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Mieter rufen zu Demo auf
 

Mieter rufen zu Demo auf

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Gegen Entmietung in der Wingertstraße 21

Foto: Ulli Nissen
Foto: Ulli Nissen
Seit über zwei Jahren kämpfen die Mieter der Wingertstraße 21 gegen Entmietung. Die Situation habe sich seither nur verschlimmert, teilen sie nun mit. Daher soll eine Demo am Donnerstag helfen.
„Die Wingertstraße 21 ist weit über die Stadtgrenzen hinaus zum Symbol einer fortschreitenden Gentrifizierung geworden, in einer Stadt in der bezahlbarer Wohnraum rapide knapper wird und Menschen dadurch aus ihren Wohnvierteln verdrängt werden“, sagt Bundestagsabgeordnete Ulli Nissen (SPD). Daher unterstütze sie die geplante Demo am Donnerstag um 18 Uhr vor dem Haus der betroffenen Mieter.

Seit über zwei Jahren wehrt sich die Hausgemeinschaft des Zehn-Parteien-Mietshauses im Frankfurter Ostend gegen die Umwandlung in hochpreisige Eigentumswohnungen. 2013 wechselte der Eigentümer. Der beauftragte ohne Ankündigung weitreichende Sanierungsarbeiten. Nun habe sich die Situation weiter verschärft. „Die Eigentümer ließen vergangene Woche große Teile des Daches abtragen, so dass das Treppenhaus völlig ungeschützt Wind und Wetter ausgesetzt ist. Zudem droht das Wasser auch teilweise durch die Decken der Bewohner zu dringen“, teilen die Mieter mit.

Daher rufen sie gemeinsam mit den vier Frankfurter Mieterinitiativen – die Nachbarschaftsinitiative Nordend-Bornheim-Ostend (NBO), die AG Westend, die Zukunft Bockenheim sowie die AG Böhmerstraße – zu der Demo auf. So wollen sie erneut ihren Forderungen nach sofortigem Stopp der Entmietungs-Kampagne Nachdruck verleihen. Sprechen werden unter anderem Sieghard Pawlik, wohnungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, Vertreter des Mieterschutzbundes und anderer Initiativen sein.

>> Demo gegen Entmietung, Donnerstag 17. Dezember um 18 Uhr vor dem Haus Wingertstraße 21
 
15. Dezember 2015, 16.43 Uhr
wch
 
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Leser-Kommentare

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dieter baden am 16.12.2015, 16:19 Uhr:
Warum den Mietern die Wohnungen nicht schenken? Ist doch wichtiger als kostenloser Nahverkehr
 
Ralph Lange am 16.12.2015, 13:38 Uhr:
Ein politisches Spielchen von Grünen und Linken auf Kosten der Mieter wird da getrieben.

Die Stadt sollte den Mietern durch Bürgschaften helfen, die Wohnungen zu kaufen. Mit dem gleichen Aufwand, der hier betrieben wird um sich gegen die Entwicklung eines Stadtteils zu wenden, könnten die Interessen der Mieter wirkungsvoll vertreten werden.
 
 
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