Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Politik
 

AWO-Skandal

0

„Dies ist der erste Vorgang, wie ihn sich der AWO-Bundesverband vorstellt“

Foto: © Bernd Kammerer
Foto: © Bernd Kammerer
Peter Feldmann kündigte vergangenen Mittwoch an, das Geld zurückzuzahlen, das seiner Frau zu viel gezahlt wurde. Der AWO-Bundesverband begrüßt diese Ankündigung und sieht den Oberbürgermeister damit als entlastet an.
Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) will das Geld zurückzahlen, das seine Frau Zübeyde Feldmann zu viel verdient hat. Wie er vergangenen Mittwoch mitteilte, habe er den AWO-Bundesverband um genaue Prüfung – bezogen auf Gehalt, Einstufung und Qualifikation seiner Frau – gebeten. „Sollte tatsächlich ohne sachlichen Grund auch nur ein Cent Gehalt zu viel gezahlt worden sein, wird von uns jeder Cent zurückbezahlt“, so Peter Feldmann. Außerdem werde Zübeyde Feldmann die Kosten, die während der Nutzung des Dienstwagens in ihrer Elternzeit angefallen sind, zurückbezahlen.

Nun bezieht die Arbeiterwohlfahrt Stellung dazu und gibt an, der Oberbürgermeister und seine Frau haben erst durch die Pressekonferenz erfahren, dass die Prüferinnen und Prüfer der AWO die Gehaltszahlung an Zübeyde Feldmann beanstandet haben. „Hier lag ein konkreter Fehler der früheren Geschäftsführung des Kreisverbandes vor“, teilte der AWO-Bundesverband mit. Der genaue Betrag der von Feldmann angekündigten Rückzahlung werde zurzeit errechnet.

Der Vorsitzende des Präsidiums, Wilhelm Schmidt, erklärt weiterhin, nach den Recherchen des AWO-Bundesverbands habe der Oberbürgermeister keinen Einfluss auf die Gehaltsfestsetzung seiner Frau genommen. „Dieser Vorgang wird im Verhältnis zu den anderen Vorgängen als nicht gravierend eingeschätzt und ist damit für den AWO-Bundesverband erledigt", sagt Schmidt. Feldmanns Reaktion sei ein Paradebeispiel: „Dies ist der erste Vorgang, wie ihn sich der AWO-Bundesverband vorstellt: aufklären und schnelle, freiwillige Reaktion der Betroffenen“, sagt Schmidt.
 
20. Dezember 2019, 13.15 Uhr
ez
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Politik
 
 
Nach der Entscheidung des Oberlandesgerichts vom vergangenen Montag sind tausend ausgestellte Strafzettel ungültig. Grund zur Freude gibt es für die Falschparker*innen aber nicht: Die Stadt will die Bußgelder nicht zurückerstatten. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: nb
 
 
In der Paulskirche passiert hinsichtlich des geplanten Umbaus zunächst wenig: Baudezernent Jan Schneider (CDU) hält einen Baubeginn erst ab 2023, nach dem 175. Jubiläum, für realistisch. Das Demokratiezentrum dagegen nimmt Form an. – Weiterlesen >>
Text: Johanna Wendel / Foto: Karola Neder/ © Stadt Frankfurt
 
 
„In Hessen ist kein Platz für Extremismus“: Das Innenministerium und der Gaststättenverband DEHOGA Hessen e.V. haben gemeinsam eine Broschüre veröffentlicht, die Gastronom*innen helfen soll, mit Mietanfragen von Rechtsextremisten umzugehen. – Weiterlesen >>
Text: rom/red / Foto: red
 
 
 
„Respekt! Kein Platz für Rassismus“
1
Ein Schild für jedes (öffentliche) Haus
Der Ortsbeirat 11 hat den Magistrat dazu aufgefordert, das Schild „Respekt! Kein Platz für Rassismus“ an öffentliche Institutionen auszugeben. Damit reagiert der Orbtsbeirat auf eine Forderung an den Oberbürgermeister, das gleichlautende Schild am Römer abzuhängen. – Weiterlesen >>
Text: nre / Foto: nb
 
 
Kliniken Frankfurt-Main-Taunus
0
Mehr Pflegekräfte für FFM und MTK
Der Pflegeberuf soll durch umfangreicheres Ausbildungsangebot attraktiver werden, die Zahl der Schülerinnen und Schüler soll sich dadurch an den beiden Pflegeschulen der Kliniken Frankfurt-Main-Taunus nahezu verdreifachen. – Weiterlesen >>
Text: jwe / Foto: Marius Becker/dpa
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  198