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Schwarz-grüner Koalitionsvertrag
 

Schwarz-grüner Koalitionsvertrag

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Flughafenausbaugegner nennen Vertrag "Mogelpackung"

Die Bürgerinitiative Sachsenhausen (BIS) lehnt die Koalitionsvereinbarung zum Thema Flughafen ab. Sie sei das Papier nicht wert, auf dem sie stehe. BIS-Sprecherin Ursula Fechter spricht von einer Mogelpackung
„Die Bürgerinitiativen sind nicht nur maßlos enttäuscht von den Grünen, sondern auch vor allem verärgert, dass man tatsächlich glaubt, mit einer solchen Mogelpackung die lärmgeplagten Bürger in irgendeiner Form beruhigen zu können“, so Ursula Fechter. Der Fluglärm werde in den Nachtrandstunden durch die wechselnden Bahnen nur verschoben. "Mit diesem sogenannten Kompromiß haben sich die Grünen keinen Gefallen getan. Wer bis jetzt noch Hoffnungen in die Möglichkeiten einer schwarz-grünen Koalition gesetzt hat, wurde eines Besseren belehrt.“ Es werde heftigen Widerstand von Seiten der Bürgerinitiativen während der kommenden vier Jahre geben. Hoffnung schöpfen die Ausbaugegner aus einer Äußerung von CDU-Generalsekretär Peter Beuth. Er kündigte an, Lärmpausen so schnell wie möglich zu erreichen, notfalls auch mit einer Änderung der Betriebsgenehmigung. "Der in Stein gemeißelte Planfeststellungsbeschluss kann wohl doch noch einmal aufgemacht werden", sagt Fechter dazu.

Am Flughafenkompromiss äußerte auch Fraport-Chef Stefan Schulte Kritik.
 
19. Dezember 2013, 11.00 Uhr
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Leser-Kommentare

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Obeliks VomDonnersberg am 22.12.2013, 11:07 Uhr:
Das Grauen ist giftgrün!

...wurde nicht eindringlich genug vor den Lärmpausenclowns gewarnt?
?Liebe Freunde bleibt wachsam
stellt ganz scharf die Antennen,
damit Euch solche Gestalten
nicht mehr aufs Kreuz legen können.? Quelle:
www.fluglaerm-eppstein.de/Presse/PMitt/2013/130211a.htm
 
Estefan Petersen am 19.12.2013, 20:59 Uhr:
Es ist ein Skandal, wie hier eine einzelne Branche Menschen von Hanau bis Mainz gesundheitsschädlichen Dauerlärm oberhalb der WHO-Werte zumutet. Eine einzelne Branche maßt sich hier an, diesen Menschen zwei Stunden weniger Schlaf zuzugestehen, als gesetzlich als Nachtruhe vorgesehen ist. Dies alles ist hier nur möglich, da diese Branche hier offenbar bestens vernetzt ist mit Politik und Justiz. Darauf lassen die letzten VGH Urteile und das lustlose Handeln der verantwortlichen Politiker schließen. Bislang hat der Ausbau nur Herrn Koch mit seinem Karrierumstieg hin zu einem siebenstelligen Gehalt bei einem der am Ausbau beteiligten Bauunternehmen genutzt. Den Preis zahlen die Menschen der Region. Mit Lebensqualität und Gesundheit.
 
Gastronomie-Rhein-Main.de am 19.12.2013, 14:27 Uhr:
Frau Fechter sollte ihre starre Haltung verlassen und lieber Kompromißbereit sein. Ich kann die Aussagen von Frau Fechter nicht mehr ernst nehmen. Denn der Flughafen ist da. Und bleibt auch hier. Das sind Fakten, die nicht veränderbar sind.
Wenn ich aber alle Kommentare von Fraport, CDU, SPD, Grüne, BIS, angrenzende Kommunen, etc. lese, dann hat jeder etwas an dem Papier auszusetzen. Dann sagt mir meine Lebenserfahrung, dass der Kompromiß nicht so schlecht sein muß. Das sollte sich Frau Fechter auch mal zu Herzen nehmen und ihre Strategie dahingehend verändern.
 
 
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