Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Politik
Startseite Alle NachrichtenPolitik
Brexit – A never ending Story?
 

Brexit – A never ending Story?

0

Die Zukunft Großbritanniens steht in den Sternen

Foto: Unsplash/Frederick Tubiermont
Foto: Unsplash/Frederick Tubiermont
Vor über drei Jahren hat Großbritannien in einem umstrittenen Referendum beschlossen, die EU im Frühjahr 2019 zu verlassen. Die langwierigen Verhandlungen führten bis dato zu keinem Ergebnis. Am Mittwoch lädt die Heinrich-Böll-Stiftung Hessen zu einem Gesprächsabend ein.
In einem Referendum hatte die britische Bevölkerung am 23. Juni 2016 über den Austritt Großbritanniens aus der EU abgestimmt. 51,9 Prozent der Bürgerinnen und Bürger wollten die EU verlassen, 48,1 Prozent wollten bleiben. Großbritannien steht nun vor Neuwahlen: Hauptthema im Wahlkampf ist der Brexit. Premierminister Boris Johnson hat sich im britischen Unterhaus mit einem Antrag auf vorgezogene Neuwahlen am 12. Dezember durchgesetzt. Die Konservativen in Großbritannien wollen den Brexit bis Ende Januar über die Bühne bringen. Das erklären sie in ihrem Wahlprogramm, das Premierminister Boris Johnson am Sonntag in Telford in der Nähe von Birmingham vorstellte. Der Brexit solle noch vor Weihnachten beschlossen und spätestens Ende Januar 2020 vollzogen sein. „Let's get Brexit done – Unleash Britains Potential“, zu deutsch „Lasst uns den Brexit schaffen und das Potenzial des Landes entfesseln“, lautet die Überschrift des Programms.

Was sich jetzt ändert, ist ungewiss. Ebenso wenig zeichnet sich ein Brexit ohne Vertrag ab, wie es die Brexiters um Boris Johnson und Nigel Farage wünschen. In einem Satz: Die Zukunft Großbritanniens steht in den Sternen. Wie konnte es so weit kommen? Welche rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen haben zu dieser Blockade geführt, an der möglicherweise Großbritannien auseinanderbricht? Wird der Nordirland-Konflikt wiederaufleben? Oder kommt es zu einer wie auch immer gearteten Annäherung an das EU-Mitglied Irland? Welche Konsequenzen hat ein möglicher Brexit für die Bundesrepublik und die EU – nicht nur politisch, sondern auch ökomisch?

Am Mittwochabend findet im Rahmen der Reihe „Europa in Bewegung“ eine Veranstaltung in Kooperation mit der Stiftung Ökohaus Frankfurt im Haus am Dom statt. Die Sprecherinnen und Sprecher sind Stefan Kadelbach, Professor für Öffentliches Recht, Europarecht und Völkerrecht an der Goethe-Universität Frankfurt, Bernhard Moltmann, assoziierter Forscher an der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Nicolai von Ondarza, Stellvertretender Gruppenleiter der Forschungsgruppe EU/Europa, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) und Annika Pattberg, Volkswirtin und Journalistin, Germany Trade & Invest (GTAI). Die Moderation übernimmt Bruno Schoch von der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK). Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht notwendig.

Die Reihe „Europa in Bewegung“ beleuchtet die aktuellen Umbruchprozesse in einzelnen europäischen Ländern und fragt dabei nach den Kräften, die demokratische Reformprozesse in ihren jeweiligen Ländern tragen und Renationalisierungstendenzen entgegentreten können.

>> Brexit – A never ending Story?, 27.11., 19 Uhr, Haus am Dom, Domplatz 3
 
25. November 2019, 15.31 Uhr
srp
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Politik
 
 
Ministerpräsident Volker Bouffier kündigte vergangenen Montag aufgrund der Herausforderungen der Corona-Pandemie eine rasche Nachfolge für den verstorbenen Thomas Schäfer an. Nun ist sie gefunden: Michael Boddenberg wird neuer hessischer Finanzminister. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: Hessische Landesregierung
 
 
Die Abgeordneten des Hessischen Landtags haben am Dienstag der Opfer der Gewalttaten von Hanau und Volkmarsen gedacht. Landtagspräsident Boris Rhein (CDU) fand in seiner Rede mahnende Worte und sprach von einem „offensichtlichen Problem mit Rechtsextremismus“. – Weiterlesen >>
Text: Sina Eichhorn / Foto: Mike Labrum/Unsplash
 
 
Der Hessische Landtag verschiebt aufgrund des Coronavirus 36 Bürgermeisterwahlen auf frühestens 1. November, um eine Ansteckung in den Wahllokalen zu verhindern. Zudem verspreche man sich durch die Verschiebung eine höhere Wahlbeteiligung. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: Unsplash
 
 
 
Hessen verabschiedet Nachtragshaushalt
0
Zwei Milliarden Euro zur Bewältigung der Corona-Folgen
Der Hessische Landtag hat einen Nachtragshaushalt verabschiedet und reagiert damit auf die Folgen der Corona-Krise. Zwei Milliarden Euro will das Land zusätzlich ausgeben, um die Bevölkerung und Unternehmen zu unterstützen. – Weiterlesen >>
Text: rom / Foto: Markus Spiske/Unsplash
 
 
Von Verfassungsschutz beobachtet
0
Auflösung des AfD-„Flügels“ in Hessen
Der hessische AfD-„Flügel“ hat in einem Schreiben an seine Anhängerinnen und Anhänger die Auflösung bekannt gegeben. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hatte den „Flügel“ zuvor als rechtsextrem eingestuft. Experten sehen die Auflösung als Ablenkungsmanöver. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: Hessischer Landtag, Kanzlei 19
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  202