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Kultur-Empfang zum Abschluss der Wahlperiode
 

Kultur-Empfang zum Abschluss der Wahlperiode

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Die Freuden des Thomas Dürbeck

Foto: © Bernd Kammerer
Foto: © Bernd Kammerer
Der CDU-Stadtverordnete Thomas Dürbeck ist einer der profiliertesten Kulturpolitiker der Stadt. Dennoch hat seine Partei ihm einen relativ aussichtslosen Listenplatz gegeben. Bei einem Abschluss-Dinner machte ihm ein Parteifreund aber Hoffnung.
Thomas Dürbeck wollte keinen großen Bahnhof, eigentlich auch keine Medien, er wollte einfach nur mit ein paar Menschen feiern, die ihm über die vergangenen fünf Jahre ans Herz gewachsen sind. Fünf Jahre hat die Legislaturperiode gedauert und man muss es so sagen: Der Christdemokrat hat sie voll ausgenutzt. Besuchte in seiner Funktion als kulturpolitischer Sprecher seiner Fraktion all jene Kulturinstitutionen und Künstler, die von der Stadt eine Förderung bekommen und fiel meist gleich mit der Frage ins Haus, wo denn das ganze schöne Geld bittschön hinfließe. Das habe bestimmt nicht jedem gefallen, aber er sei nun mal ein Zahlenmensch, sagt er darüber.

Er ist aber auch, sagen die, über die er sich zu richten anschickte, ein Zahlenmensch mit der Gabe zur Einsicht und Reflexion. So mag es auch nicht verwundern, dass sich zu besagtem Essen am Freitagabend in Bornheim eine illustre Runde eingefunden hat. Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU) ist da, SPD-Parteichef Mike Josef, Kulturpolitiker der Grünen, Schauspielintendant Oliver Reese, der Leiter des Museums Angewandte Kunst Matthias Wagner K, Claudia Dillmann, die Leiterin des Filmmuseums, Franziska Nori vom Kunstverein, Verleger Joachim Unseld und so weiter und so fort. Gut 30 Menschen, die eines verbindet – in den vergangenen Jahren Tischgespräch bei Thomas Dürbeck und seiner Laura gewesen zu sein. Überhaupt: Frau Dürbeck! Sie kocht an diesem Abend ein umfangreiches italienisches Menü, Herr Dürbeck stellt jeden Gast kurz mit einer kleinen Anekdote, manchmal auch einer kleinen humorvollen Spitze vor und gerade als man (wieder einmal) denkt, dass es doch schade wäre, wenn es dieser Mann nicht mehr ins Parlament schaffte, steht Stadtrat Jan Schneider auf, um sich im Namen der Gäste für den runden Abend zu bedanken und sagt: „Es wird nach dem 6. März weitergehen."

Thomas Dürbeck steht auf Listenplatz 25. Angeblich, weil er vor Jahren mal was gegen die Steinbach gesagt hat. Aus unserer Perspektive hätte ihn das eigentlich auf Platz 1 katapultieren müssen. Nicht bei der CDU. Es könnte also knapp werden. Es sei denn die Wähler pushen ihn nach oben. Wie durch einen Zufall hat Jan Schneider ein kleines Video veröffentlicht, dass das Panaschieren und Kumulieren erklärt. Zufall? Wir glauben nicht.

 
26. Januar 2016, 12.05 Uhr
Nils Bremer
 
Nils Bremer
Jahrgang 1978, Politologe, insgesamt 14 Jahre beim Journal Frankfurt, von 2010 bis Juni 2018 als Chefredakteur. – Mehr von Nils Bremer >>
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