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Die Ironmen schwammen, radelten, liefen vorbei

Top-Favoriten weiterhin an der Spitze

Der Ironman versetzte die Stadt am 8. Juli in einen Ort voller Ehrgeiz und Anstrengung. Nun ist in der Stadt nicht mehr viel zu sehen vom Event, doch die Anerkennung für die Triathleten bleibt.
Abgesehen davon, dass man sich fragen könnte, wie sich jemand dazu durchringen kann, an einem mehrstündigen Triathlon teilzunehmen, fragt man sich nach dem Ironman immer, wer den wohl gewonnen hat. Eine große Überraschung gibt es selten. Wie auch dieses Jahr: Die Schweizerin Caroline Steffen, Siegerin des Ironman European Championship im vergangenen Jahr, konnte ihren Titel mit einer Zeit von 08:52:33 Stunden verteidigen. Damit war sie in diesem Jahr circa 20 Minuten schneller als 2011. Gefolgt wurde sie von Anja Beranek, die mit einer Zeit von 9:05:41 Stunden den zweiten Platz belegte.

Bei den Männern verpasste Andreas Raelert hingegen die Titelverteidigung. Der Ironman-Sieger von 2011 verpasste dieses Jahr mit Platz 4 sogar das Siegertreppchen. Für ihn dauerte der Ironman 08:17:36 Stunden. Als Erster durchs Ziel ging hingegen der Belgier Marino Vanhoenacker, der für die gesamte Strecke 08:03:31 Stunden benötigte. Mit auf dem Treppchen standen auf dem zweiten Platz Sebastian Kienle (08:09:55 Stunden) und Clemente Alonso-McKernan (08:14:04 Stunden) als Drittplatzierter. Sebastian Kienle wurde hinterher eine glorreiche Zukunft prophezeit: „Mit dieser beeindruckenden Leistung bei schwierigen Bedingungen gehört er nun ebenfalls zu den deutschen Hoffnungen für die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii im Oktober“, sagt Rolf Aldag, Ironman-Veranstalter.

Zehntausende Zuschauer feuerten die rund 2.500 Athleten auf ihrer Tortur an. Die Ironman Veranstalter waren trotz anfänglichem Wetterdesaster denn auch sehr zufrieden: „Das war ein packendes Rennen mit vielen Überraschungen. Es gab die erwarteten Favoritensiege. Glückwunsch an die neuen Ironman-Europameister Marino Vanhoenacker und Caroline Steffen. Aber auch Top-Leistungen vieler Athletinnen und Athleten, die man im Vorfeld nicht unbedingt erwarten konnte. Ich bin erleichtert, dass diverse Stürze während der vormittäglichen Regenphase wohl glimpflich ausgegangen sind. Das dann besser werdende Wetter hat den Athletinnen und Athleten, den zahlreichen Zuschauern und allen Berichterstattern einen tollen Wettkampf beschert“, sagte Kai Walter. Die Spitzensportler dürfen sich nun neben Anerkennung und Ruhm auf ein Preisgeld freuen. Der erste Platz erhält 25.000 US-Dollar, der zweite 12.500 US-Dollar und der dritte Platz ist mit 7.500 US-Dollar dotiert. Insgesamt stehen 125.000 US-Dollar zur Verfügung, die auf die Top 8 der Männer und Frauen verteilt werden.
 
9. Juli 2012, 11.19 Uhr
yog
 
 
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