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Skyliners vergeben Führung und verlieren knapp

Foto: © Fraport Skyliners
Foto: © Fraport Skyliners
Obwohl die Skyliners zwischendurch mit 17 Punkten in Führung lagen, gingen sie am Sonntagmittag als Verlierer vom Parkett. Die Frankfurter unterlagen den Basketball Löwen Braunschweig im letzten Heimspiel des Jahres mit 81:82 nach Verlängerung.
Es hat nicht viel gefehlt und die Skyliners hätten am Sonntagnachmittag gemeinsam mit ihren Fans in der ausverkauften Fraport-Arena ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk feiern können. In einer spannenden und umkämpften Schlussphase wechselte die Führung mehrfach, ehe Richard Freudenberg beim Stand von 74:74 den Ball mit der Schlusssirene im Korb versenkte und zum vermeintlichen Sieg traf. Die Frankfurter Spieler rissen die Arme in die Höhe und hüpften jubelnd über das Parkett, doch Trainer Sebastian Gleim blieb ruhig. Auch die Schiedsrichterin gab sofort zu erkennen, dass sie den möglichen Siegtreffer überprüfen würde. Und tatsächlich zeigten die Videobilder dann, dass Freudenberg den Ball erst kurz nach dem Pfiff geworfen hatte - und somit zu spät. In der fünfminütigen Verlängerung setzten sich dann die Gäste aus Braunschweig mit 82:81 durch. „Meiner Meinung nach hätten wir es verdient das Spiel heute zu gewinnen. Wir haben besser gespielt und lagen zwischenzeitlich mit 17 Punkten vorne bevor Releford ein paar schwierige Würfe getroffen hat. Es ist natürlich bitter, dass mein Buzzer Beater am Ende zu spät kommt“, sagte der Frankfurter Forward Freudenberg anschließend.

Großer Vorsprung reicht den Skyliners nicht
Dass die Entscheidung über Sieg und Niederlage erst in der Schlussphase fallen würde, war während der Partie lange Zeit nicht abzusehen. Nach einem umkämpften ersten Viertel (15:11), das von einigen Ballverlusten beider Mannschaften geprägt war, stabilisierten sich die Skyliners und konnten ihren Vorsprung bis zur Pause ausbauen und durch Kapitän Tez Robertson (Foto) erstmals zweistellig in Führung gehen (30:20). 37:27 hieß es dann nach den ersten zwanzig Minuten. Nach der Halbzeit punkteten die Frankfurter weiter und lagen nach einem erfolgreichen Distanzwurf von Matthew McQuaid zwischenzeitlich sogar mit 17 Punkten vorne. Für Sicherheit im Spiel sorgte die hohe Führung aber nicht. Nur knapp drei Minuten später hatten die Gäste aus Braunschweig ihren Rückstand bereits deutlich reduziert (54:48) und waren zu Beginn des letzten Viertels bis auf einen Punkt herangekommen (58:57). Dreieinhalb Minuten vor dem regulären Ende glichen die Gäste aus (65:65) und gingen durch Scott Eatherton zum ersten Mal seit den Anfangsminuten sogar in Führung (67:69). Da Freudenbergs Treffer kurz darauf zu spät kam, musste die Verlängerung entscheiden. „Am Ende macht Braunschweig dann einen oder zwei Fehler weniger, was dann reicht, um das Spiel mit einem Punkt zu gewinnen“, sagte Frankfurts Trainer Gleim, der ergänzte: „Ich denke, wir hätten uns alle gerne den Heimsieg zum Weihnachtsgeschenk gemacht.“
 
23. Dezember 2019, 07.00 Uhr
Nicole Nadine Seliger
 
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