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Gespräch mit dem Inhaber des Frankfurter Laufshops
 

Gespräch mit dem Inhaber des Frankfurter Laufshops

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Die Leidenschaft zum Laufsport

Foto: Frankfurter Laufshop
Foto: Frankfurter Laufshop
Jost Wiebelhaus ist der Inhaber des Frankfurter Laufshops. Gerade hat er die Auszeichnung „Mein Lieblingsladenlokal 2019“ erhalten. Im Gespräch mit dem JOURNAL FRANKFURT verrät Wiebelhaus sein Geheimnis des perfekten Kundenservices und seine Lieblingslaufstrecke in Frankfurt.
JOURNAL FRANKFURT: Was begeistert Sie am meisten an Ihrem Job?

Jost Wiebelhaus: Ich habe meine Leidenschaft für den Laufsport zum Beruf gemacht. Kunden beraten, damit sie die besten Produkte zum Laufen, Walken oder Triathlon bekommen, macht mir einfach Spaß. Das Leben als Inhaber eines Fachgeschäfts ist heute außerdem so vielseitig, dass es nie langweilig wird. Man muss die richtigen Entscheidungen treffen, Mitarbeiter führen, Events organisieren, in den sozialen Medien aktiv sein – das gehört alles dazu.

Was ist das Geheimnis eines guten Kundenservice?

Im Grunde braucht man nur drei Dinge: 1. Fundierte Ahnung von der Sache, 2. die Fähigkeit, gut zuzuhören und 3. Sollte man immer erst dann zufrieden zu sein, wenn es der Kunde auch ist. Wir sehen uns als Kundenversteher, nicht als Verkäufer. Deshalb bieten wir auch immer wieder Seminare und Veranstaltungen an, nicht nur Produkte. Hinter unserem Service stehen eben Menschen, keine Algorithmen.

Welches Produkt verkaufen Sie am meisten?

Das sind ganz klar die Laufschuhe. Wir haben über 120 unterschiedliche Modelle im Sortiment. Damit jeder und jede den Schuh bekommt, den er braucht, gibt es unsere digitale Laufstil-Analyse auf dem Laufband und den Wohlfühl-Test auf der 20 Meter Tartanbahn direkt im Laden. Außerdem gehen natürlich auch Laufbekleidung und Zubehör wie Trinkgürtel oder GPS-Sportuhren bei uns gut.

Finden Sie, dass Frankfurt eine lauffreundliche Stadt ist?

Unbedingt! Zum einen gibt es hier tolle Laufstrecken an den Ufern von Main und Nidda oder in unseren vielen Parks. Der Grüngürtel steckt voller Laufabenteuer und man kommt ohne Autoverkehr durch viele Stadtteile. Zum anderen kann man hier immer Laufpartner finden – es gibt für jeden den passenden Lauftreff. Zum Beispiel unseren Montagslauftreff um 19.30 Uhr. Wer möchte, kann sich so mit Gleichgesinnten auf die vielen Laufveranstaltungen im Stadtgebiet vorbereiten, vom lockeren Benefizlauf wie dem Lauf für mehr Zeit oder dem weltweit größten Firmenlauf von JP Morgan über den Frankfurter Halbmarathon durch den Stadtwald bis hin zum renommierten Mainova Frankfurt Marathon. Frankfurt hat einen sehr guten Ruf als Läuferstadt!

Was ist Ihre Lieblingslaufstrecke?

Ich mag „den Klassiker“ am Main besonders. Hier sieht man die Skyline aus vielen verschiedenen Perspektiven und je nach Tageszeit und Licht erlebt man die Stadt völlig anders. Durch die vielen Brücken kann man sich eine ganz individuelle Strecke zusammenstellen, mal hier, mal dort laufen. Wenn man mal etwas müde ist, nimmt man eben eine Brücke früher um umzukehren. Vom Oosten mit der EZB bis zum Westen am „Gerippten“ – überall ist das Mainufer spannend.

Was zeichnet einen guten Laufschuh aus? Und in welchem Preisrahmen bewegen sich solche Modelle normalerweise?

Ob einem das Laufgefühl in einem Schuh zusagt, ob die Passform stimmt, ist eine sehr individuelle Angelegenheit. Wenn ich mich persönlich mit einem Schuh nicht so wohl fühle, heißt das nicht, dass es ein schlechter Schuh ist. Die objektiven Kriterien wie Verarbeitung, Sinnhaftigkeit des Schuhaufbaus oder Haltbarkeit sind bei allen Marken, mit denen wir zusammenarbeiten, grundsätzlich sehr gut, so dass wir danach entscheiden können, was unsere Läufer am meisten brauchen. Gute Laufschuhe kosten zwischen 130 und 180 Euro und halten ca. 1 000 Kilometer, das heißt bei 10 Kilometern pro Woche etwa zwei Jahre.

Neben ihrem Geschäft bieten Sie auch Veranstaltungen wie den Montagslauftreff und Seminare an. Was wird dort gemacht und wie ist die Resonanz dazu?

Zum Montagslauftreff kommen jede Woche zwischen 50 und 70 Teilnehmer. Wir laufen in fünf Tempogruppen, so dass jeder so laufen kann, wie er mag. Gelaufen wird etwa eine Stunde, für die einen ist das eine Acht-Kilometer-Runde, die anderen schaffen 12,5 Kilometer. Hinterher gibt es die Möglichkeit, sich umzuziehen und zu duschen. Manchmal kann man bei der Gelegenheit auch neue Produkte testen. Immer wieder kommen auch prominente Gäste zu uns, mit denen man beim Laufen plaudern kann – zum Beispiel Patrick Lange oder Sebastian Kienle. Alle vier Wochen gibt es bei uns Laufseminare mit dem 12-fachen Deutschen Meister Kurt Stenzel, die sind so gut wie immer ausgebucht. Es ist am Frankfurter Laufshop irgendwie immer etwas los!
 
12. April 2019, 11.56 Uhr
Elena Zompi
 
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