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Niederlage in der Europa League
 

Niederlage in der Europa League

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2:4 gegen Lissabon: Eintracht Frankfurt kann doch noch verlieren

Foto: © Bernd Kammerer (Symbolbild)
Foto: © Bernd Kammerer (Symbolbild)
Rote Karte, sechs Tore und ein turbulentes Spiel – in Unterzahl verlor die Eintracht am Donnerstagabend mit 2:4 bei Benfica Lissabon. Trotz Niederlage haben die Frankfurter im Rückspiel noch alle Chancen, die nächste Runde der Europa League zu erreichen.
Die Serie der Unbesiegbarkeit ist zwar gerissen, aber der Frankfurter Traum vom Europa League-Halbfinale lebt weiter. „Das Ergebnis tut natürlich ein bisschen weh, aber wir werden im Rückspiel sicher einen heißen Tanz bieten“, sagte Eintracht-Trainer Adi Hütter nach der Partie am RTL-Mikrofon. Trotz der 2:4-Niederlage im Viertelfinal-Hinspiel, der ersten nach 15 unbesiegten Spielen in Serie, war der Cheftrainer mit der zuvor gesehenen Leistung seiner Mannschaft zufrieden. „Ich bin stolz, wie wir gespielt haben“, sagte er und meinte damit auch den unbändigen Willen und die Laufbereitschaft, die sein Team in Unterzahl gegen den 36-fachen portugiesischen Meister gezeigt hatte. Dass die Hessen knapp 70 Minuten nur zu zehnt im Estádio da Luz agierten, fiel kaum auf.

Platzverweis für Ndicka
Nach einem mit einer roten Karte geahndeten Foul von Evan Ndicka im Strafraum musste der Franzose bereits in der 20. Minute den Rasen verlassen, den Elfmeter verwandelte Lissabons João Félix sicher zur 1:0 Führung. Dabei war bis dahin die Eintracht das etwas aktivere Team gewesen, das die ersten Chancen hatte. Als Luka Jović kurz vor der Pause (40. Minute) nach Vorarbeit von Ante Rebić und Sebastian Rode traf, war es der verdiente Ausgleich. Nur drei Minuten später erhöhte Portugals Jungstar Félix aber schon mit einem Fernschuss auf 2:1, Filip Kostics erneuter Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit zählte wegen einer knappen Abseitsstellung nicht.

Zwei Gegentreffer in vier Minuten
Nach Wiederanpfiff folgten die Minuten, in denen die Frankfurter „etwas geschlafen“ hätten, wie Hütter später konstatierte. Innerhalb von vier Minuten nutzten die Portugiesen die entstandenen Räume in der Eintracht-Abwehr aus und erhöhten durch Rúben Dias (50. Minute) und erneut Félix (54. Minute) auf 4:1. „Danach haben wir das Spiel wieder im Griff gehabt“, sagte Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic bei RTL. Anstatt mit aller Kraft nur ein weiteres Gegentor zu verhindern, spielten die Hessen weiter mutig nach vorne und probierten in der letzten halben Stunde, doch noch das wichtige zweite Auswärtstor zu erzielen. Ausgerechnet der eingewechselte Portugiese Gonçalo Paciência traf in der 72.Minute mit einem sehenswerten Kopfball zum 2:4, Kostic vergab kurz danach sogar noch eine Chance auf ein weiteres Tor für die Eintracht. „Wir haben gezeigt, dass wir immer versuchen, nach vorne zu spielen“, sagte Hütter zur Einstellung seiner Mannschaft, die sie auch im Rückspiel am kommenden Donnerstag im Frankfurter Stadion brauchen wird.

Mit Zuversicht ins Rückspiel
Denn nach der ersten Niederlage für die Eintracht in dieser Europa League-Saison ist klar: Die Frankfurter müssen zuhause gewinnen, um das Halbfinale des Wettbewerbs zu erreichen, und dabei mit mindestens zwei Toren Vorsprung siegen. „Ich bin sehr zuversichtlich für das Rückspiel“, sagte Bobic angesichts der starken Leistung des Bundesligisten, der auch nach dem deutlichen Rückstand nie aufgegeben habe. „Wir wollen das 4:2 korrigieren“, formulierte Hütter eine Kampfansage an den portugiesischen Gegner. Der Traum vom Halbfinale der Europa League ist für die Frankfurter noch lange nicht ausgeträumt.
11. April 2019
Nicole Nadine Seliger
 
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