Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Panorama
Startseite Alle NachrichtenPanorama
Zweckentfremdung von Wohnraum
 

Zweckentfremdung von Wohnraum

0

Offenbacher SPD im Kampf gegen AirBnB

Foto: AirBnB
Foto: AirBnB
Die Offenbacher SPD-Fraktion fordert eine Satzung für die Vermietung von Wohnungen auf Plattformen wie AirBnB, um Zweckentfremdung von Wohnraum zu verhindern. Nun sieht sie sich durch ein Urteil des Münchner Verwaltungsgerichts bestätigt.
Bereits im Juni vergangenen Jahres hatte die SPD-Fraktion in Offenbach einen Antrag für eine Ferienwohnungssatzung in die Stadtverordnetensammlung eingebracht. Ziel sei es, die Zweckentfremdung von Wohnraum in Offenbach über Internetplattformen zu regulieren. Die Koalition aus CDU, Grünen, FDP und Freie Wähler lehnte dies jedoch ab und wollte prüfen lassen, ob überhaupt und wenn ja, in welchem Umfang Wohnraum in Offenbach durch gewerbliche Vermietung dauerhaft dem Wohnungsmarkt entzogen werde. „Die Koalition lässt sich Zeit, das ist einfach zu wenig“, so Martin Wilhelm, Fraktionsvorsitzender der Offenbacher SPD. Die Prüfung dauert weiter an, das Ergebnis steht auch nach einem halben Jahr noch aus. „Das zeigt wohl, dass das Thema keine Priorität hat“, so der SPD-Politiker weiter.

In Frankfurt gibt es bereits seit Anfang 2018 eine Ferienwohnungssatzung. Darin ist festgehalten, dass Wohnungseigentümer und Mieter, die ihre Wohnung oder ein Zimmer als Ferienwohnung vermieten wollen, bei der Bauaufsicht eine Genehmigung beantragen müssen. Zudem ist die Vermietung des Wohnraums auf sechs Wochen im Jahr beschränkt. „Daran hätten wir uns in Offenbach orientieren können“, so Wilhelm.

Schützenhilfe erhält die SPD nun von einem Urteil des Münchner Verwaltungsgerichts von Mitte Dezember 2018. Danach werden Unternehmen verpflichtet, Daten von Vermietern preiszugeben, wenn ein Missbrauch vermutet wird. Voraussetzung ist jedoch, dass eine Stadt eine entsprechende Satzung versabschiedet hat. Auch München hat, wie Frankfurt, eine entsprechende Satzung. „Wohnraummangel ist ein großes Problem in Offenbach“, so Wilhelm. „Natürlich würde eine entsprechende Satzung nicht alle Probleme lösen, aber sie wäre ein wichtiger Baustein. Wir müssen um jede Wohnung kämpfen.“
8. Januar 2019
Helen Schindler
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Panorama
 
 
Ostendstraße erhält Zusatzbezeichnung
1
Gedenktafel für Alptug Sözen
Der Tod des17-jährigen Schülers Alptug Sözen erschütterte im vergangenen November tausende Menschen. Nun haben die Stadt Frankfurt und die Deutsche Bahn entschieden, ein ergänzendes Stationsschild in der S-Bahn-Station Ostendstraße anzubringen. – Weiterlesen >>
Text: red / Foto: change.org
 
 
Großdemos bringen 35000 Menschen auf die Straßen
0
Frankfurt demonstriert
Am vergangenen Samstag lag zwischenzeitlich die gesamte Innenstadt verkehrstechnisch lahm. Grund waren zehntausende Demonstranten, die unter anderem gegen den wachsenden Rechtsruck und für ein freies Internet protestierten. – Weiterlesen >>
Text: rom / Foto: Bernd Kammerer
 
 
Durchsuchungen und Festnahmen im Rhein-Main-Gebiet
0
Islamisten sollen Terroranschlag geplant haben
Bei Durchsuchungen im Rhein-Main-Gebiet sind elf Personen festgenommen worden. Sie stehen im Verdacht, einen islamistisch motivierten Anschlag mit einem Fahrzeug und Schusswaffen geplant zu haben, um so viele „Ungläubige“ wie möglich zu töten. – Weiterlesen >>
Text: hes / Foto: Bernd Kammerer
 
 
 
Die Berger Straße sei ein Ort der Entmenschlichung, schrieben wir vor wenigen Wochen. Kaweh Nemati von der Interessengemeinschaft Untere Berger Straße hält dagegen: Der Kommentar verkenne das Engagement der lokalen Ladeninhaber und Gastronomen – und die Verantwortung der Stadt Frankfurt. – Weiterlesen >>
Text: Ronja Merkel / Foto: Harald Schröder
 
 
Ermittlungen gegen hessische Polizeibeamte
0
34 Polizisten unter Rechtsextremismus-Verdacht
Der hessische Polizei-Skandal weitet sich immer mehr aus: Inzwischen wird gegen 34 Polizeibeamte wegen rechtsextremer Vorkommnisse ermittelt. Dies sagte Innenminister Peter Beuth (CDU) im hessischen Landtag in Wiesbaden. – Weiterlesen >>
Text: hes / Foto: Bernd Kammerer
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  1470