Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Sport
Startseite Alle NachrichtenSport
Rückspiel Europa League Qualifikation
 

Rückspiel Europa League Qualifikation

0

Adi Hütter: „Das habe ich auch noch nie erlebt“

Foto: © Eintracht Frankfurt (Screenshot Eintracht TV)
Foto: © Eintracht Frankfurt (Screenshot Eintracht TV)
Ausverkauftes Stadion, eine ungewöhnliche Anreise und ein großes Ziel – im Rückspiel der Eintracht gegen FC Flora Tallinn zählt am Donnerstagabend nur ein Sieg. Trainer Adi Hütter erwartet eine Steigerung von seiner Mannschaft.
Vor ausverkaufter Heimkulisse spielen die Fußballer von Eintracht Frankfurt am Donnerstagabend um den Einzug in die dritte Qualifikationsrunde zur Europa League. Die Anreise zur Partie ähnelte allerdings eher der zu einem Auswärtsspiel. Erst am Mittwoch ist Hütter mit seinem Team aus dem 600 Kilometer entfernten Windischgarsten angereist, wo die Eintracht aktuell ihr Trainingslager absolviert. Nach dem Spiel gegen Tallinn geht es für die Frankfurter wieder zurück nach Österreich. Auch für den Trainer ist diese Vorbereitung speziell. „Das habe ich in der Art und Weise auch noch nicht erlebt“, sagte Hütter bei der Pressekonferenz am Mittwoch: „Das ist eine außergewöhnliche Situation“. Einige Spieler sind in dem Kurort in Oberösterreich geblieben. Der an Rückenproblemen leidende Ante Rebic ist zwar mit nach Frankfurt geflogen, ob er am Donnerstagabend zum Einsatz kommt, wird Hütter allerdings erst kurzfristig entscheiden. „Wenn er sich hundertprozentig fit fühlt, werden wir ihn einsetzen, wenn nicht, gehen wir kein Risiko ein“, sagte der Trainer zu der Personalie im Sturm.

„Wir müssen nach vorne spielen“
Nach dem 2:1-Sieg im Hinspiel in der estnischen Hauptstadt reicht der Eintracht am Donnerstag in der heimischen Arena ein Unentschieden oder sogar eine 0:1-Niederlage zum Weiterkommen. Von taktischer Zurückhaltung möchte Hütter aber nichts wissen. „Wir müssen vor 48.000 Zuschauern daheim auch nach vorne spielen“, sagte er und ergänzte: „Ich möchte eine Steigerung sehen gegenüber dem Spiel letzte Woche“. Heißt konkret: „Wir müssen im Ballbesitz sehr genau sein, flexibel, variabel, schnell sein und die Lücken suchen“, sagte Hütter, der einen offensiv agierenden Gegner aus Tallinn erwartet. Um eine Chance zu haben, zum ersten Mal in ihrer Vereinshistorie die Gruppenphase der Europa League zu erreichen, müssen die Esten am Main gewinnen. Dass seine Spieler nach dem intensiven Training in Österreich müde sein könnten, glaubt der Trainer nicht. „Ich gehe grundsätzlich optimistisch und positiv in ein Spiel“, sagte er. Dennoch bezeichnete er die Vorbereitung auch als „zweischneidiges Schwert“: Auf der einen Seite muss die Eintracht für die kommende Bundesliga-Saison trainieren, auf der anderen muss sie trotz des frühen Zeitpunkts gegen Tallinn eingespielt genug sein, um zu gewinnen und die nächste Runde in der Qualifikation zu erreichen.

„Die Jungs sind gut drauf“
Für Timothy Chandler, der nach langer Verletzungspause im Hinspiel in Estland für einige Minuten auf dem Rasen stand, spielt die ungewöhnliche Vorbereitung auf die Partie keine Rolle. „Die Jungs sind schon sehr sehr gut drauf“, sagte der Verteidiger. Die Mannschaft erwartet am Donnerstag eine gigantische Kulisse beim Heimspiel; aus Tallinn haben sich nur etwa 50 Fans in der ausverkauften Arena angekündigt, wie die Eintracht mitteilte. Dass die Commerzbank Arena schon in dem Qualifikationsspiel voll sein wird, begeistert den gebürtigen Frankfurter Chandler: „Es ist irre, aber es zeigt, dass die Leute Eintracht Frankfurt sehen wollen“. Und zwar am liebsten auch in der nächsten Runde der Europa League-Qualifikation.
 
31. Juli 2019, 22.44 Uhr
Nicole Nadine Seliger
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Sport
 
 
Im Juni gehen wieder 70 000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim J.P.-Morgan-Lauf an den Start. Bei der Kick-off-Veranstaltung am vergangenen Mittwoch trafen sich Teamcaptains und Turmjogger und erklommen die 882 Stufen des Taunusturms. – Weiterlesen >>
Text: jwe / Foto: Salome Roessler/lensandlight
 
 
In einer mitreißenden Partie hat Eintracht Frankfurt am Dienstagabend gegen RB Leipzig die Runde der letzten acht Teams im DFB-Pokal erreicht. Doppeltorschütze Filip Kostić, der Videobeweis und die Euphorie auf den Rängen bescherten den Frankfurtern einen gelungenen Pokalabend. – Weiterlesen >>
Text: Nicole Nadine Seliger / Foto: © Nicole Nadine Seliger
 
 
Elf Tage nach dem Sieg in der Bundesliga trifft die Eintracht erneut auf RB Leipzig. Im ersten Pokal-Heimspiel seit zwei Jahren will Frankfurts Trainer Adi Hütter das Viertelfinale erreichen - mit Köpfchen und dosierter Offensive. – Weiterlesen >>
Text: Nicole Nadine Seliger / Foto: © Eintracht Frankfurt (Screenshot Eintracht TV)
 
 
 
160 Jahre TG Bornheim
0
Mitgliederzuwachs bleibt stabil
Am vergangenen Samstag startete die Turngemeinde Bornheim mit großen Plänen und einem positiven Rückblick in das neue Jahr. Der zweitgrößte Verein Hessens feiert 2020 zudem sein 160-jähriges Bestehen. – Weiterlesen >>
Text: jwe / Foto: Jeannette Faure
 
 
Obwohl die Skyliners zwischendurch mit 17 Punkten in Führung lagen, gingen sie am Sonntagmittag als Verlierer vom Parkett. Die Frankfurter unterlagen den Basketball Löwen Braunschweig im letzten Heimspiel des Jahres mit 81:82 nach Verlängerung. – Weiterlesen >>
Text: Nicole Nadine Seliger / Foto: © Fraport Skyliners
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  148