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Spatenstich zum Bau der DFB-Zentrale
 

Spatenstich zum Bau der DFB-Zentrale

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„Die Strahlkraft der Sportstadt Frankfurt“

Foto: Bernd Kammerer
Foto: Bernd Kammerer
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat mit dem Bau seiner neuen Zentrale und der Akademie begonnen. Der Bau auf dem ehemaligen Rennbahngelände soll 150 Millionen Euro kosten und im Jahr 2021 fertiggestellt werden.
Viele Jahre und zahlreiche Rechtsstreits später ist es nun endlich soweit: Der DFB hat mit dem Bau seiner Zentrale und der Akademie auf dem Gelände der ehemaligen Pferderennbahn begonnen. Am vergangenen Freitag wurde der symbolische Spatenstich begannen. Unter den 300 Gästen waren Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD), Sportdezernent Markus Frank (CDU) und Baudezernent Jan Schneider (CDU). Den DFB vertraten unter anderem die Vizepräsidenten Rainer Koch und Reinhard Rauball sowie Generalsekretär Friedrich Curtius und Oliver Bierhoff, Direktor der Deutschen Nationalmannschaften. Auf dem 15 Hektar großen Gelände in Niederrad baut der Verband seine Verwaltung und seinen zentralen Sportstützpunkt. Dafür sind Kosten in Höhe von 150 Millionen Euro veranschlagt, fertiggestellt werden soll der Bau im Jahr 2021.

„Die DFB-Akademie erhöht die Strahlkraft der Sportstadt Frankfurt in Deutschland. Ich setze auf wertvolle Impulse für die Menschen in den Fußballvereinen der Region. Gerade der Vereinssport ist unser Integrationsmotor Nummer eins“, sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann beim Spatenstich. „Bis hier war es eine weite Strecke, schwierige Auseinandersetzungen, ein Bürgerbegehren, dessen demokratisch legitimiertes Ergebnis nicht akzeptiert wurde und in 19 gerichtliche Auseinandersetzungen und zahllose persönliche Angriffe bis hin zu Strafanzeigen mündete. Umso schöner, dass wir heute nach vorne schauen und ich diesen Termin gemeinsam mit treuen Verbündeten für dieses Jahrhundertprojekts feiern kann“, äußerte sich Sportdezernent Markus Frank (CDU).

Vizepräsident des DFB, Rainer Koch, bezeichnete den Bau des neuen DFB und seiner Akademie als zentrales Leuchtturmprojekt seines Verbandes. „Davon werden Spitze und Basis gleichermaßen profitieren. Wir können unsere Kompetenzen künftig noch effektiver bündeln, auf die gewachsenen Aufgaben reagieren und mit neuen Innovationen Service für die gesamte Fußballfamilie, insbesondere auch für die Regional- und Landesverbände, bieten“, so der Vizepräsident. Und Reinhard Rauball ergänzte, die Akademie solle einen weiteren Beitrag dazu leisten, den deutschen Fußball innovativ und zukunftsfähig aufzustellen. „Durch den Bau des neuen Komplexes werden moderne infrastrukturelle Voraussetzungen geschaffen, um noch effektiver konkrete Inhalte zu entwickeln und das Wissen allen Akteuren im deutschen Fußball zur Verfügung zu stellen“, so Rauball. „Mit dem neuen DFB und seiner Akademie schaffen wir ein sportliches Zuhause für unsere Trainer, Spieler und Mannschaften. Es soll ein ständiger Energiefluss zwischen Theorie und Praxis herrschen. Wir möchten Dienstleister und Impulsgeber für den deutschen Fußball sein. Der Baubeginn macht unsere Vision noch greif- und sichtbarer“, sagt Oliver Bierhoff, Direktor Nationalmannschaften und Akademie.




Oliver Bierhoff, Friedrich Curtius, Reinhard Rauball, Peter Feldmann, Rainer Koch. Foto: Stadt Frankfurt/Bernd Kammerer
 
6. Mai 2019
ffm/hes
 
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Leser-Kommentare

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Hans Pajowski am 6.5.2019, 14:27 Uhr:
"Es ist wirklich mit eine der größten Bausünden Stadt, da eines der schönsten Naturschutzgebiete und traditionsreiches Gebiet verschwunden ist, also plattgewalzt wurde, nur für den DFB. Der Bürger wird Nichts davon haben, denn auch der geplante Bürgerpark braucht seine Zeit, mehrere Jahre, bis das Grün sich zeigt, äh die Bäume gross sind, sofern sie es bei den Wettersituationen erreichen = heiße Sommer. - Mike Josef und alle Politiker beachten die gefährlichen Sommer nicht, und gehen weitere Geschäfte mit Investoren ein. Eines der größten Bausünden ist das mit den GÜNTHERSBURGHÖFEN. -Traurig. Keiner hört auf die Bürger und schließt sie mit ein. Erst Recht aber beachtet Niemand die Jugend die zu Recht mit der Aktion "Freiday vor Future" intensiv tätig ist und uns Alle warnt. - Ich sehe hier noch die damals veröffentlichen Fotos, von der heilen Rennbahnwelt, samt schöner Wiesen,dem Teich und der Vögel, bzw. Insekten. - Wieder einmal hat der Mensch es geschafft, ein Stück Natur dem Erdboden gleich zu machen. - Das Schlimmste ist noch, dass wir alle Bürger im Stich gelassen werden, und dass kein Politiker Niveau an den Tag legt, und somit ein Vorbild für die Jugend ist." - Thomas Szymanski, Leiter vom "Frankfurter Puppentheater"
 
 
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