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Foto: Detlef Kinsler
Foto: Detlef Kinsler

Eintracht Frankfurt-Werder Bremen 3:1

Zu viele Chancen liegen gelassen

Mit sieben Punkten in die Länderspielpause zu gehen, das hatten sich die Eintracht Frankfurt Frauen vor dem Spiel gegen Werder Bremen vorgenommen. Und das ist dem Team mit dem 3:1-Sieg am Sonntag tatsächlich gelungen.
„In München waren sie lange ebenbürtig, entsprechend sind wir gewarnt.“ Das hatte Niko Arnautis, Cheftrainer der Eintracht Frankfurt Frauen, im Sinn, als er seine Mannschaft auf das Spiel gegen Werder Bremen einschwor. Und obwohl die SV-Spielerinnen wie erwartet kompakt in der Abwehr standen und sich unerschrocken präsentierten, nahm die Eintracht den Kampf auf, setzte sich früh in der Hälfte der Gäste fest und erspielte sich eine Vielzahl an Chancen durch Lara Prašnikar, Géraldine Reuteler, Sjoeke Nüsken und sogar Außenverteidigerin Sophia Kleinherne.

Es dauerte allerdings bis zur 35. Minute bis zum ersten Tor der SGE: Verena Hanshaw hatte den Ball sehenswert zu Reuteler geschlenzt, die an Anneke Borbe vorbei spitzeln konnte. So verdient die Führung war, so glücklich war sie doch. Denn auch die Bremerinnen hatten zwei Möglichkeiten, nur waren die Abschlüsse der Spielerinnen von der Weser zu schwach, um Frankfurts Nummer 1, Stina Johannes, in Verlegenheit zu bringen. „Wir haben es verpasst, das zweite oder dritte Tor zu schießen, aber trotzdem haben wir den Gegner in der ersten Halbzeit total dominiert“, würde Niko Arnautis später zu Protokoll geben.

Gerade einmal 28 Sekunden waren in der zweiten Hälfte gespielt, als Nicole Anyomi – von Barbara Dunst bedient – das schnelle 2:0 gelang. In trockenen Tüchern war das Spiel damit längst nicht, denn die Werder-Spielerinnen waren weit davon entfernt, sich geschlagen zu geben. Hier sei der Eintracht-Coach ein weiteres Mal zitiert: „Wenn ich meckern kann, dann nur über die Phase in der zweiten Halbzeit, in der wir den Gegner unnötig ins Spiel gebracht haben.“ Saskia Matheis versuchte bei ihrer Rückkehr ins Stadion am Brentanobad mehrfach mit Distanzschüssen Nadelstiche zu setzen.

Der Anschlusstreffer fiel schließlich in der 70. Minute durch Nina Lührßen nach einem Eckball. „So haben wir es spannender gemacht, als es hätte sein müssen“, bemängelt Nüsken das mangelnde Abwehrverhalten in diesem Moment in der sonst sattelfesten Viererkette. Wie ärgerlich wäre es gewesen, wenn die Eintracht zwei der sicher geglaubten drei Punkte noch verloren hätte. Ein Viertelstunde dauerte es nach dem 2:1 noch, bis Prašnikar die Trainerbank und die diesmal 2000 Zuschauer bei regnerischem Wetter mit dem 3:1 in der 85. Minute erlöste und so die erhofften sieben Punkte vor der Länderspielpause eingebracht waren. Dies wiederum bedeutet auch Platz 3 in der Tabelle hinter Wolfsburg und München.
 
4. Oktober 2022, 12.36 Uhr
Detlef Kinsler
 
Detlef Kinsler
Weil sein Hobby schon früh zum Beruf wurde, ist Fotografieren eine weitere Leidenschaft des Journal-Frankfurt-Musikredakteurs, der außerdem regelmäßig über Frauenfußball schreibt. – Mehr von Detlef Kinsler >>
 
 
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