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Gesellschaft
 

Messeeingang Süd

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Ein zweiter Turm für die Messe

Foto: © Cma
Foto: © Cma
2024 soll die Messe einen Südeingang bekommen. Dabei wird auch ein Turm mit 33 Geschossen entstehen. Umgesetzt wird der Siegerentwurf des Architekturwettbewerbs von der Gustav-Zech-Stiftung.
Fünf Jahre nachdem Cyrus Moser Architekten mit ihrem Entwurf den Wettbewerb für den Südeingang des Messegeländes gewonnen haben, kommt endlich Schwung in das Bauvorhaben. Die Gustav-Zech-Stiftung wird bis 2024 den neuen Messeeingang nebst Mixed-Use-Hochhaus an der Emser Brücke nahe der S-Bahn-Haltestelle Messe bauen. Baubeginn soll in der zweiten Jahreshälfte 2020 sein.

Das Vorhaben umfasst den Bau einer einheitlichen Struktur; der Messeeingang wird dabei in eine Art Podest, auf dem der Turm ruht, eingepasst. Vor dem Gebäude wird ein Messeplatz entstehen, auf dem auch ein Café eröffnen soll. Das Podest soll sich an dieser Stelle zu einem Bügel ohne Stützen umwandeln. Der vierstöckige Messeeingang mit Eingangshalle, Veranstaltungs- und Konferenzräumen soll im östlichen Teil der gesamten Konstruktion liegen und mit der Via Mobile, dem Transportsystem des Messegeländes, verbunden werden. Das Grundstück gehört mittlerweile teilweise der Stiftung; der Südeingang soll allerdings im Besitz der Messegesellschaft bleiben.

Das im Siegerentwurf ursprünglich in einem eigenen Gebäude vorgesehene Hotel soll nun abgewandelt und in den unteren Abschnitt des Hochhauses integriert werden. Deshalb wird dieses mit nun 33 Geschossen auch höher als ursprünglich geplant. Über dem Hotelteil und einem Technikgeschoss werden über ein Dutzend Etagen Büroflächen entstehen, von denen fünf zukünftig auch von Messemitarbeitenden genutzt werden sollen. Außerdem sollen etwa 200 Parkplätze in vier Untergeschossen gebaut werden. Eine Ecke des unteren Turmteils wird etwas abgeschrägt, sonst ist das Design des Gebäudes mit schlanken Mauerblenden schlicht und urban. Es wird also optisch keine Konkurrenz für den 257 Meter hohen Messeturm, der von Frankfurtern liebevoll auch „Bleistift“ genannt wird, sein.

Die Verkehrsanbindung des Komplexes ist zudem günstig: So soll die geplante Haltestelle der U5-Verlängerung ins Europaviertel direkt vor dem Eingang zum Gebäude liegen. Ein Betreiber für die geplanten 374 Hotelzimmer steht derweil noch aus.
 
15. Oktober 2019, 12.35 Uhr
lag
 
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