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Gesellschaft
 

Statistik zu Neujahr

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Der Kämmerer hat nachgezählt

Foto: Harald Schröder
Foto: Harald Schröder
Neujahrserwachen in der Stadt: Die FES nimmt Weihnachtsbäume mit, in der Nikolauskapelle findet ein Figurentheater statt und Stadtkämmerer Uwe Becker (CDU) hat mal seine Mitarbeiter gezählt. Ein Zahlenspiel.
Der Jahresbeginn ist bekanntlich von einer gewissen Lethargie geprägt. Die meisten haben Urlaub, erholen sich vom Silvesterrausch, die Frankfurter Studenten machen sich diese Woche noch einen Lenz und selbst wer arbeitet, geht es meist gelassen an. Wie etwa die Mitarbeiter der Stadt. Darauf lässt zumindest die Qualität der städtischen Meldungen schließen, die die Stadt in diesen Tagen an die Frankfurter Redaktionen verschickt. Da wird darüber informiert, dass die nadelnden Weihnachtsbäumchen eingesammelt werden – der Sensationswert geht gegen Null. Das angekündigte Figurentheater in der Nikolauskapelle (7. Januar, 15 Uhr) ist sicher sehenswert. Aber ganz ehrlich, vom Bürostuhl gehauen hat uns dann doch nur eine Meldung und die verdanken wir dem Stadtkämmerer.

Uwe Becker (CDU) hatte wohl ein paar Mußestunden übrig, ist von Büro zu Büro gezogen und hat mal - einfach so aus Jux - seine Mitarbeiter gezählt. Warum? Weil er's kann! Und als er alle gefunden hat, war er offenbar so verblüfft, dass er darüber gleich eine Pressemitteilung rausschickte. 377 Menschen sollen im Dezernat III aktiv beschäftigt sein. (Die passiv Beschäftigten bleiben allerdings eine Dunkelziffer bedienen aber die landläufigen Klischees vom Leben eines Beamten.)

Dann hat Herr Becker mal geschaut, wann sein Dezernatspersonal demnächst Geburtstag hat, hat ausgerechnet, wie alt es wird und dann kam er auf die grandiose Idee, die Zahlen zu addieren. Schon hatte er eine weitere, noch viel beeindruckendere Summe zusammen, schon konnte er schreiben, seine Mitarbeiter hätten "17.196 Jahre Lebenserfahrung". So viel bringen nicht mal Petra Roth und Hilmar Hoffmann zusammen auf.

Und weil Statistik manchmal einfach sexy sein kann, hier noch ein paar Fun Facts: 60 Prozent der Mitarbeiter sind Frauen, 55 angestellt und 45 verbeamtet, ein Drittel ist in Teilzeit beschäftigt, 120 in der Kämmerei.

Uwe Becker ist voll des Lobes für sein Team: "Die Mitarbeiter des Dezernates III leisten tagtäglich Unverzichtbares. Sie gehen die vielfältigen Herausforderungen ihrer Arbeit täglich engagiert, motiviert und flexibel an", lässt er verkünden. "Dank ihrer Fachkompetenz meistern sie gekonnt auch komplexe Aufgaben. Die Mitarbeiter drehen an essenziellen Stellschrauben in vielen unterschiedlichen Bereichen. In unserem Querschnittsdezernat kommt eine Fülle von Themen auf den Tisch. Ohne den engagierten Einsatz der Mitarbeiter wären die vielen Aufgaben nicht zu bewältigen. Ich bin stolz auf dieses Team und freue mich auf das neue gemeinsame Jahr."

Damit setzt Uwe Becker Maßstäbe. Nun müssen die anderen Stadträte nachziehen, sonst sieht es so aus, als würden nur die im Dezernat III arbeiten – ob nun aktiv oder passiv. Wir werden dem engagierten Beispiel folgen. Derzeit zählen wir gerade unsere kumulierte Lebenserfahrung zusammen....Mist, verzählt...nochmal von vorne...
 
6. Januar 2015, 12.03 Uhr
leg
 
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