Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Politik
 

20 Jahre Attac

1

Diskussionsveranstaltung in der Paulskirche kann stattfinden

Foto: © Stadt Frankfurt/Karola Neder
Foto: © Stadt Frankfurt/Karola Neder
Die Debatte um die weitere Nutzung der Paulskirche reißt nicht ab. Auf einige Veranstaltungen konnte sich das Stadtparlament nun aber einigen. Die Podiumsdiskussion anlässlich des 20-jährigen Bestehens von Attac kann demnach am 15. Februar stattfinden.
Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) schlug Mitte Januar vor, das Stadtparlament könne zukünftig in der Paulskirche tagen. Der Vorstoß stieß im Römer größtenteils auf Ablehnung. Auch andere Pläne für die Nutzung des Denkmals lösten Diskussionen aus: Am vergangenen Sonntag fand die Premiere der ZDF-Serie „Bad Banks“ in der Paulskirche statt. Auch darüber war im Vorfeld der Premiere debattiert worden: Die „Wiege der Demokratie“ sei schließlich keine Multifunktionsarena, so der CDU-Fraktionsvorsitzende im Römer, Nils Kößler.

Vergangene Woche trafen sich die Stadtverordneten und Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD), um über die zukünftige Nutzung der Paulskirche zu sprechen. In der Runde, an der auch Stadtverordnetenvorsteher Stephan Siegler (CDU) und die Stadtverordneten Annette Rinn (FDP), Nils Kößler (CDU), Sebastian Popp (Grüne) und Bernhard Ochs (Die Frankfurter) teilnahmen, zeigte man sich offen dafür, die Paulskirche für repräsentative Veranstaltungen des Stadtparlaments, des Handwerks, der Gewerkschaften, für ein Jugendparlament, Treffen der IHK und für Kulturveranstaltungen mit dem Fokus Demokratie zu nutzen. Grundsätzlich wolle man sich auf einen „konkreten Kriterienkatalog“ verständigen, um sich zukünftige Debatten über die Nutzung der Paulskirche zu ersparen.

Zu den Kulturveranstaltungen mit demokratischem Fokus zählt auch die Diskussion der globalisierungskritischen Nichtregierungsorganisation Attac anlässlich deren 20-jährigen Bestehens, die am Samstag, 15. Februar, ab 14 Uhr stattfinden wird. Thema soll sein: „Zivilgesellschaft unter Druck: Die Bedeutung von kritischem Engagement für die Demokratie“. Luisa Neubauer von Fridays for Future, Netzaktivistin Katharina Nocun, Jana Ciernioch von SOS Méditerranée und Judith Amler von Attac werden dabei über die schrumpfenden Handlungsspielräume für zivilgesellschaftliches Engagement sprechen. Eröffnet wird die Veranstaltung mit einem Vortrag der Journalistin Ferda Ataman. Zudem soll es einen sogenannten „Open Space“ geben, in dem sich zivilgesellschaftliche Organisationen den Besucherinnen und Besuchern vorstellen. Mit der Diskussion setze Attac die Debatte fort, die sie im September 2018 mit der Besetzung der Paulskirche unter dem Motto „Her mit der Demokratie!“ angestoßen hatte. Am Sonntag, 16. Februar, findet mit einer Matinée in der Evangelischen Akademie eine weitere Veranstaltung zum 20. Jubiläum statt. Als Redner werden dabei der Journalist und Autor Stephan Hebel und der der Soziologe Klaus Dörre anwesend sein.
 
6. Februar 2020, 11.14 Uhr
jwe
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
 
Thomas Szymanski am 6.2.2020, 17:12 Uhr:
"Ich habe überhaupt nicht verstanden, dass man eine Kirche, besonders eine mit großem historischem Hintergrund dafür benutzt, dass man nun dort eine ZDF-Reihe, und dann noch Teil 2 von Bad Banks, dort präsentiert. - Ich finde es überhaupt vom ZDF geschmacklos, Geld für eine Serie auszugeben, die mit den BÖSEN Bankern zu tun hat, da wir eh wissen, was los ist. - Denn unsere Banken haben sich zusammen mit der Bundesregierung höchst Kriminelles erlaubt, was untragbar ist, und Deutschland sehr gefährdet hat und nach wie vor schadet. Voran geht die sogenannte EZB, die den Sparern das Sparen eigentlich unmöglich macht!
Es ist klar ein Wahnsinn. - Wie sagte mein Vater damals, als er noch lebte: "Das Geld muss im Umlauf sein, also fließen, damit die Wirtschaft funktioniert, der Bürger auch einkaufen gehe kann." - Leider aber haben Viele, viel zu Viele, nur ein Minigehalt, von dem sie sich auch nur das Nötigste leisten können, wenn überhaupt. - Die Banker aber, gerade in den Vorständen, auch unsere Politiker, die mit in Aufsichtsräten sitzen, besitzen zu viel des Guten, da ihr Portemonnaie immer schön fett gefüllt ist. - Ist das gerecht, nein! - Diese Aufteilung der Menschen, hier die REICHEN, dort die ARMEN, darf es nicht geben. Als ich Kind war, konnte man sich als Familie wenigstens zu fairen Preisen noch einen Urlaub leisten. Heute sieht das leider anders aus. - Wo führt dies nur hin? - Thomas Szymanski, Puppenspieler und Schauspieler
 
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Politik
 
 
Die Abgeordneten des Hessischen Landtags haben am Dienstag der Opfer der Gewalttaten von Hanau und Volkmarsen gedacht. Landtagspräsident Boris Rhein (CDU) fand in seiner Rede mahnende Worte und sprach von einem „offensichtlichen Problem mit Rechtsextremismus“. – Weiterlesen >>
Text: Sina Eichhorn / Foto: Mike Labrum/Unsplash
 
 
Der Hessische Landtag verschiebt aufgrund des Coronavirus 36 Bürgermeisterwahlen auf frühestens 1. November, um eine Ansteckung in den Wahllokalen zu verhindern. Zudem verspreche man sich durch die Verschiebung eine höhere Wahlbeteiligung. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: Unsplash
 
 
Hessen verabschiedet Nachtragshaushalt
0
Zwei Milliarden Euro zur Bewältigung der Corona-Folgen
Der Hessische Landtag hat einen Nachtragshaushalt verabschiedet und reagiert damit auf die Folgen der Corona-Krise. Zwei Milliarden Euro will das Land zusätzlich ausgeben, um die Bevölkerung und Unternehmen zu unterstützen. – Weiterlesen >>
Text: rom / Foto: Markus Spiske/Unsplash
 
 
 
Von Verfassungsschutz beobachtet
0
Auflösung des AfD-„Flügels“ in Hessen
Der hessische AfD-„Flügel“ hat in einem Schreiben an seine Anhängerinnen und Anhänger die Auflösung bekannt gegeben. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hatte den „Flügel“ zuvor als rechtsextrem eingestuft. Experten sehen die Auflösung als Ablenkungsmanöver. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: Hessischer Landtag, Kanzlei 19
 
 
Um das Ausmaß der Corona-Krise zu bekämpfen, stellt das Land Hessen kurzfristig 7,5 Milliarden Euro in Aussicht. Damit soll vor allem die Liquidität der Unternehmen und freiberuflich arbeitenden Personen gesichert werden. – Weiterlesen >>
Text: sie / Foto: Markus Spiske/Unsplash
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  202