Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Politik
Startseite Alle NachrichtenPolitik
Magistrat beschließt Digitalpakt
 

Magistrat beschließt Digitalpakt

0

50 Millionen für Frankfurts Schulen

Foto: Pexels
Foto: Pexels
Der Magistrat hat am Freitag den Digitalpakt für die Digitalisierung der Schulen in Frankfurt beschlossen. Demnach sollen 50 Millionen Euro dafür eingesetzt werden, Klassenräume flächendeckend mit WLAN und mit neuer Präsentationstechnik auszustatten.
Die Stadt Frankfurt stellt den Schulen im Rahmen eines Digitalpakts rund 50 Millionen Euro zur Verfügung. Das teilte Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) am Freitag mit. Damit wolle man „die Ausrüstung aller Frankfurter Schulen mit WLAN und eine verbesserte Ausstattung mit Laptops und Tablets“ ermöglichen, so Weber. „Die Corona-Krise hat gezeigt, dass die Digitalisierung der Schulen nun sofort angegangen werden muss.“ Dabei gehe es jedoch nicht nur um Soforthilfen in der Krise, sondern auch „um den langfristigen und strukturierten Ausbau der digitalen Ressourcen.“

Bereits im April hatte die Bildungsdezernentin ein Maßnahmenpaket zur Unterstützung des digitalen Unterrichts vorgestellt, der die Schulen während der Corona-Pandemie unterstützen sollte. Darin war unter anderem vorgesehen, dass Schülerinnen und Schüler sich Laptops für den Unterricht zu Hause ausleihen können. Zudem wurden Online-Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer gefördert. Der neue Magistratsbeschluss sei nun ein „Signal des Aufbruchs an die Schulen“, so Weber. „Wir wollen den digitalen Wandel an den Schulen unterstützen, wir investieren in die digitale Infrastruktur und wir stellen die Mittel und Geräte für eine zeitgemäße Pädagogik zur Verfügung.“

Mit 13 Millionen Euro gehe ein großer Teil der Mittel des Digitalpakts in die flächendeckende Ausstattung der Schulen mit WLAN und die Anschaffung zusätzlicher Endgeräte. Zukünftig sollen die Schulen in allen Klassenräumen mit drahtlosem Internet ausgestattet und die Quote der mobilen Endgeräte zu den stationären Computern erhöht werden. Ziel sei es, bis zum Ende der Laufzeit des Digitalpakts im Jahr 2024 alle 167 Schulen in der Trägerschaft der Stadt Frankfurt entsprechend auszustatten. Pro Jahr entspreche dies etwa einer Zahl von rund 30 Schulen.

Weitere 12 Millionen des Finanzpakets sollen in die Ausstattung mit Beamern und interaktiven Whiteboards fließen, um die Präsentationstechnik in den Klassenräumen zu verbessern. Für berufliche Schulen sollen zusätzlich acht Millionen Euro eingesetzt werden. Ein weiterer Teil werde laut Beschluss in die Unterstützung des inklusiven Unterrichts fließen, da Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen durch speziell zugeschnittene Anwendungen deutlich profitieren könnten. Das betreffe beispielsweise die Förderschwerpunkte Hören und Sehen.
 
15. Mai 2020, 13.38 Uhr
sie
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Politik
 
 
Die Corona-Krise sorgt in Hessen für Einnahmeverluste von fast drei Milliarden Euro. Bis 2023 sollen weitere 3,4 Milliarden dazukommen, wie Hessens Finanzminister Michael Boddenberg am Mittwoch bekannt gab. – Weiterlesen >>
Text: jwe / Foto: Hessische Landesregierung
 
 
Verluste durch Corona-Krise
0
Haushaltsdefizit von 650 Millionen
Die Stadt Frankfurt erwartet aufgrund der Corona-Krise ein Haushaltsdefizit von rund 650 Millionen Euro. Das teilte Bürgermeister und Stadtkämmerer Uwe Becker am Montag mit. Sollte es zu einer weiteren Infektionswelle kommen, könnte die Summe deutlich höher ausfallen. – Weiterlesen >>
Text: sie / Foto: sie
 
 
Beschluss des Hessischen Landtags
0
Gesundheitsfachberufe von Schulgeld befreit
Auszubildende aus den Bereichen Ergotherapie, Logopädie, Medizinisch-technische Assistenz und Physiotherapie werden vom Land Hessen bald entlastetet. Sie müssen an privaten Gesundheits- und Pflegefachschulen ab dem 1. August kein Schulgeld mehr zahlen. – Weiterlesen >>
Text: jwe / Foto: Unsplash
 
 
 
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Donnerstag gemeinsam mit den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise beraten. Das Kontaktverbot wurde bis zum 10. Mai verlängert; Zoos, Museen und Spielplätze dürfen wieder öffnen. – Weiterlesen >>
Text: sie / Foto: Myles Tan/Unsplash
 
 
Corona-Krise: Hilfe für Studierende
0
Nothilfefonds nach wenigen Stunden aufgebraucht
Am Mittwoch konnten Studierende in Hessen einen Antrag auf finanzielle Unterstützung stellen, doch bereits nach wenigen Stunden war der Hilfsfonds aufgebraucht. Ministerin Dorn fordert nun Bundesministerin Karliczek auf, zu handeln. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: Pixabay
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  203