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365-Euro-Ticket für Ü65-Jährige kommt
 

365-Euro-Ticket für Ü65-Jährige kommt

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Senioren fahren günstiger

Foto: RMV/Uwe Nölke
Foto: RMV/Uwe Nölke
Zum 1. Januar 2020 soll es endlich kommen: das 365-Euro-Ticket für Senioren. Wer über 65 Jahre alt ist, kann dann für nur einen Euro am Tag den gesamten hessischen öffentlichen Nahverkehr nutzen.
Schülerinnen und Schüler haben es bereits, jetzt soll es auch für 1,2 Millionen Menschen über 65 Jahren kommen: das hessenweite Flatrate-Ticket. Einen Euro am Tag, also 365 Euro im Jahr wird das Ticket kosten, das ab dem 1. Januar 2020 gültig sein soll und zur Nutzung des gesamten hessischen öffentlichen Nahverkehrs berechtigt. Das Seniorenticket sei ein „Riesenschritt nach vorne zu günstigeren Tickets für alle“, so Oberbürgermeister Peter Feldmann. „Ich bin sehr froh, dass wir nach den Schülerinnen und Schülern nun 1,2 Millionen Menschen über 65 Jahren dieses Angebot machen können - Menschen für die Mobilität eine große Rolle spielt. Seine Kinder oder Enkel zu besuchen, sollte nicht am Geld scheitern“, sagt Feldmann. Auch der hessische Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir sieht diesen Fortschritt in Sachen Mobilität positiv: „Das Ticket wird ein echter Renner.“

„Die Generation 65+ gehört längst nicht mehr zum alten Eisen“, so Feldmann und Al-Wazir. „Sie sind höchst mobil und viel unterwegs. Ihnen machen wir ein unschlagbares neues Angebot. Und ihren Familien verkürzen wir das wochenlange Grübeln über das nächste Weihnachtsgeschenk. Oma und Opa haben schon alles? Das neue Seniorenticket Hessen noch nicht.“ Mit dem Schülerticket habe man bereits gezeigt, dass mehr Menschen den ÖPNV nutzen, wenn man das Angebot ausweitet und zugleich vergünstigt. Das landesweit gültige Ticket solle die Tarifgrenzen in Frankfurt/Rhein Main weiter einebnen.

Das Seniorenticket knüpfe dabei nicht nur an den großen Erfolg des Schülertickets Hessen an, sondern sei für den RMV auch eine logische Fortsetzung der bisherigen Seniorenangebote. „Gemeinsam mit dem neuen Nachbarschaftstarif wächst die Region noch enger zusammen. Ältere Menschen können Familie, Freunde, Bekannte besuchen und ihre alltäglichen Erledigungen zu einem günstigen Preis mit Bussen und Bahnen bewerkstelligen, das ist ein wichtiger Schritt für eine sozial-ökologische Verkehrswende. Weitere Schritte müssen und werden folgen. Eine wichtige Forderung unserer Senioren wird damit endlich erfüllt“, sagt der Oberbürgermeister.

Das Seniorenticket Hessen soll 365 Euro im Jahr kosten. Es richtet sich an die rund 1,2 Millionen Seniorinnen und Senioren in Hessen und gilt ab dem 65. Lebensjahr. Mit dem Ticket können Busse, Straßenbahnen, U-Bahnen, S-Bahnen sowie Regionalzüge in ganz Hessen werktags ab 9 Uhr morgens und an Wochenenden und Feiertagen ganztägig genutzt werden. Zudem soll es ein Upgrade-Angebot für das Seniorenticket geben. Wer als Über-65-jähriger rund um die Uhr unterwegs sein will, zahlt für das Ticket 625 Euro und kann dafür auch in der 1. Klasse fahren und nach 19 Uhr und ganztags am Wochenende einen weiteren Erwachsenen und beliebig viele Kinder unter 14 Jahren mitnehmen.
13. Mai 2019
rom/red
 
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Leser-Kommentare

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Agile Frankfurt am 21.5.2019, 17:11 Uhr:
Ich freue mich auf dieses Seniorenticket, allerdings weniger auf die Aussicht noch mehr Fahrgäste in den bereits heute im Berufs- und Schulverkehr hoffnungslos überfüllten Bussen und Bahnen zu erleben. Den ÖPNV auszubauen hat die Politik schlicht verschlafen. Sowohl im Römer als auch Wiesbaden sollte man und frau wissen, dass öffentliche Projekt hierzulande länger als eine ganze Generation dauern (siehe Oberirdische-U.Bahn ins Europaviertel - ein Trauerpsiel zu regelmäßig steigenden Kosten und forlaufenden Verzögerungen, die die Verantworlichen (?) nicht im Griff haben). Klar freue ich mich auf das Seniorenticke, gehe ich doch in zwei Jahren in Rente - dieses "Billigteicket" darf aber nicht dazu führen, kurzfristig Wählerstimmen fangn zu wollen unnd den weiteren und dringenden Ausbau und Erneuerungen (z.B. großräumig Elektro- oder Wasserstoffbusse anzuschaffen) auszusitzen. Unsere Kindern schulden wir eine nachhaltige Lösung, die nicht durch die Hiintertüt dann doch vom Steuerzahler quersubventioniert werden muss.
 
Michael Risse am 16.5.2019, 10:02 Uhr:
Frau Verena Pohl,gnädige Frau ! Also ein Tagesticket für die 5000er Zone des öffentlichen Personen-Nahverkehrs kostet zur Zeit € 5,65,und dafür kann man den ganzen Tag=24 Stunden in Frankfurt rumfahren. Schon das fand ich günstig. Das wahre Neujahrsgeschenk kommt aber am 1.Januar 2020. Das ist wirklich ein grosszügiges Geschenk des RMV,und es macht Sinn darauf hin zu sparen,damit man/frau am 1.nicht 365 € rüberreichen muss. Ich spare auch noch für ein zusammenklappbares Fahrrad,das ich mitnehmen kann,um die Reststrecken auch noch zu bewältigen. Eines darf man nicht vergessen:dieser öffentliche Fuhrpark ist teuer.Die Anschaffung der Fahrzeuge,die Wartung,Pflege,und die Personalkosten. Ich kann nur hoffen,das der 1.Januar 2020 dem Verkehrsverbund eine Menge Geld in die Kasse spült,und die Nutzerfrequenzen nach oben schnellen.
Und ich fiebere dem Tag entgegen,an dem ich endlich mein KFZ abschaffen kann,dieses Geld verschlingende Ungeheuer,zumal ich als Mitglied von book-n-drive Carsharing,DB Flinkster-Nutzer seit 1991 und potentieller Nutzer von den Angeboten von Sixt,Europcar,Avis,Hertz,vor allem deren wirklich günstigen Wochenend-Tarifen wirklich alles abdecken kann.Also,ich bin WIRKLICH DANKBAR für diese grosszügige Offerte des Verkehrsverbundes
 
Uwe Looschen am 14.5.2019, 08:21 Uhr:
Hallo Frau Pohl, das Seniorenticket macht sehr wohl viel Sinn. Gerade für Personen auf dem Lande. Meine Schwiegermutter wohnt in einem Vorort von FB. Wir wohnen in FFM. Die Schwester meiner Frau in Darmstadt. Bisher konnte sie wenig mit ÖPNV zu uns kommen, da sehr teuer. Nun kann sie mit ihren 85 Jahren viel öfters zu uns kommen. Und das finde ich sehr, sehr schön. Gerade deshalb, weil Ältere vom Land auch wieder öfters in die größeren Städte fahren können.
Vorteilhaft ist auch, dass Ältere gerne in die Museen, LaGa-Schau, Parks, etc. gehen. Und diese liegen oftmals in Städten. Da lohnt sich selbst ein Ausflug von FFM nach Kassel, Darmstadt, Wiesbaden, etc., was nun preislich sehr interessant ist. Denn Senioren möchten gerne auch noch was erleben. Gönnen wir es ihnen auch.
 
Verena Pohl am 13.5.2019, 22:25 Uhr:
Das Seniorenticket für 365€ ist für Menschen in Großstädten wohl günstig; jedoch für Leute, die auf dem Land leben, nicht sehr praktikabel. Vorbildlich finde ich z. B. den Bürgerbus Baumberge e. V. in Nottuln/NRW, der von Montag bis Freitag nach Fahrplan für 1,50€ die Strecke fährt.
Hört ja sich schön an, 1€ pro Tag bei 365€ im Jahr - nur wer fährt schon täglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln -; dieses Modell macht m. E. nur in Großstädten Sinn, zumal der volle Betrag i. H. v. 365€ vorab gezahlt werden soll, was gerade für Senioren nicht immer einfach ist.
Ich würde mir eine günstigere Einzelfahrt wünschen.
 
Michael Risse am 13.5.2019, 19:42 Uhr:
Vielen Dank !
 
 
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