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„ToilettenFinder“-App
 

„ToilettenFinder“-App

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Wenn’s mal schnell gehen muss

Foto: privat
Foto: privat
Die Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) hat eine „ToilettenFinder“-App herausgebracht. Damit können alle, die gerade in Frankfurt unterwegs sind und Druck in der Blase verspüren, per Smartphone die nächste öffentliche Toilette finden.
Diesen Moment kennen wohl alle: Man ist unterwegs und muss plötzlich auf die Toilette – aber wo befindet sich das nächste stille Örtchen? Insbesondere in Städten, in denen man sich nicht auskennt, ist es nicht so leicht ad hoc die nächste öffentliche Toilette zu finden. Nun hat die FES Abhilfe geschaffen.

Seit Montag ist die „FES ToilettenFinder“-App im App-Store von Apple und im Google Playstore verfügbar. Das Herunterladen und Nutzen der App ist kostenlos. Aktuell sind dort 80 öffentliche Toiletten im gesamten Stadtgebiet Frankfurt aufgeführt, 12 davon werden von der FES betrieben. Beim Öffnen der App wird der Google Maps-Stadtplan von Frankfurt geöffnet, mit blauen Pins sind die Standorte auf der Karte markiert. Erlaubt die Nutzerin oder der Nutzer der App auf seinen Standort zu zugreifen, wird der eigene Standort angezeigt und man kann sehen, wie weit es bis zur nächsten Toilette ist.

Durch einfaches Tippen auf die blauen Pins werden die Informationen für die gewählte Toilette angezeigt. Die App ist mit gängigen Symbolen versehen, welche anzeigen, ob die gewählte Toilette barrierefrei ist, über einen Wickeltisch verfügt und ob sie sich mittels Euroschlüssel öffnen lässt. Zudem werden die Öffnungszeiten und Kosten, welche gegebenenfalls anfallen, angezeigt. Bei den Toiletten, die von der FES betrieben werden, sind zusätzlich Informationen über die Reinigungsintervalle angegeben. Diese können auch hinsichtlich Sauberkeit und Nutzbarkeit bewertet werden, die Wertung geht direkt an den Betreiber.
 
1. Oktober 2019, 12.10 Uhr
rip
 
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Leser-Kommentare

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Matsya Vidya am 2.10.2019, 06:27 Uhr:
Ich habe gegoogelt nach "Toiletten Finder App Frankfurt" und alle Zeitungen und Journale berichten davon auch die Seite von FES....., aber NIRGENDS EIN LINK ZUM DOWNLOADEN DER APP!
 
Frankfurt Toiletten am 1.10.2019, 17:46 Uhr:
"Ich muss ganz dringend auf die Toilette!" - "Hey, wir haben hier eine App..."

Nett gemeint und sicherlich nicht verkehrt, aber:

1. Richtige Kommunikation (imo DAS Hauptproblem in Frankfurt) lässt sich nicht über so eine App delegieren. Dazu gehört:

2. Man muss erstmal wissen, dass es die App gibt. Wer wird das sein? Der (inländische, ausländische) Tourist? Hmm.

3. Für die Entwicklungskosten lieber die Reinigung einer Toilette oder andere Dinge finanzieren.

4. Eine Lösung im Browser ohne App wäre noch besser, weil es keiner Installation bedarf und über zB einen QR-Code/Link aufgerufen werden kann.

5. Aufkleber überall hinkleben, die auf die App und die Toiletten hinweisen: Kosten vergleichsweise wenig und sind massenkompatibler. Gerade auch weil sich die App nur an deutschsprachige Nutzer richtet und die App erstmal heruntergeladen werden muss.

6. Es gab in der Vergangenheit bereits mindestens eine App zu dem Thema. War die nicht gut genug? Konnte deren Datensatz nicht kontrolliert werden?

Die App ist nicht verkehrt und eine Bereicherung des ganzen Spektrums. Als einzige sichtbare Maßnahme aber ist das jetzt aus meiner Sicht das falsche Signal. Nicht alle Probleme lassen sich "über eine App" lösen, auch wenn das schön bequem erscheint.

Was ich stattdessen machen würde:

1. Überall kommunizieren, dass die Toilettensituation verbessert wird. Das geht auch low cost mit Schildern/Aufklebern/Hashtag-Kampagnen usw..

2. Ownership für die öffentlichen Toiletten erzeugen. Müll ist aus meiner Sicht vor allem ein Verantwortungsproblem (siehe #cleanffm), daher muss auch richtig vermittelt werden, wie wir das mit den Toiletten in Frankfurt handhaben wollen. "Irgendwer" oder "ich bezahle doch schon Steuern" ist halt keine Antwort auf die Zuständigkeitsfrage. Im Zweifel alle Bürger und Nutzer. Es ist unsere Stadt! Das muss als Message ankommen. Im Zweifel sind wir alle verantwortlich. Deswegen bücken wir uns auch nach Müll, der im Stadtwald liegt und entsorgen den richtig. Das muss als Botschaft ankommen. Übertragen auf Toiletten heißt das: Die Sauberkeit einer Toilette hängt von ihren Benutzern ab. Wer eine saubere Toilette möchte, muss sie auch sauber hinterlassen oder entsprechend dafür bezahlen, damit es jemand reinigen kann.

3. Natürlich mehr Toiletten bauen, aber dafür alle Systeme berücksichtigen. Es gibt nicht DIE perfekte Lösung. Selbst ein aufgeschnittener Behälter ist besser als die unkontrollierten Wildpinkler. Und wo es autarke Systeme gibt, die nicht an die Kanalisation angeschlossen werden müssen, würde ich diese bevorzugen.
 
 
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