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Foto: Detlef Kinsler
Foto: Detlef Kinsler

Eintracht Frankfurt-SG Sand 4:0

Auf einem guten Weg

Von Revanche fürs Hinspiel war im Vorfeld der Partie der Eintracht Frankfurt-Frauen gegen die SG Sand die Rede. Denn das ging 2:3 verloren. Mit dem 4:0 am gestrigen Sonntag gelang diesmal ein überzeugender Sieg.
In der Hoffnung, die Nationalspielerinnen könnten nach ihren positiven Länderspiel-Ergebnissen „den Schwung mitnehmen“ in das Spiel gegen den SC Sand, ließ Niko Arnautis seine Eintracht Frankfurt-Frauen in unveränderte Aufstellung auflaufen. Die Elf, die gegen den SC Freiburg den Einzug ins DFB-Pokalendspiel geschafft hatte, sollte den Beweis antreten, dass die Formkurve weiter nach oben zeigt. Wie gewohnt mit den sehr offensiv eingestellten Außenverteidigerinnen Santos und Küver als effektive Flankengeberinnen setzte Frankfurt die Badenerinnen gleich unter Druck. Es dauerte nicht mal acht Minuten, da stand es 1:0 für die SGE.

Nach einem sehenswerten Pass von Laura Feiersinger konnte Lara Prašnikar in bester Mittelstürmer-Manier den Ball über die Linie drücken. Auch wenn ihre Gegnerinnen, als Tabellenvorletzter angereist, sich gleich drei Chancen erspielten, konnte sie den Ausgleich nicht erzielen. Stattdessen fiel in der 23. Minute das 2:0 durch Laura Freigang, die gut bedient von Feiersinger vor der 16-Meter-Grenze die heraus eilende Torfrau ausspielte und souverän vollendete.

Zwei weitere Tore blieben Freigang zunächst verwehrt als sie einmal das Außennetz traf und einmal knapp übers Tor zielte. Dass die Willstätterinnen ihre Möglichkeiten bekamen lag zum einen an ihrem Willen, unbedingt punkten zu wollen, um dem Abstieg zu entgehen, zum anderen auch daran, dass das SGE-Team, wie Kapitänin Tanja Pawollek auch zugeben musste, angesichts der schnellen Führung „wir ein bisschen den Fuß vom Gas genommen haben“. Das hätte sich durchaus rächen können.

Sand gab auch in der zweiten Halbzeit seine Bemühungen nicht auf, zu Zählbarem zu kommen, was allerdings Merle Frohms gleich mehrfach mit sehenswerten Paraden und Fußabwehr zu verhindern wusste. Die 17-jährigen Camilla Küver war es zu verdanken, dass doch das befreiende 3:0 fiel. Bis vors gegnerische Tor gestürmt wurde sie gefoult und Laura Freigang ließ es sich auch von Namensvetterin Feiersinger nicht nehmen, ihre Torquote mit einem Elfmetertor zu erhöhen. Nur drei Minuten danach erhöhte sie nach einem Zuckerpass von Prašnikar auf 4:0.

Mit insgesamt vier Auswechslungen brachte Arnautis noch mal frische Kräfte ins Spiel. Auch Sand hatte drei Mal ausgewechselt und suchte trotz hohem Rückstand weiter seine Chancen, die abermals von Merle Frohms vereitelt wurden. Dass sich Shekiera Martinez nicht über ein Joker-Tor freuen konnte, lag daran, dass Sjoeke Nüsken, die ihr den Ball zuspielte, im Abseits stand.

„Ich finde, wir auf einen guten Weg. Wenn ich die letzten Spiele mit der englischen Wochen und den Länderspielen bewerte, können wir mit dem Ergebnis heute sehr, sehr zufrieden sein. Jetzt freuen wir uns auf das Auswärtsspiel in Freiburg. Zuletzt haben wir dort immer Punkte mitgenommen und das werden wir dieses Mal auch versuchen“, resümierte ein glücklicher Niko Arnautis.
 
19. April 2021, 11.00 Uhr
Detlef Kinsler
 
Detlef Kinsler
Weil sein Hobby schon früh zum Beruf wurde, ist Fotografieren eine weitere Leidenschaft des Journal-Frankfurt-Musikredakteurs, der außerdem regelmäßig über Frauenfußball schreibt. – Mehr von Detlef Kinsler >>
 
 
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Eintracht Frankfurt hat den Vertrag mit Frauen-Cheftrainer Niko Arnautis vorzeitig bis 2024 verlängert. In seiner ersten Saison bei der Eintracht erreichte er das Pokalfinale. Jetzt will der 41-Jährige Frankfurt als Frauenfußball-Standort weiter stärken.
Text: loe / Foto: Imago/foto2press
 
 
 
 
 
 
 
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