Cookies sind eine wichtige Ergänzung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Politik
Startseite Alle NachrichtenPolitik
Eigenes Wahlprogramm fürs Viertel
 

Eigenes Wahlprogramm fürs Viertel

1

Grünes Nordend

Foto: Christina Weber
Foto: Christina Weber
Auf die Belange der Wähler im Nordend wollen die Grünen besonders eingehen – denn hier sind sie stärkste politische Kraft. Daher haben sie für den Stadtteil sogar ein eigenes Wahlprogramm entwickelt.
Im Nordend haben die Grünen viel Einfluss – sie sind hier mit acht Sitzen im Ortsbeirat stärkste politische Kraft. Grund genug für die Partei, für den Stadtteil ein eigenes Programm für die Kommunalwahl aufzustellen. „Das steht natürlich nicht im Widerspruch zum stadtweiten Wahlprogramm. Es geht einfach detaillierter auf die Belange des Viertels ein“, erläutert Stadtteilgruppensprecher Christian Bischoff. So ist das Nordend etwa ein besonders stark wachsender Stadtteil, in dem das Thema Wohnen sehr wichtig ist. Daher dreht sich ein Hauptteil des 24 Seiten starken Programms um dieses Thema.

Im Nordend heißen die Spitzenkandidaten Karin Guder und Michael Mirsch (Foto). „Wichtig ist uns, dass die Milieuschutzsatzung, die im Frühjahr in Kraft tritt, auch umgesetzt wird“, betont Guder, die auch Ortsvorsteherin im Ortsbeirat 3 ist. Darüber hinaus sollen künftig mehr als 40 Prozent alle neuer Wohnungen sozial gefördert sein. Bisher sind 30 Prozent vorgeschrieben. Die gleiche Forderung findet sich im allgemeinen Parteiprogramm. Ein Problem sieht Gruber in der Tatsache, dass immer mehr Wohnraum von immer weniger Menschen genutzt wird. In den 60er Jahren lebten im Nordend rund 87.000 Bürger – heute sind es nur noch 56.000 und dennoch ist der Wohnraum knapp wie nie. Aber auch das sei kein Nordend-spezifischer Trend, sondern eine Entwicklung die überall beobachtet werden kann, räumt Guder ein.

Die Grünen scheuen sich hier nicht vor polarisierenden Themen, genau wie in allen anderen Teilen Frankfurts. „Wir wollen auch im Nordend die Zahl der Parkplätze minimieren“, sagt Guder. Auch wenn hier Parkmöglichkeiten ohnehin rar sind – man setze auf mehr Raum für Radfahrer, etwa mit mehr Stellplätzen für Räder, erläutert sie weiter. Zudem soll die Lebensqualität mit weniger Autoverkehr gesteigert werden. Dafür sollen Carsharing-Angebote sowie der Öffentliche Nahverkehr weiter ausgebaut werden. Inzwischen hätten sie sich auch mit der umstrittenen Quartiersgarage arrangiert, erklärt Mirsch. Denn die Grünen konnten hier den Kompromiss aushandeln, dass für hundert neue, unterirdische Parkplätze oberirdisch dreißig verschwinden. Hier entstehen nun Grünflächen, die auch für Urban Gardening genutzt werden können.

Zudem haben die Grünen im Nordend eine neue Begegnungsstätte in Planung. Im ehemaligen Merianbad soll ein Raum für Sitzungen und Sprechstunden bereitgestellt werden. Das Vorhaben, einen Deckel über den Abschnitt der A661 zwischen Friedberger und Seckbacher Landstraße zu bauen, begrüßen sie. Denn so würden mehr Grünflächen entstehen und wenn das neu entstehende Areal nicht zu dicht bebaut werde, hätte man auch eine Frischluftschneise fürs Viertel, so Mirsch.
16. Februar 2016
Christina Weber
 
Christina Weber
Jahrgang 1983, Studium Online-Journalismus, seit 2014 Volontärin beim Journal Frankfurt – Mehr von Christina Weber >>
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
 
Thomas Bäppler Wolf am 18.2.2016, 12:15 Uhr:
Aha...und wo bleibt ein Satz zum Innovationsviertel, wegen dem die Grünen eine Grünfläche und eine Frischluftschneise zerstören wollen? Dazu kein Wort. Absolute Wählerverarsche.
 
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Politik
 
 
Geld für Hochsicherheitssitzungssäle
0
Land Hessen investiert 131 Millionen in Gerichtstandort
Das Justizzentrum an der Konstablerwache bleibt erhalten. Von 2021 an sollen umfangreiche Umbaumaßnahmen erfolgen. Das Land investiert 131 Millionen Euro in die Modernisierung des Stadtorts. – Weiterlesen >>
Text: nb / Foto: nil
 
 
Einnahmen der Stadt Frankfurt
0
Über 1,7 Milliarden Euro Gewerbesteuer
Die Einnahmen durch die Gewerbesteuer 2017 sind im Vergleich zum Vorjahr, das mit ein Rekordeinnahmen glänzte, um 70 Millionen Euro niedriger ausgefallen. Von einer Erhöhung der Gewerbesteuer hält der Stadtkämmerer nichts. – Weiterlesen >>
Text: kus / Foto: nb
 
 
Für Die Linke in den Römer
0
Janine Wissler will eine Stadt für alle
Sie wolle eine Alternative für alle bieten, die Frankfurt nicht als sozial und gerecht genug empfinden. Mit sieben Wahlkampfthemen will Janine Wissler, die zum zweiten Mal antritt, bei der OB-Wahl punkten. – Weiterlesen >>
Text: Nicole Brevoord / Foto: nb
 
 
 
Eine Bauausstellung soll zum Zeichen neuer regionaler Zusammenarbeit werden – deswegen unterzeichneten die Bürgermeister von Kelkheim, Rödermark und der Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch einen Appell. – Weiterlesen >>
Text: Nils Bremer / Foto: nil
 
 
Ming Yang kandidiert als Oberbürgermeister
0
"Frankfurt kann mehr"
Der aus China stammende Unternehmensberater Ming Yang will Frankfurter Oberbürgermeister werden. Vor 25 Jahren hat er die Mainmetropole zu seiner Wahlheimat gemacht und sich schon vielseitig engagiert. Seine Erfahrungen prägen das Wahlprogramm. – Weiterlesen >>
Text: Martina Schumacher / Foto: Irina Novikova
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  167 
 
 

Twitter Activity