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Foto: Harald Schröder
Foto: Harald Schröder

Zoo finanziert Professur an der Uni

Forschen für Wild- und Zootiere

Die Zusammenarbeit des Zoos und der Uni wird erweitert: Der Zoo finanziert eine Professur für Wild- und Zootiere. Erforscht werden sollen unter anderem die Anpassung an eine wandelnde Umwelt sowie Infektionskrankheiten.
Der Frankfurter Zoo und die Goethe-Uni verstärken ihre Zusammenarbeit mit einer gemeinsamen Professur. „Damit kann der Zoo die Erfüllung seines Forschungsauftrags deutlich ausbauen und intensivieren“, sagt Zoodirektor Manfred Niekisch (Foto). Schließlich sei die Generierung und Bereitstellung zoologischer Forschungsergebnisse eine der zentralen Aufgaben des modernen Zoos. "Wir leben in der Epoche des sogenannten Anthropozäns, also dem Zeitabschnitt, in dem der Mensch einer der wichtigsten Einflussfaktoren in Hinblick auf unter anderem Klimawandel, Artensterben und -verschleppung, Vermüllung, Übernutzung zur Verfügung stehender Ressourcen geworden ist", erläutert Niekisch. Drei essenziellen Fragestellungen sollen daher im Fokus der neuen Professur stehen: Anpassungen von Wild- und Zootieren an eine sich wandelnde Umwelt, Naturschutz im Zeitalter der Globalisierung und die Erforschung von Infektionskrankheiten von Wild- und Zootieren.

„Alle drei Forschungsschwerpunkte betreffen aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen“, betont Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Universität, „Die Qualifikationsprofessur ist ein neues Modell, das wir hiermit auf hohem Niveau erproben können.“ Und Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU) ergänzt: „Der Zoo Frankfurt ist als Natur- und Artenschutzzentrum vor allem auch eine Forschungs- und Bildungseinrichtung. Mit der Stiftungsprofessur baut der Zoo seine Vorreiterrolle als wissenschaftliches Kompetenzzentrum aus.“

Der Zoo und der Fachbereich Biowissenschaften der Goethe-Universität betreiben seit vielen Jahren anwendungsorientierte sowie interdisziplinäre Grundlagenforschung an Zoo- und Wildtieren. Hier wird auch die neue Professur angesiedelt sein. Zunächst wird der Zoo sie mit jährlich 50.000 Euro über fünf Jahre finanzieren. Die Professur erhält moderne Labor- und Büroräume im Biologicum auf dem Campus Riedberg und eine personelle Ausstattung.
 
20. Juni 2016, 17.32 Uhr
Wch
 
 
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