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Webster und Scrubb überragen
 

Webster und Scrubb überragen

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Skyliners verpassen Überraschung gegen München

Foto: © Fraport Skyliners
Foto: © Fraport Skyliners
Mit 18 Punkten lagen die Fraport Skyliners zwischenzeitlich vorne, trotzdem gingen sie am Sonntag als Verlierer vom Parkett. Nach intensiven Schlussminuten unterlagen sie dem Tabellenführer aus München mit 83:87.
Lange Zeit sahen die Fraport Skyliners am Sonntag gegen Bayern München wie die Gewinner aus. Es schien, als könne der Tabellenachte den Liga-Primus nicht nur fordern, sondern besiegen. „Wir haben 32 Minuten wirklich guten Basketball gespielt", gab Frankfurts Trainer Gordon Herbert anschließend zu Protokoll, "gerade durch das erste Viertel haben wir uns sehr gut durchgekämpft".

Starkes drittes Viertel der Frankfurter
Es war zunächst vor allem Phil Scrubb (Foto), dem besten Punktesammler der Liga, zu verdanken, dass die Skyliners in der umkämpften Anfangsphase mithalten konnten (19:22). Elf Punkte erzielte der Kanadier in den ersten zehn Minuten und traf dabei auch sehenswert in größter Bedrängnis von außen. Dennoch blieben die Gäste aus Bayern zunächst vorne, ehe Tai Webster zum 28:28 ausglich - und die Skyliners mit starken Offensivaktionen davonzogen. Angeführt von den überragenden Scrubb (23 Punkte) und Webster (32 Punkte) bauten die Frankfurter ihre Führung kontinuierlich aus und zogen nach der Pause auf 18 Punkte davon (69:51). Vor allem von der Dreipunkte-Linie trafen die beiden Guards hochprozentig, Scrubb traf insgesamt fünf seiner acht Versuche, Webster vier von sieben.

Bayern drehen das Spiel
Der Sieg schien knapp neun Minuten vor dem Ende zum Greifen nah. Dann zeigten die Gäste in der ausverkauften Halle aber, warum sie in der ganzen Spielzeit erst drei Partien verloren haben. 90 Sekunden reichten ihnen, um den deutlichen Rückstand zu halbieren (69:60), knapp fünf Minuten später traf Bayerns Braydon Hobbs zum Ausgleich (76:76). "Wenn so eine gute Mannschaft wie München das Momentum bekommt, sind sie nur schwer zu stoppen", sagte Herbert nach der Partie, "wir haben dennoch hart und als Team gespielt. Daher ist schade, dass wir das Spiel am Ende hergegeben haben.“ Dazu kam, dass die Frankfurter Verteidigung in den letzten Minuten etwas nachließ und die Gäste so 36 Punkte im Schlussabschnitt erzielen konnten, während die Hausherren nur 18 erzielten.

Zwar schafften es die Skyliners durch Webster nochmal die Führung zurückzubekommen (81:79), aber es waren schließlich die Münchener, die in der intensiven Schlussminute die wichtigen Würfe treffen. Auf Seiten der Frankfurter vergab Scrubb in der letzten Minute drei Möglichkeiten zum erneuten Ausgleich.

Zitterpartie Playoffs
Nach der Niederlage bleiben die Frankfurter auf Platz acht in der Bundesliga-Tabelle, müssen aber weiter um die Teilnahme an den Playoffs bangen. Ihr Vorsprung auf Würzburg, die einen Rang hinter den Skyliners liegen, beträgt nur einen Sieg. Schon am Freitag treten die Frankfurter beim abstiegsbedrohten Club in Bremerhaven an. Ein Sieg ist Pflicht, um die Playoff-Ambitionen zu bewahren. Anschließend warten schwierigere Aufgaben auf die Skyliners: Erst kommt der amtierende Meister aus Bamberg an den Main, danach wartet noch das schwere Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten Alba Berlin sowie die Partien gegen das Mittelfeld-Team aus Jena und den Playoff-Konkurrenten Oldenburg.

>> Nächstes Heimspiel: Fraport Skyliners vs. Brose Bamberg, Sonntag, 22. April, 17.30 Uhr, Fraport Arena, Silostraße 46, Tickets ab 20 Euro (ermäßigt ab 15 Euro) unter 069-92887619 oder auf der Homepage.
15. April 2018
Nicole Nadine Seliger
 
Nicole Nadine Seliger
Jahrgang 1987, Studium der Germanistik, Anglistik und BWL, Leidenschaft für Sport, seit 2016 beim JOURNAL Frankfurt – Mehr von Nicole Nadine Seliger >>
 
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