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Eintracht Frankfurt in der Europa League
 

Eintracht Frankfurt in der Europa League

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Adi Hütter: „Wir brauchen ein perfektes Spiel“

Foto: © Eintracht Frankfurt (Screenshot Eintracht TV)
Foto: © Eintracht Frankfurt (Screenshot Eintracht TV)
Nach dem verlorenen Hinspiel steht die Frankfurter Eintracht am Donnerstagabend gegen Benfica Lissabon unter Druck. Cheftrainer Adi Hütter glaubt dennoch an eine „45:55“-Chance für sein Team. Mut macht die Heimstärke seiner Mannschaft in der Europa League.
Dürfte sich Frankfurts Cheftrainer Adi Hütter (Foto) den perfekten Spielverlauf für das Europa League-Rückspiel gegen Benfica Lissabon ausdenken, er sähe so aus: Fast keine Torchancen zulassen und offensiv Akzente setzen. „Und dann brauchen wir natürlich die Effektivität vor dem Tor“, sagte der Österreicher. Nach dem 2:4-Ergebnis aus dem Hinspiel ist ohnehin klar, dass die Frankfurter am Donnerstag (ab 21 Uhr) treffen müssen. Die Eintracht benötigt einen Sieg mit mindestens zwei Toren Unterschied, um die Runde der besten vier Mannschaften des Wettbewerbs noch zu erreichen.

Hütter ist optimistisch
„Natürlich brauchen wir ein perfektes Spiel“, sagte Hütter. Immerhin müsse sein Team einen Rückstand gegen eine europäische Topmannschaft aufholen. Wichtig wird sein, wie gut es der Eintracht gelingt, den portugiesischen Jungstar João Félix aus dem Spiel zu nehmen. Das 19-jährige Toptalent zeigte im Hinspiel seine Klasse, schoss drei Tore und war an einem weiteren beteiligt. „Wir müssen probieren, seine Räume einzugrenzen“, sagte Hütter, der die Chancen für sein Team trotz der Niederlage auf 45 zu 55 Prozent einschätzt. „Wir haben alle Möglichkeiten, eine Runde weiterzukommen“, sagte er.

Eintracht setzt auf ihre Heimstärke
Die Zuversicht nehme er auch von dem Auftreten seines Teams in Lissabon, als es lange in Unterzahl spielen musste und dennoch Paroli bot. „Ich erwarte, dass wir morgen unsere Qualität und unsere Leidenschaft zeigen“, sagte der Österreicher. „Nach dem ersten Spiel und dem Ergebnis ist Benfica zu favorisieren, aber wir spielen zuhause“, sagte er und erinnerte an die bisherige torreiche Bilanz in den internationalen Heimspielen der Eintracht: Sowohl gegen Lazio Rom (4:1), als auch gegen Olympique Marseille (4:0) und Shakhtar Donetsk (4:1) erzielte sein Team jeweils vier Tore im eigenen Stadion und kassierte in fünf Spielen nur zwei Gegentreffer. „Mit den Zuschauern im Rücken werden wir probieren, den Rückstand wettzumachen“, sagte er. 48.000 Zuschauer werden am Donnerstag in der ausverkauften Arena erwartet. „Wir müssen die Kraft von unserem Publikum nehmen, die positive Energie, und damit ins Spiel gehen“, sagte Kapitän Gelson Fernandes.

Wer ist fit?
Dass der Mannschaft, die zuletzt zweimal in Folge einen Platzverweis verkraften musste, im Saisonendspurt die körperlichen Kräfte schwinden, glaubt Hütter nicht. Den Dienstag gab er den Spielern aber frei, wegen mentaler Müdigkeit. „Ich erwarte mir jetzt auch eine geistige Frische für das Spiel morgen“, sagte er. Auch der Kapitän Fernandes versicherte: „Wir sind erholt.“

Ob Verteidiger Martin Hinteregger dann nach seiner Oberschenkelverletzung wieder spielen kann, wird sich kurzfristig entscheiden. „Martin wird das Abschlusstraining heute mitmachen“, sagte Hütter, „schauen wir mal, was er signalisiert und ob er morgen zum Einsatz kommen kann“. Ein zu hohes Risiko, auch im Blick auf die kommenden Wochen, will der Trainer aber nicht eingehen. Abwehrspieler David Abraham, der im vergangenen Bundesliga-Spiel verletzt aussetzen musste, soll gegen Lissabon wieder mitwirken können, auch der lange verletze Lucas Torró wird gegen Benfica im Kader sein. Sicher fehlen wird dagegen der gesperrte Evan Ndicka, der im Hinspiel in Lissabon mit einer roten Karte vorzeitig den Platz verlassen musste.
 
17. April 2019, 15.08 Uhr
Nicole Nadine Seliger
 
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