Cookies sind eine wichtige Ergänzung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Politik
Startseite Alle NachrichtenPolitik
Eklat bei Talk-Show zu G20
 
Eklat bei Talk-Show zu G20
5
Stadtverordnete Ditfurth vergrault Bosbach bei Maischberger
Foto: WDR/Melanie Grande
Foto: WDR/Melanie Grande
Eigentlich ist der CDU-Innenpolitiker ein routinierter Talk-Show-Gast. Doch gestern Abend verließ Wolfgang Bosbach mitten bei Maischberger die Sendung. Die Frankfurter Stadtverordnete Jutta Ditfurth (ÖkoLinX) hatte ihn provoziert.
"Herr Bosbach bleiben Sie bitte bei mir", versucht die Moderatorin Sandra Maischberger den CDU-Innenpolitiker noch zum Bleiben zu überreden. Der steht jedoch auf und verlässt die laufende Sendung. Die Frankfurter Stadtverordnete Jutta Ditfurth von der Wählervereinigung ÖkoLinX-Antirassistische Liste hatte den eigentlich sehr routinierten Talk-Show-Gast Bosbach provoziert. In der Sendung am Mittwochabend diskutierten die beiden gemeinsam mit Bundesfamilienministerin Katarina Barley (SPD), dem Hamburger Hauptkommissar Joachim Lenders, dem Bundestagsabgeordneten der Linken Jan van Aken und dem Stern-Kolumnisten Hans-Ulrich Jörges über die schweren Krawalle rund um den G20-Gipfel.





Der CDU-Mann hatte der Stadtverordneten vorgeworfen, die G20-Krawalle zu verharmlosen. Außerdem habe sie den in der Runde sitzenden Hauptkommissar und Bürgerschaftsabgeordneten Lenders (CDU) in geradezu "unverschämter Weise angegangen". Ditfurth, die an den Protesten in Hamburg teilgenommen hatte, hielt dagegen, dass dort Grundrechte verletzt und Journalisten verprügelt worden seien. Bevor Bosbach das Studio verließ, sagte er: "Frau Ditfurth ist persönlich, vom Verhalten und ihrer Argumentation unerträglich. Das muss ich nicht mitmachen". Ditfurth entgegnete, er sei eine "kleine Mimose", obwohl er so lange im Bundestag gesessen habe.



Nachdem Bosbach die Sendung verlassen hatte, bat die Moderatorin Maischberger Ditfurth die Sendung zu verlassen, um "die Parität" wieder herzustellen. Ditfurth jedoch blieb sitzen.

Anfänglich sollte in der Sendung nicht Ditfurth, sondern die Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach sitzen, die zuletzt aus der CDU ausgetreten ist und nun für die AfD Wahlkampf machen will. Steinbach twitterte, dass die Sendung zunächst von aus dem Bundestag ausscheidende Abgeordnete handeln sollte, dann aber auf G20 geändert wurde.





Maischberger entschuldigt sich nun auf der Homepage der Talk-Runde bei Jutta Ditfurth dafür, sie gebeten zu haben, die Sendung zu verlassen. "Das war eine unüberlegte Kurzschlussreaktion, getrieben von dem Wunsch, in der Sendung den Ausgleich der Seiten wiederherzustellen. Es war ein Fehler, den ich bedauere", so Maischberger. Weiter sagt sie: "Ich bedaure sehr, dass Wolfgang Bosbach unsere Runde vorzeitig verlassen hat. Mein Versuch, ihn zum Bleiben zu bewegen, schlug leider fehl. Das ist immer eine Niederlage in einer Sendung, deren Aufgabe es ist, Menschen ins Gespräch zu bringen – gerade, wenn sie noch so unterschiedliche Meinungen haben. Wir wollen gesellschaftliche und politische Kontroversen im Fernsehen so führen..., wie sie im Leben stattfinden: ungeschnitten und ungeschönt. Das tut manchmal weh. Auch mir, wenn es nicht gelingt, meine Gäste im Dialog zu halten."
13. Juli 2017
Tamara Marszalkowski
 
Tamara Marszalkowski
Jahrgang 1987, Studium der Kunstgeschichte, Ethnologie und Pädagogik in Frankfurt, seit 2015 beim Journal Frankfurt. – Mehr von Tamara Marszalkowski >>
Mail schreiben
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
 
Michael Risse am 16.7.2017, 12:51 Uhr:
Hallo Ronald,"Neues aus der Anstalt". Wie war es so ? Stressig ? Also,wir hatten uns doch darauf geeinigt,dass was ich dazugebe,nicht Senf genannt wird,sondern "Rizzi's Mustard",wie damals als ich das Buch "Murphy's Law Erkenntnis um Erkenntnis verzweifelter anglo-amerikanischer Ingenieure,durchging. Meine Kommentare werden immer unter Rissi's Mustard verbucht. Schliesslich bin ich hier der Pate im Ghetto.
Wir wollten doch nochmal einen trinken,bei mir,und die nach Meinung einiger gefingerte Sendung bei Tante Maischberger mit Tante Jutta durchkauen. Termin?
$aluti
Don Michele Rizzi
iL Padrino
 
Ronald M. Filkas am 15.7.2017, 18:33 Uhr:
Zu Herrn Risse, der „mal wieder wie immer“ seinen Senf (Pardon: diesmal Champagner!) dazugeben muss: Beim Format Talkshow liegt der Schwerpunkt auf dem zweiten Teil des Wortes. In diesem Sinn wäre das mit der Steinbach als Gast sicher noch heftiger geworden.
 
Michael Risse am 14.7.2017, 00:00 Uhr:
Konstimaus ! You made my day ! & night!
Köstlicher Kommentar ! Selten so gelacht im positiven Sinne !!!
Wir müssen mal eine Flasche Champagner leeren,auf Jutta Darlings Wohl.!
Habt Ihr Euren Bewunderungsschrein selber gebaut,oder gibts den fertig zu kaufen.
Bitte unbedingt rückmelden. Ich schmachte !
$aluti distinti
Don Michele Rizzi
iL Padrino
 
Konstimaus am 13.7.2017, 16:38 Uhr:
Das Leuchten bei uns unten im Keller bei Gleis 2 kommt übrigens vom Jutta-Ditfurth-Bewunderungs-Schrein, bei dem wir auch gleich mal die Kerzen ersetzen müssen.
 
Michael Risse am 13.7.2017, 13:39 Uhr:
Ich habe die Sendung live in der Glotze verfolgt. Es war mal wieder wie immer im Vaterlande:
Wir Deutschen lernen nie qualifiziert,diszipliniert und respektvoll zu diskutieren,sonder es bwewist sich bei so Gelegenheiten immer,was Kurt Tucholsky über seine Landsleute postulierte:"Was die Deutschen am besten können ist Krach machen und nicht zuhören".
Dieses göttliche Wesen,dieses Geschenk des Himmels an Deutschland,Frau Ditfurth hatte als kampferprobte
Diskutantin somit ein leichtes Spiel mit den anderen in Runde,sie hat die "Mitdiskusstanten"einfach durch dazwischenplärren bis aufs Blut gereizt,so dass die aus der Haut fuhren.Und dann hat Madame den Sack zugemacht.
Ich werde mich bei ihr bewerben als Hausdiener,oder Sherpa für kommende Erstürmungen irgendwelcher Gipfel & Wipfel. Ausserdem kann ich gut kochen,backen,bügeln,Silber polieren,die Korrespondierenden Weine aus biologischen Anbau beischaffen,Dank meiner 40zig jährigen Berufstätigkeit. Champagner !!Sieg auf der ganzen Linie!! Und machen Sie die Leute einfach fertig,verbal,o' göttliches Wesen Jutta Darling,hier aus dem Wohnviertel der wirklich Armen,sowohl im Geiste,als auch am Beutel !
Michael Risse,uralter Frankfurter Kaufmann,Präsident der Section 1+1=2 ,und nicht 3!
 
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Politik
 
 
AfD empfängt Vaclav Klaus am Südbahnhof
1
Ulli Nissen wirbt für No Fragida-Demo
Populisten unter sich: Am Freitagabend empfängt die AfD den einstigen tschechischen Staatspräsidenten Vaclav Klaus. Das Bündnis No Fragida hat eine Gegendemo angemeldet und auch Ulli Nissen will ein Zeichen pro EU setzen. – Weiterlesen >>
Text: nb / Foto: DBT/ Stella von Soldern
 
 
Ein Jahr Bildungs- und Integrationsdezernat
1
Sylvia Weber zieht eine positive Bilanz
Vor einem Jahr hat Sylvia Weber (SPD) ihr Amt als Dezernentin für Integration und Bildung angetreten und jetzt eine erste positive Bilanz vorgelegt. Vor allem die hohe Nachfrage nach Kinderbetreuung und Schulen bleibt eine Herausforderung. – Weiterlesen >>
Text: nb / Foto: nb
 
 
Aktivisten aus den USA in Frankfurt gelandet
0
Kampagne gegen US-Atomwaffen in der Pfalz
Eine Delegation von elf Friedensaktivisten ist aus den USA nach Frankfurt gekommen. Ihr Ziel: Der Abzug der Atomwaffen, die die USA im pfälzischen Büchel mit Billigung der Bundesregierung stationiert hat. – Weiterlesen >>
Text: Nicole Brevoord / Foto: www.friedenskooperative.de
 
 
 
CDU-Abtrünnige macht für die AfD Wahlkampf
0
Jetzt bekennt Erika Steinbach Farbe
Jetzt ist es sicher: Die ehemalige Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, Erika Steinbach, die im Januar aus der CDU ausgetreten war und seither als parteienlose Abgeordnete im Bundestag sitzt, wird Wahlkampf für die AfD machen. – Weiterlesen >>
Text: nb / Foto: Harald Schröder
 
 
Bewerbung für den G20-Gipfel 2027 in Frankfurt
0
Die Satirepartei die Partei beantragt Bewerbung um G20
Die Satirepartei Die Die Partei hat nun einen Antrag gestellt, in dem die Stadt Frankfurt sich als Gastgeber für den G20-Gipfel 2027 bewerben soll und nicht nur für die EM 2024. – Weiterlesen >>
Text: tm / Foto: Lukas Gedziorowski
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  159 
 
 

Twitter Activity