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Umweltamt koordiniert Starkregenvorsorge
 

Umweltamt koordiniert Starkregenvorsorge

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Mehr Schutz vor Überflutung

Foto: Starkregen in der Rob-Mayer-Straße © Stadt Frankfurt
Foto: Starkregen in der Rob-Mayer-Straße © Stadt Frankfurt
Starkregen ist häufig nicht vorhersagbar, kann aber enorme Schäden verursachen. Durch den Klimawandel erhöht sich das Risiko von heftigen Unwettern. Darum erstellt das Umweltamt derzeit Starkregengefahrenkarten für das Stadtgebiet.
Der Himmel wird schwarz, innerhalb von Minuten kommt es zu starken Überflutungen – Starkregen kann zu erheblichen Schäden führen und im schlimmsten Fall nahezu ganze Stadtteile unter Wasser setzen. Frankfurt erlebte in den vergangenen Jahren mehrere Ereignisse, die mit lokalen Überflutungen verbunden waren. Diese Starkregen verliefen bisher zumeist eher glimpflich. Doch in anderen Regionen in Deutschland und dem Ausland sieht das oft anders aus. Und das könnte auch Frankfurt bevorstehen: Denn laut einer Studie, die das städtische Umweltamt mit dem Deutschen Wetterdienst (DWD) schon vor einigen Jahren in Auftrag gab, bringt der Klimawandel ein größeres Risiko für heftige Unwetter mit sich. Das Problem bei Starkregen sei, dass durch die sehr hohen Niederschläge in kurzer Zeit die Kanäle, die dafür nicht ausgelegt sind, die Wassermassen nicht mehr fassen können. Solche extremen und zumeist örtlich begrenzten Wetterlagen sind kaum vorhersagbar. „Für solche Situationen müssen wir uns besser wappnen“, sagt Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Bündnis 90/Die Grünen).

Auf Initiative der ämterübergreifenden Arbeitsgruppe „Starkregenvorsorge“ erstellt das Umweltamt derzeit Starkregengefahrenkarten für das Stadtgebiet. Die Karten, die bis 2020 fertig sein sollen, sollen zeigen, wo in Frankfurt bei Starkregen Überflutungen drohen. Darauf werden simulierte Fließwege, Fließgeschwindigkeiten und maximale Wasserstände dargestellt. Gerade für langfristige Planungen seien diese Informationen notwendig, erläutert Heilig: „Vorsorgemaßnahmen wie die Verbesserung der Regenrückhaltung können sehr teuer werden.“ Daher müsse genau überlegt werden, wo Investitionen sinnvoll seien. Auch bei der Aufstellung von Bebauungsplänen und bei der Verkehrs- und Straßenplanung soll die Starkregenvorsorge stärker berücksichtigt werden.

Der kürzlich erschienene Flyer „Gefahr durch Starkregen – sorgen Sie vor!“ informiert darüber, wie und wann Starkregen entsteht und wie man vorsorgen kann, um die Schäden so gering wie möglich zu halten. Er richtet sich insbesondere an Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer. Das Faltblatt ist ab sofort beim Umweltamt unter der Telefonnummer 069/212-39100 erhältlich.
12. Juli 2019
ffm/hes
 
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Leser-Kommentare

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parai ba am 13.7.2019, 16:10 Uhr:
Als ob Starkregenereignisse eine Neuerfindung der "Wettermacher" seien. Auch hier haben Politiker nicht auf Klimatologen gehört, wie z. B. Lutz Katzschner (z. B. auch zur Josefstadt). Erst wird geschlafen und dann "plötzlich" teuer nachgerüstet. Durch Entsiegelung, dezentrale Zisternen, Schluckbrunnen Rigolen und erst dann durch Rückhaltebecken hätte man schon in der Vergangenheit Schäden durch Starkregenereignisse vermeiden und das Grundwasser auffüllen können.
 
Uwe Looschen am 12.7.2019, 15:36 Uhr:
Fangt mal eher an, nicht soviel Fläche zu betonieren oder zu teeren. Darin ist die Stadt ein ganz großer Meister. Würde es mehr Plastersteine geben, die die Möglichkeit der Versickerung gewährleistet, dann würde dieses Problem nicht mehr so groß sein.
Manchmal liegt die Lösung so nahe. Man muß es aber auch wollen.
 
 
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