Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Politik
Startseite Alle NachrichtenPolitik
Seebrücke Frankfurt ruft zur Solidarität auf
 

Seebrücke Frankfurt ruft zur Solidarität auf

0

Demonstration „Notstand der Menschlichkeit“

Foto: Bernd Kammerer
Foto: Bernd Kammerer
Am vergangenen Samstag hat die Organisation Seebrücke unter dem Motto „Notstand der Menschlichkeit – Sicherer Hafen Frankfurt statt Sterbenlassen“ gegen die Kriminalisierung der Seenotrettung demonstriert. Rund 1500 Menschen zeigten sich solidarisch.
Bundesweit fanden am vergangenen Samstag, den 6. Juli in rund 90 Städten Demonstrationen der internationalen Organisation Seebrücke statt, die sich gegen die Kriminalisierung der Seenotrettung einsetzt. Auch in Frankfurt wurde unter dem Motto „Notstand der Menschlichkeit – Sicherer Hafen Frankfurt statt Sterbenlassen“ demonstriert. Die Resonanz war groß: Obwohl erst wenige Tage zuvor zur Demonstration aufgerufen wurde, nahmen rund 1500 Menschen teil. Viele von ihnen waren in orange gekleidet, zum Teil mit Rettungswesten, wieder andere hatten Rettungsdecken mitgebracht. Um 17 Uhr ging es vom Filmmuseum aus los, über den Schaumainkai und der Untermainbrücke bis zum Willy-Brandt-Platz.

Mehrere Teilnehmende entzündeten ein Signalfeuer, um ein Zeichen zu setzen – unter anderem dafür, dass Frankfurt sich nicht als „Sicheren Hafen“ für Geflüchtete erklärt hat. Während nämlich bundesweit rund 70 Kommunen sich dazu bereit erklärt haben, aus der Seenot gerettete Geflüchtete aufzunehmen, hatte Frankfurt den Antrag abgelehnt. Während der Demonstration wurde das Handeln von Menschen wie Carola Rackete, die Kapitänin der „Sea-Watch 3“, gelobt, die trotz des italienischen Verbots am Hafen von Lampedusa einfuhr. 52 Menschen hat sie mit ihrer Crew vor dem Ertrinken gerettet – und wurde von den italienischen Behörden dafür bestraft. Der Mangel an „sicheren Häfen“, an denen Seenotretter andocken dürfen, ohne kriminalisiert zu werden, ist einer der zentralen Forderungen der Organisation Seebrücke – sowie ihr Appell an die Solidarität.
 
8. Juli 2019, 12.58 Uhr
sis
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Politik
 
 
Nach der Entscheidung des Oberlandesgerichts vom vergangenen Montag sind tausend ausgestellte Strafzettel ungültig. Grund zur Freude gibt es für die Falschparker*innen aber nicht: Die Stadt will die Bußgelder nicht zurückerstatten. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: nb
 
 
In der Paulskirche passiert hinsichtlich des geplanten Umbaus zunächst wenig: Baudezernent Jan Schneider (CDU) hält einen Baubeginn erst ab 2023, nach dem 175. Jubiläum, für realistisch. Das Demokratiezentrum dagegen nimmt Form an. – Weiterlesen >>
Text: Johanna Wendel / Foto: Karola Neder/ © Stadt Frankfurt
 
 
„In Hessen ist kein Platz für Extremismus“: Das Innenministerium und der Gaststättenverband DEHOGA Hessen e.V. haben gemeinsam eine Broschüre veröffentlicht, die Gastronom*innen helfen soll, mit Mietanfragen von Rechtsextremisten umzugehen. – Weiterlesen >>
Text: rom/red / Foto: red
 
 
 
„Respekt! Kein Platz für Rassismus“
1
Ein Schild für jedes (öffentliche) Haus
Der Ortsbeirat 11 hat den Magistrat dazu aufgefordert, das Schild „Respekt! Kein Platz für Rassismus“ an öffentliche Institutionen auszugeben. Damit reagiert der Orbtsbeirat auf eine Forderung an den Oberbürgermeister, das gleichlautende Schild am Römer abzuhängen. – Weiterlesen >>
Text: nre / Foto: nb
 
 
Kliniken Frankfurt-Main-Taunus
0
Mehr Pflegekräfte für FFM und MTK
Der Pflegeberuf soll durch umfangreicheres Ausbildungsangebot attraktiver werden, die Zahl der Schülerinnen und Schüler soll sich dadurch an den beiden Pflegeschulen der Kliniken Frankfurt-Main-Taunus nahezu verdreifachen. – Weiterlesen >>
Text: jwe / Foto: Marius Becker/dpa
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  198