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1. FFC Frankfurt-Bayer Leverkusen 4:2
 

1. FFC Frankfurt-Bayer Leverkusen 4:2

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Entwicklungspotential

Foto: Detlef Kinsler
Foto: Detlef Kinsler
Nach dem überraschenden 0:0 beim Auswärtsspiel in Wolfsburg am vergangenen Wochenende, waren die FFC-Fans gespannt, wie die Elf von Matt Ross gegen Bayer Leverkusen zuhause auftreten würde. Zumindest das Ergebnis suggeriert Überlegenheit.
Dass sie am Sonntag mal ausschlafen durften, hatte keinen großen Einfluss auf die Besucherzahlen beim ersten Samstagsheimspiel des 1. FFC Frankfurt am Brentanobad. Im Gegenteil. Nur 910 Zuschauer wollten das Match gegen Bayer 04 Leverkusen sehen, was aber sicher eher am schlechten Wetter und dem Dauernieselregen lag. Kein angenehmer Nachmittag. Dabei begannen die Frankfurterinnen, wieder mit Mandy Islacker in der Startelf, mit recht ansehnlichem Fußball, schönen Spielzügen bei längeren Ballbesitzphasen, ballsicher auf nassen Geläuf vorgetragen. „Wir haben in der ersten Halbzeit keinen Zugriff gekriegt, waren ziemlich harmlos in den Zweikämpfen“ würde Gästetrainer Thomas Obliers hinterher in der Pressekonferenz sagen. Und trotzdem ging seine Mannschaft nach 16. Minuten durch Francesca Weber in Führung. Wenn man mit Dreierkette so offensiv spielt, muss man sicherstellen können, den Ball im Mittelfeld nicht zu vertändeln und schnell zurücklaufen zu können. Sonst gerät man selbst bei Überlegenheit in Rückstand. Aber wieder einmal konnte der FFC beweisen, dass die Moral im Team stimmt. Denn nur sechs Minuten später erzielte Mandy Islacker den sehenswerten Ausgleich, den sie selbst mit einem abgelegten Ball auf Munk, die den dann servierte, vorbereitete. Für das 2:1 von Yuki Nagasato, der für fast alle ruhenden Bälle zuständig war, leistete die Ex-Frankfurterin Jessica Wich unfreiwillig die Vorarbeit. Früher einmal Stürmerin wollte sich die linke Verteidigerin mit einem Dribbling aus einer Bedrängnis befreien und verlor dabei den Ball an die aggressiv attackierende Jackie Groenen, die mehr und mehr vom Athletiktraining zu profitieren scheint und hier die japanische Weltmeisterin in der 32. Minute mustergültig bediente. Eine höhere Führung zur Pause wäre möglich gewesen, hätte Munk einmal nicht zu zögerlich agiert und wieder zurückgepasst statt selbst zu schießen. Danish Dynamite geht anders.

„Einmal mehr hatten wir einen eher mühsamen Beginn, einmal mehr gerieten wir in Rückstand und auch in der zweiten Halbzeit, als Leverkusen sein System umstellte, hatten wir anfangs Probleme darauf zu reagieren“, analysierte FFC-Cheftrainer Matt Ross hinterher die Partie. Und das obwohl Bayer 04 in der 59. Minute Merle Barth durch eine rote Karte verlor. „Elf gegen zehn, das sieht oft nur auf dem Papier gut aus“, meinte Ross dazu während Obliers hier den Knackpunkt für den Verlauf des Spiels sah. Denn eine Minute später markierte wiederum Islacker das 3:1 nach einem wunderschönen wie überraschenden Freistoßtrick. Nagasato verzichtete auf einen Direktschuss, passte nach links an der Mauer vorbei auf Islacker die an Torfrau Anna Klink rechts vorbeischlenzte. Ein Supertor. Dass es trotzdem noch mal eng wurde, lag daran, dass die eingewechselte Henriette Csiszar in der 90. Minute der Anschluss gelang. Denn das Glück des FFC im Heimspiel gegen Essen, wo zwei Tore in der Nachspielzeit noch ein Unentschieden retteten, kann sich schnell auch mal umkehren. „Das 3:2 zu diesem Zeitpunkt war nicht akzeptabel“, monierte Ross. Aber wieder einmal zeigte seine Mannschaft Moral und so gelang Auswechselspielerin Nadine Anstatt noch das 4:2. Die gute Stimmung wollen sie nun alle nach München mitnehmen. „Da kann man auch was erreichen“, orakelte Manager Siggi Dietrich mit Blick zurück nach Wolfsburg.
7. November 2016
Detlef Kinsler
 
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