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Occupy Frankfurt

Neues aus dem Zeltlager

Die "Occupy"-Bewegung schlägt große Wellen. Das Camp darf bleiben. Samstags wird demonstriert. Eine neue Homepage und ein neues Medienteam müssen her. Und die Städtischen Bühnen öffnen ihre Kantine für die Protestler.
Die Neuigkeiten rund um die "Occupy"-Bewegung in Frankfurt ebbt nicht ab. Das Camp in der Taunusanlage steht noch immer, darf bis zum 29. Oktober bleiben – und es werden täglich mehr Zelte. Der Internetauftritt wird überarbeitet, ein neues Medienteam wird zusammengestellt. Und das werden die Protestler auch dringend brauchen. Denn für kommenden Samstag ist die nächste Demonstration geplant – und offiziell angemeldet. Diese startet um 12 Uhr am Rathenauplatz. Der weitere Verlauf ist noch in Planung. Allerdings soll es keine triste Veranstaltung werden, sondern eine Party mit Bands und Künstlern. Dafür wurde bereits ein Demo-Lkw organisiert mit einer Beschallungsanlage. „Es soll noch besser werden als beim letzten Mal mit noch mehr Demonstranten“, sagt Colin B. von "Occupy" Frankfurt. „Außerdem werden wir versuchen, so oft es geht samstags eine Demo auf die Beine zu stellen, damit wir diejenigen, die arbeiten müssen, Familie haben und deshalb nicht im Camp sein können, eine Stimme geben können.“ Denn die Unterstützung sei enorm. Jetzt öffnen sogar die Städtischen Bühnen die Kantine des Schauspiels für die Teilnehmer der "Occupy"-Bewegung. Dort finden sie eine Anlaufstelle, auch um sich bei Regen unterstellen zu können. Mit diesem Angebot möchten Oper und Schauspiel das bürgerschaftliche Engagement in der Stadt unterstützen, ohne sich jedoch einer bestimmten politischen Haltung anzuschließen, wie die Städtischen Bühnen nun bekanntgaben. Außerdem sagt Colin B.: „Leute, die hier nicht zelten können, geben uns Spenden, um uns zu helfen. So müssen wir kaum etwas einkaufen.“ Zusätzlich wurde sogar ein Spendenkonto eingerichtet. Was mit dem Geld passiert? Momentan gehe das hauptsächlich für die Dixie-Toiletten im Camp in der Taunusanlage drauf, heißt es auf der Facebook-Seite.

Ob Colin B. mit solch einem Hype gerechnet hätte? „Als ich mich der 'Occupy'-Bewegung anschloss, habe ich nicht mit dieser Resonanz gerechnet. Aber ich habe es gehofft. Bin aber froh, das es ist, wie es ist.“ Um noch mehr Aufmerksam auf sich zu ziehen, werden sich die Demonstranten selbstverständlich auch nicht die Verabschiedung von EZB-Chef Jean-Claude Trichet am heutigen Mittwochnachmittag in der Alten Oper entgehen lassen. Sie werden ihm vom roten Teppich aus zu winken.
 
19. Oktober 2011, 10.56 Uhr
jlo
 
 
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