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Bundesliga-Showdown für Eintracht Frankfurt
 

Bundesliga-Showdown für Eintracht Frankfurt

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Adi Hütter erwartet einen „heißen Tanz“ in München

Foto: © Nicole Nadine Seliger
Foto: © Nicole Nadine Seliger
Am letzten Bundesliga-Spieltag steht für die Eintracht am Samstag viel auf dem Spiel: Der Club kann sich zum ersten Mal in seiner Historie für die Champions League qualifizieren, aber auch jeden europäischen Wettbewerb verpassen. "Für uns geht es um sehr sehr viel", sagte Trainer Adi Hütter.
Der Spielplan der Fußball-Bundesliga will es, dass Eintracht Frankfurt am letzten Spieltag mit einer besonderen Konstellation zu tun hat: Während sich der Tabellenführer mit einem Sieg die nächste Meisterschaft sichern möchte, bangen die Frankfurter um den Einzug in einen europäischen Wettbewerb. Frankfurts Coach Adi Hütter sieht auch Positives in der spannenden Ausgangssituation: „Vielleicht ist es ganz gut, dass wir noch etwas brauchen, somit wissen wir, dass wir ein Resultat bringen müssen und die Mannschaft fokussiert ist.“ Er erwartet einen „heißen Tanz“ beim Rekordmeister, wie er während der Pressekonferenz am Freitag sagte: „Für Bayern München geht es in diesem Spiel um sehr sehr viel, auch für uns geht es um sehr sehr viel.“ Ausgerechnet der ehemalige Trainer Niko Kovac, der seinen ehemaligen Schützlingen vor wichtigen Europa League-Spielen Glück wünschte, kann nun dafür sorgen, dass der Eintracht die Krönung einer tollen Saison verwehrt bleibt.

Alles drin zwischen Platz vier und acht
Nach fünf sieglosen Spielen nacheinander benötigen die Frankfurter in München einen Sieg, um die Chance auf den erstmaligen Einzug in die Champions League zu wahren. Schon ein einziger Punkt reicht der Eintracht, um erneut in die Europa League einzuziehen. Im schlimmsten Fall könnte die Eintracht noch auf Platz acht in der Tabelle abrutschen und jeglichen europäischen Wettbewerb verpassen. „Natürlich werden wir hören, was in den anderen Stadien passiert und dann gegebenenfalls reagieren“, sagte Hütter zur Ausgangslage am Samstagnachmittag.

Hütter will nicht taktieren
Auf ein Unentschieden zu hoffen, um den einen nötigen Punkt zu holen, will er sich aber nicht verlassen. „Taktieren von der ersten Minute weg wird nichts bringen“, sagte er und kündigte stattdessen an, auch in München mutig nach vorne spielen zu lassen. „Wir wissen, dass wir auch auswärts eine gute Leistung bringen können“, sagte der Österreicher, der daran erinnerte, dass seine Mannschaft nur vier Bundesliga-Auswärtsspiele der Saison verloren hat. Am Samstag muss sein Team allerdings ausgerechnet bei der einzigen Mannschaft der Bundesliga antreten, gegen die Frankfurt in dieser Saison nicht punkten konnte. In der Hinrunde unterlagen die Hessen im heimischen Stadion mit 0:3, im Supercup zu Saisonbeginn gar mit 0:5. „Wir müssen ausgeruht sein, wir müssen vorbereitet sein, ansonsten können wir dort nicht bestehen“, sagte Hütter. Nach einem freien Tag trainierte sein Team zuletzt auch unter Ausschluss der Öffentlichkeit, um sich in Ruhe auf das 50. Spiel der Saison vorzubereiten.

Kostic bleibt bei der Eintracht
Wohin die Frankfurter Reise in der kommenden Spielzeit geht, entscheidet sich am Samstag, eine wichtige Personalie hat sich dagegen bereits geklärt. Flügelspieler Filip Kostic, bisher vom Hamburger SV ausgeliehen, bleibt den Frankfurtern erhalten. Wie der Verein am Freitagvormittag mitteilte, hat der Bundesligist die Kaufoption für den Serben vorzeitig gezogen und Kostic bis zum 30. Juni 2023 fest verpflichtet. „Für uns war Filip ein echter Glücksgriff. Mit seiner Dynamik, Zielstrebigkeit und Flexibilität hat er einen großen Anteil am positiven Verlauf der Saison“, sagt Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic. Trainer Hütter sprach von einem „wichtigen Signal für die Zukunft“. Ob sich diese auch auf internationalem Parkett abspielt, wird sich am Samstag zeigen.
17. Mai 2019
Nicole Nadine Seliger
 
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