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Eintracht Frankfurt in der Europa League
 

Eintracht Frankfurt in der Europa League

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Der Traum von Baku lebt

Foto: © Bernd Kammerer (Symbolbild)
Foto: © Bernd Kammerer (Symbolbild)
Ein historischer Abend in Mailand: Zum ersten Mal seit 24 Jahren hat Eintracht Frankfurt das Viertelfinale der Europa League erreicht. Mit einem 1:0 gegen Inter Mailand haben sie am Donnerstagabend hochverdient die nächste Runde erreicht.
Als alles vorbei war, durfte auch Adi Hütter endlich wieder den Rasen im ehrwürdigen San Siro Stadion in Mailand betreten und mit den Fans jubeln. Das Spiel hatte er aufgrund seiner Sperre noch von der Tribüne aus verfolgen müssen, doch eine Viertelstunde nach Abpfiff führte ihn sein Weg gemeinsam mit dem Trainerstab direkt zu den 13.500 mitgereisten Frankfurter Fans, die zuvor im Stadion beinahe für Heimspiel-Atmosphäre gesorgt hatten. Reden wollte Hütter gegenüber den Fernsehreportern von RTL zwar nicht, doch die Erleichterung war dem Chefcoach anzusehen. „Die Mannschaft hat eine Leidenschaft an den Tag gelegt und mit Herz gespielt“, sagte stattdessen Co-Trainer Christian Peintinger, der seinen Chef an der Seitenlinie vertreten hatte. „In dem Stadion gegen den Gegner weiterzukommen, ist atemberaubend“, sagte Eintracht-Verteidiger Danny da Costa am RTL-Mikrofon über den historischen Abend für die Frankfurter, der mit dem ersten Einzug ins Viertelfinale der Europa League seit 24 Jahren endete.

Selbstbewusster Start der Eintracht
Die Frankfurter hatten sich vorgenommen, nach dem 0:0 im Hinspiel mit viel Selbstvertrauen in die Partie zu starten – und das setzten sie auch um. Schon in der dritten Minute traf Sébastien Haller die Latte, drei Minuten später konnten die Hessen bereits in Führung gehen. Luka Jovic setzte sich mit seiner Schnelligkeit gegen Inter-Verteidiger Stefan de Vrij durch und überlupfte den Torhüter Samir Handanovic mit guter Übersicht zum 1:0 (6. Minute). Es war bereits Jovics siebter Treffer in der aktuellen Europa League-Saison. „Das war ein idealer Start für uns“, sagte Co-Trainer Peintinger. Obwohl die Gastgeber ab diesem Zeitpunkt zwei Tore zum Weiterkommen brauchten, war es auch nach der Führung die Eintracht, die offensiver und mutiger agierte und mehrere Chancen auf einen zweiten Treffer hatte. Alleine vor der Pause scheiterte Mijat Gacinovic an Torhüter Handanovic (38. Minute) und Haller traf in der 27. Minute nur aus Abseitsposition. Auch in der zweiten Halbzeit vergaben die Frankfurter ihre Möglichkeiten zur deutlichen Führung. „Man weiß natürlich, wenn man so viele Chancen nicht nutzt, kann sich das rächen“, sagte da Costa anschließend selbstkritisch. Die Italiener riskierten zwar ab der 60. Minute mehr, doch hundertprozentige Torchancen hatten sie nicht. „Wir haben kaum Torchancen zugelassen“, sagte Verteidiger Martin Hinteregger anschließend, „das war heute der Schlüssel zum Sieg“.

Beeindruckende Serie hält an
Mit dem Triumph in Mailand haben die Hessen gleich mehrere beeindruckende Serien ausgebaut: Noch immer ist die Mannschaft im Jahr 2019 in einem Pflichtspiel ungeschlagen, in der Europa League haben sie bisher in jedem der fünf Auswärtsspiele mindestens einmal getroffen. Zum zweiten Mal nacheinander hat die Eintracht dabei eine Mannschaft aus dem Wettbewerb geworfen, die in der Gruppenphase noch in der Champions League gespielt hat. Sowohl Shakhtar Donetsk als auch Inter Mailand starteten die Saison in der Königsklasse, beide besiegte die Eintracht verdient. „Wir dürfen nicht zufrieden sein, aber wir dürfen stolz sein, dass wir es so weit geschafft haben“, sagte Torhüter Kevin Trapp am RTL-Mikrofon. Die europäische Reise der Eintracht geht im April in der Runde der letzten acht Mannschaften des Wettbewerbs weiter. Gespielt wird am 11.4. und 18.4. um den Einzug ins Halbfinale. Fernziel aller verbliebenen Teams ist das Finale in Baku am 29. Mai.

Auslosung am Freitag
Gegen wen die Eintracht im Viertelfinale antreten muss, entscheidet sich am Freitag bei der Auslosung in Nyon. „Wir schauen, wen wir als Gegner bekommen und dann kann die Reise weitergehen“, sagte Hinteregger selbstbewusst. Schon jetzt ist klar: Die Frankfurter könnten erneut auf eine europäische Spitzenmannschaft treffen und auf ein Fanfest beim Auswärtsspiel hoffen, denn alle potentiellen Ziele sind von Frankfurt aus gut zu erreichen. Die möglichen Gegner sind der FC Chelsea, SSC Neapel, FC Valencia, Slavia Prag, FC Arsenal, FC Villarreal und Benfica Lissabon.
14. März 2019
Nicole Nadine Seliger
 
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