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Europa League-Qualifikation
 

Europa League-Qualifikation

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Ein verdienter Sieg von Eintracht Frankfurt

Foto: © Nicole Nadine Seliger
Foto: © Nicole Nadine Seliger
Mit einem 2:1-Sieg über den FC Flora Tallinn hat Eintracht Frankfurt am Donnerstagabend die nächste Runde der Europa League-Qualifikation erreicht. Für die besonderen Momente im Stadion sorgten ein Geburtstagskind und die 48.000 Fans auf den Rängen.
Am Mittag gab es noch einen kleinen Kuchen mit Kerze für Gonçalo Paciência, am Abend dann den Sieg. An seinem 25. Geburtstag traf der Portugiese gleich zweimal und avancierte beim 2:1-Sieg der Eintracht über den FC Flora Tallinn zum Matchwinner. „Ich war in Tallinn nicht mit ihm zufrieden, er hat heute eine Reaktion gezeigt“, sagte Trainer Adi Hütter anschließend über den Doppel-Torschützen, der die Eintracht in die dritte Runde der Europa League-Qualifikation schoss.

Eintracht startete gut ins Spiel
Schon zu Beginn der Partie wurden die Frankfurter ihrer Favoritenrolle gerecht. Die Eintracht hatte mehr Ballbesitz und war trotz einiger Ungenauigkeiten in Abstimmung und Passspiel die spielbestimmende Mannschaft in den ersten zwanzig Minuten. Ehe das Geburtstagskind Paciência in der 37. Minute zur verdienten Führung traf, hatten er und sein Sturmkollege Dejan Joveljic schon einige Torchancen vergeben oder waren am estnischen Torwart Matvei Igonen gescheitert. Die Freude über die Führung währte aber nur kurz: Drei Minuten später traf Vlasiy Sinyavskiy mit der ersten guten Möglichkeit der Gäste (40. Minute). Nach dem schmeichelhaften Ausgleich der Gäste kam allerdings nur kurz Spannung auf, denn nach der Pause knüpfte die Eintracht an den agilen Beginn der Partie an – und ging mit einem Handelfmeter, den Paciência sicher verwandelte, erneut in Führung (54. Minute). Obwohl die Esten weiter eine couragierte Leistung zeigten, kam keine Gefahr mehr auf, dass die Eintracht das Spiel noch verlieren würde.

„Haben noch Luft nach oben“
„Wir freuen uns, dass wir weitergekommen sind. Das war auch unser Ziel“, sagte Hütter auf der Pressekonferenz nach der Partie. Dass sein Team spielerisch noch nicht auf dem gewünschten Niveau war, überraschte den Trainer nicht. Wichtig war ihm aber, eine Steigerung zum Hinspiel in Estland gesehen zu haben. „Wir haben weniger zugelassen und haben uns mehr Torchancen herausgearbeitet“, sagte Hütter. „Dass wir noch Luft nach oben und bei manchen Aktionen Sand im Getriebe war, haben wir auch gesehen“, ergänzte er.



© Nicole Nadine Seliger

Spieler und Trainer von Fans beeindruckt
Wenig Luft nach oben hatte einmal mehr der Fansupport der Eintracht-Zuschauer. „Die Stimmung war phänomenal von den Fans“, sagte Neuzugang Erik Durm, der sein erstes Heimspiel in der Frankfurter Arena bestritt. Mit weißen Flaggen, Konfetti und einem Banner mit dem Slogan „Mein Verein“ feierten die Zuschauer ihre Mannschaft – und zeigten einmal mehr, welche Bedeutung der europäische Wettbewerb für die Anhänger hat. „Das ist natürlich der Wahnsinn“, sagte auch Danny da Costa, der ähnliche Auftritte der Fans noch von den Europa League-Spielen der vergangenen Saison im Kopf haben dürfte. „Das Gefühl vom letzten Jahr war beim Auflaufen sofort wieder da“, sagte er. Was Trainer Hütter am meisten begeistert hat: Die Fans der Eintracht feierten nicht nur ihre Mannschaft, sondern auch den Gegner für dessen engagierten Auftritt. Nach dem Abpfiff kam dann auch das estnische Team in die Kurve der SGE-Fans, um sich für die Unterstützung zu bedanken. „Das hat mich unglaublich berührt“, sagte Hütter über die Szenen, die nicht oft in einem Fußballstadion zu sehen sind.




Jetzt geht’s nach Liechtenstein
Mit dem Sieg gegen den FC Flora Tallinn haben die Frankfurter die dritte Runde der Qualifikation erreicht. Dort treffen die Hessen auf das Team von FC Vaduz aus Liechtenstein, das sich gegen den ungarischen Vertreter MOL Fehervar durchgesetzt hat. Für den Österreicher Hütter ein gutes Los: „Vaduz ist eine knappe halbe Stunde von meiner Heimat entfernt. Ich hoffe auf viele Freunde und Familie.“ Aus seiner Tätigkeit als Trainer der Young Boys Bern kennt Hütter den Club zudem, der zeitweise in der Schweizer Liga mitspielte. „Wir haben viermal dort gespielt und viermal unentschieden gespielt“, sagte er. Mit der Eintracht hat er schon am 8. August die Chance auf seinen ersten Sieg in der Hauptstadt Liechtensteins, das Rückspiel folgt am 15. August in Frankfurt.

Hinteregger ist offiziell zurück
Vielleicht ist dann auch Rückkehrer Martin Hinteregger wieder dabei, der vor der Partie am Donnerstag offiziell vorgestellt und von den Fans gefeiert wurde. „Hinti, Hinti“, riefen die Eintracht-Anhänger dem Verteidiger immer wieder zu, dem die Vorfreude auf seine zweite Saison in Frankfurt anzumerken war. „Das ist überragend. Ich bin endlich wieder zuhause“, sagte er.
 
1. August 2019, 23.46 Uhr
Nicole Nadine Seliger
 
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