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Dritter Spieltag in der Europa League
 

Dritter Spieltag in der Europa League

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Eintracht Frankfurt kämpft sich zum Arbeitssieg über Lüttich

Foto: © Nicole Nadine Seliger
Foto: © Nicole Nadine Seliger
Fehlen die Stürmer verletzungsbedingt, schießen eben die Verteidiger die Tore: Beim 2:1-Sieg der Frankfurter Eintracht gegen Standard Lüttich konnten sich die Hessen am Donnerstagabend auf ihre Standards und den Torinstinkt der Innenverteidiger verlassen.
„Es war nicht das Feuerwerk, das wir uns erhofft hatten“, sagte Martin Hinteregger selbstkritisch nach der Partie gegen Standard Lüttich. „Aber es war ein gutes Spiel von uns“, sagte der Österreicher, der selbst einen Treffer zum wichtigen Sieg über die Belgier beigesteuert hatte. Auch Trainer Adi Hütter bescheinigte seinem Team ein „ordentliches Spiel“ und zeigte sich vor allem mit der kämpferischen Leistung seiner Mannschaft zufrieden, die vor 47.000 Zuschauern ohne zwei ihrer Stürmer antreten musste. Sowohl André Silva (Achillessehne) als überraschend auch Bas Dost standen nicht im Frankfurter Aufgebot. „Er hat am Mittwoch noch trainiert und hatte danach Schmerzen an den Adduktoren. Das Risiko für eine größere Verletzung war zu groß“, erklärte Hütter anschließend auf der Pressekonferenz.

Eintracht ohne Silva und Dost
So begann die Eintracht in der ungewohnten Formation mit Gonçalo Paciência als einzigem Stürmer. „Uns liegt die Doppelspitze besser, das hat man gemerkt“, sagte Hinteregger später. Gegen die defensiven Gäste aus Lüttich konnten sich die Frankfurter in der ersten Halbzeit nur wenige Torchancen erarbeiten, auch auf der gegenüberliegenden Seite waren Strafraumszenen Mangelware. „Die Belgier standen sehr kompakt, es war nicht sehr einfach, da durchzukommen“, sagte Danny da Costa über die Gäste und Sebastian Rode ergänzte: „Wir haben in der ersten Halbzeit zu langsam nach vorne kombiniert.“ Die beste Chance der ersten Halbzeit nutzten die Frankfurter direkt zur Führung (28. Minute): Nach einem Freistoß von Daichi Kamada kam der Ball direkt vors Tor, wo David Abraham stand und nur noch einschieben musste. Für den Kapitän war es der erste Treffer für die Eintracht seit drei Jahren.



Mit einer schwarz-weißen Choreografie sorgten die Eintracht-Fans für Stimmung. Selbst Gäste-Trainer Michel Preud'homme sprach von einem "fantastischen Publikum". © Nicole Nadine Seliger

Mit Standards zum Erfolg
Um das Offensivspiel zu beleben, stellte Hütter zur zweiten Halbzeit um und ließ Kamada als zweite Spitze spielen. Mit Erfolg: Die Frankfurter agierten jetzt wieder zielstrebiger als in den Minuten vor der Pause, waren das dominante Team und sichtlich bemüht, den knappen Vorsprung mit einem weiteren Tor auszubauen. Paciência (49. Minute), da Costa (56. Minute) und Sebastian Rode (66. Minute) verpassten aber. Erneut konnten sich die Hausherren aber auf ihre Standards verlassen. Diesmal landete der Ball nach einer Ecke von Kamada bei Martin Hinteregger, der zum 2:0 köpfen konnte. „Am Ende braucht man auch Glück, dass der Ball genau dahin kommt“, sagte Rode, „und dieses Glück hatten wir heute zweimal“. Dass ausgerechnet zwei Verteidiger die Tore machten, freute auch den Trainer: „Es ist mir sehr wichtig, dass wir flexibel sind, wer die Tore schießt.“ Paciência verpasste in der Schlussphase die Möglichkeit zur Vorentscheidung (81. Minute). „Wir hatten das Spiel weitgehend im Griff“, sagte Hütter, der sich über den Gegentreffer der Belgier kurz vor Schluss ärgerte: „Zu null zu spielen, wäre ideal gewesen“. Nach dem Anschlusstreffer von Selim Amallah (82. Minute) mussten die Frankfurter in den letzten zehn Minuten noch um den verdienten Sieg bangen.

Rückspiel schon in zwei Wochen
Durch den Sieg am dritten Spieltag der Europa League hat die Eintracht den zweiten Platz in ihrer Gruppe gefestigt. Mit sechs Punkten liegen sie weiter hinter dem ungeschlagenen Arsenal London, die im parallel stattfindenden Heimspiel mit 3:2 gegen Guimarães siegten, dabei aber zweimal einen Rückstand wettmachten. Im Kampf um Gruppenplatz zwei, der sicher zum Weiterkommen in die K.o.-Runde reichen wird, dürften die Partien der Frankfurter gegen Lüttich wichtig werden. „Ich bin daher sehr froh über diesen Sieg“, sagte Hütter. Schon in zwei Wochen reisen die Frankfurter zum Rückspiel (7.11.) nach Belgien. „Wir brauchen da sicherlich ein sehr kampfbetontes Spiel“, schaute der Trainer voraus.
 
25. Oktober 2019, 10.53 Uhr
Nicole Nadine Seliger
 
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