Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Gesellschaft
Startseite Alle NachrichtenGesellschaft
Zoo finanziert Professur an der Uni
 

Zoo finanziert Professur an der Uni

0

Forschen für Wild- und Zootiere

Foto: Harald Schröder
Foto: Harald Schröder
Die Zusammenarbeit des Zoos und der Uni wird erweitert: Der Zoo finanziert eine Professur für Wild- und Zootiere. Erforscht werden sollen unter anderem die Anpassung an eine wandelnde Umwelt sowie Infektionskrankheiten.
Der Frankfurter Zoo und die Goethe-Uni verstärken ihre Zusammenarbeit mit einer gemeinsamen Professur. „Damit kann der Zoo die Erfüllung seines Forschungsauftrags deutlich ausbauen und intensivieren“, sagt Zoodirektor Manfred Niekisch (Foto). Schließlich sei die Generierung und Bereitstellung zoologischer Forschungsergebnisse eine der zentralen Aufgaben des modernen Zoos. "Wir leben in der Epoche des sogenannten Anthropozäns, also dem Zeitabschnitt, in dem der Mensch einer der wichtigsten Einflussfaktoren in Hinblick auf unter anderem Klimawandel, Artensterben und -verschleppung, Vermüllung, Übernutzung zur Verfügung stehender Ressourcen geworden ist", erläutert Niekisch. Drei essenziellen Fragestellungen sollen daher im Fokus der neuen Professur stehen: Anpassungen von Wild- und Zootieren an eine sich wandelnde Umwelt, Naturschutz im Zeitalter der Globalisierung und die Erforschung von Infektionskrankheiten von Wild- und Zootieren.

„Alle drei Forschungsschwerpunkte betreffen aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen“, betont Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Universität, „Die Qualifikationsprofessur ist ein neues Modell, das wir hiermit auf hohem Niveau erproben können.“ Und Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU) ergänzt: „Der Zoo Frankfurt ist als Natur- und Artenschutzzentrum vor allem auch eine Forschungs- und Bildungseinrichtung. Mit der Stiftungsprofessur baut der Zoo seine Vorreiterrolle als wissenschaftliches Kompetenzzentrum aus.“

Der Zoo und der Fachbereich Biowissenschaften der Goethe-Universität betreiben seit vielen Jahren anwendungsorientierte sowie interdisziplinäre Grundlagenforschung an Zoo- und Wildtieren. Hier wird auch die neue Professur angesiedelt sein. Zunächst wird der Zoo sie mit jährlich 50.000 Euro über fünf Jahre finanzieren. Die Professur erhält moderne Labor- und Büroräume im Biologicum auf dem Campus Riedberg und eine personelle Ausstattung.
 
20. Juni 2016, 17.32 Uhr
Wch
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Gesellschaft
 
 
Aktion von Frauenreferat und Frauendezernat
0
Plakatkampagne informiert über häusliche Gewalt
Im Jahr 2019 waren in Frankfurt 1200 Frauen von häuslicher Gewalt betroffen, die Dunkelziffer ausgenommen. Um auch auf der Straße auf das Thema aufmerksam zu machen, haben Frauenreferat und Frauendezernat eine Plakatkampagne gestartet, die betroffene Frauen informiert. – Weiterlesen >>
Text: jwe / Foto: Frauenreferat Frankfurt
 
 
Mails mit „NSU 2.0“ unterzeichnet
0
Linken-Politikerin Janine Wissler erhält Drohschreiben
Nach den Drohschreiben an die Frankfurter Anwältin Seda Basay-Yildiz, hat nun auch Janine Wissler, Fraktionsvorsitzende der Linken in Hessen, ähnliche Mails erhalten; unterschrieben waren die Nachrichten mit „NSU 2.0“. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: Dirk Ostermeier
 
 
Verdacht des versuchten Mordes
0
Anklage nach Lkw-Unfall in Limburg
Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat am Freitag Anklage gegen einen 33-Jährigen Mann wegen des Verdachts des versuchten Mordes erhoben. Er soll im Oktober 2019 absichtlich einen Lkw-Unfall verursacht haben, bei dem 18 Menschen verletzt wurden. – Weiterlesen >>
Text: red / Foto: Harald Schröder
 
 
 
Ortstermin mit Ortsvorsteher Oliver Strank
0
Anwohnende beklagen Situation im Gutleutviertel
Die Probleme des Bahnhofsviertels scheinen sich langsam auch auf die umliegenden Stadtteile auszuweiten. Im Gutleutviertel beschweren sich zunehmend Anwohnerinnen und Anwohner über die Zustände im Stadtteil. – Weiterlesen >>
Text: jwe / Foto: red
 
 
Weitere Corona-Lockerungen
0
Keine Fünf-Quadratmeter-Regel mehr
Ab dem 6. Juli und 15. Juli werden in Hessen weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus gelockert. Diese betreffen vor allem die Bereiche Veranstaltungen, Kinos und Theater sowie Besuche in Krankenhäusern und Behinderteneinrichtungen. – Weiterlesen >>
Text: jwe / Foto: Unsplash
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  1547