen auch pünktlich ihre Züge schließen und rechtzeitig abfahren können. Das Pilotprojekt läuft noch bis zum 29. September. Bereits im vergangenen Sommer hatte die Bahn am Frankfurter Hauptbahnhof versuchsweise Fahrgastlenker eingesetzt, die sich ganz ähnlich betätigten. Damals hatte sich der erwünschte Erfolg angeblich nicht eingestellt. Nun wolle man sich verstärkt auf das pünktliche Schließen der Türen konzentrieren. In Stuttgart funktioniere das System bereits.
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„Wir haben gemeinsam mit dem RMV das große Ziel, die S-Bahn für unsere Kunden pünktlicher und zuverlässiger zu machen“, sagt Christian Roth, Leiter der S-Bahn Rhein-Main. „Jede S-Bahn sammelt im Schnitt pro Station im Tunnel 20 Sekunden Verspätung. Mit jeder verspäteten Abfahrt entstehen Folgeverspätungen für alle darauffolgenden S-Bahnen. Um hier besser zu werden, sind wir auf das Verständnis und die Unterstützung unserer Fahrgäste angewiesen.“
6. September 2017
nb
 
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Leser-Kommentare

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Christian Six Spreen am 7.9.2017, 11:25 Uhr:
Vielleicht kommt ja auch noch n Lotse, der auf der Rolltreppe dafür sorgt, dass die Leute rechts stehen und links gehen? Habe letzte Woche das erste mal die Losten ab HBHF gesehen und gleich erlebt, wie einer einen Afrikaner, der nach dem Besteigen der Bahn in der Tür stand, herumgescheucht hat wie ein adrenalingeladener Türsteher. Denke es wird eine Herausforderung sein für diesen Job Personal zu finden, das wirtschafltich bezahlbar ist, aber trotzdem den Service-Gedanken des RMV im Alltag gegenüber den Fahrgästen transportieren kann.
 
Uwe Looschen (Pringles-AUTOMATde) am 6.9.2017, 15:03 Uhr:
Wie schön wäre es, wenn diese Lotsen bei den Heimspielen auch an der Haltestelle des Stadions eingesetzt würden. Denn da gehen die Türen eine verdammte Ewigkeit nicht zu. Verspätung garantiert.
 
 
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