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Frankfurt diskutiert über seine Zukunft

Am heutigen Dienstagabend wird bei der Podiumsdiskussion des JOURNAL FRANKFURT auf der smart urban stage über die Zukunft der Stadt gesprochen. 140 Leser dürfen exklusiv vor den Toren des Messegeländes mitstreiten.
Frankfurt hat mehr zu bieten als Börse und Banken. Wer weiß das besser, als die Menschen, die in der Stadt wohnen. Einen ganzen Abend lang dürfen angemeldete Frankfurter bei einem Flying-Buffet und Getränken ab 19 Uhr sechs spannenden Vorträgen zu unterschiedlichen Themen lauschen und anschließend über die Themen Kunst, Architektur, Mode und Lifestyle, Soziales, Mobilität und nachhaltiges Bauen diskutieren.
Der Autor, Moderator und Gästeführer Jens-Peter Meyer wird etwa einen Vortrag über „High Heels & High End - Mode, Shopping & Lifestyle in Frankfurt“ halten. Dabei referiert er über die Orte, Menschen, Lebensläufe, Unternehmenszahlen und Geschichten, die sich rund um das Thema Mode drehen. Dabei lernt man die Geschichten und Kuriositäten zu unterschiedlichen Läden kennen und erfährt, welche Köpfe sich dahinter befinden. Wer sind die großen Macher und wie wurden sie zu dem was sie heute sind? Überraschendes zeigt sich, wenn man sich fragt, wer in Frankfurt und international die Stars, die First Ladies, das Wiener Burgtheater oder auch die italienische Luftwaffe ausstattet. Erfahren Sie außerdem seit wann es die „Mode“ eigentlich gibt. Wer hat Pret-a-porter erfunden? Wann hatten Frauen vor dem 20. Jahrhundert schon Mal die Hosen an und wer hat sie wirklich vom Korsett befreit - das zu manchen Zeiten auch Männer trugen?
Anschließend referiert Rosa Rausch über das Thema „Urbane Mobilität – Intermodalität und die Rückgewinnung der Verkehrsräume für Radfahrer & Fußgänger“. Das Mobilitätsverhalten von Großstädtern und die Sicht auf das Statussymbol Auto verändern sich. Insbesondere Jugendliche formulieren neue Ansprüche an urbane Mobilität. So ergab die Studie "Jugend und Automobil 2010" des FHDW Center of Automotive, dass die emotionale Bindung an das Auto bei der Gruppe der 18-25-Jährigen zurückgeht: Für knapp ein Drittel ist es nicht mehr als ein reines Fortbewegungsmittel. Noch dramatischer liest sich dieser Imageverlust aus der Jugendtrendstudie "Timescout": 80 Prozent der 20-29-Jährigen sagten dort, dass man in der Stadt wegen des öffentlichen Verkehrssystems kein Auto brauche. Die Nutzung von Mobilitätslösungen wird wichtiger als der Besitz eines Autos. Intermodalität – die intelligente Verknüpfung verschiedener Verkehrsträger - und Mobilitätskonzepte wie Carsharing, Mitfahrzentrale und E-Mobility werden die Städte der Zukunft prägen. Und wie sieht das Frankfurt der Zukunft aus? Darüber will der Stadthistoriker Björn Wissenbach sprechen. Thema dabei wird natürlich auch der Wiederaufbau der Altstadt sein. Über urbane Kunstprojekte spricht später am Abend Dagmar Priepke, die Geschäftsführerin der Heussenstamm-Stiftung. In der Ausstellungsreihe OPEN_AIR hat die Heussenstamm-Galerie dieses Jahr im Sommer zur Frauen-Fußball-WM in Frankfurt am Mainufer die Kunstinstallation FLAGGE ZEIGEN der Künstlerin Maike Häusling am Mainufer gezeigt. Die Künstlerin spielt bei dieser Installation mit nationalen Symbolen: sie nimmt die Farben, Formen und Symbole nationaler Flaggen auseinander und setzt sie in neuer Form zusammen. So entstehen neue fiktive Staaten, die man nicht auf den ersten Blick erkennt. Es ist ein Spiel mit Irritationen und eine farbenprächtige Metapher für die multikulturelle Stadt Frankfurt am Main. Die Mixtur der Flaggen ist wie ein Abbild der Menschen aus den vielen Nationen, die gemeinsam in unserer Stadt leben. Von der Vielfalt der Kunst zur Vielfalt in der Gesellschaft: Elisabeth Lücke widmet ihren Vortrag den diversen sozialen Gruppierungen in der Stadt. Frankfurt ist die Stadt der Kontraste, dieser Eindruck erstreckt sich nicht nur auf die Architektur, er trifft auch auf die Lebenssituationen vieler Menschen in dieser Stadt zu. Verschiedene Gruppen habe hier ihr soziales Umfeld. Frankfurt ist eine multi-kulturelle Stadt, wobei der Zuzug von Fremden Tradition hat. Bedingt durch die Messen kamen viele ausländische Besucher in die Stadt, Glaubensflüchtlinge fanden hier eine neue Heimat und Kaufleute entdeckten Frankfurt als Standort. Heute sind hier circa 170 Ethnien vertreten. Das Gesicht der Bankenmetropole wird auch durch die Young Urban Professionals geprägt, sowie durch die Tatsache, dass Frankfurt einen hohen Anteil an Single-Haushalten hat. Wer also lebt in Frankfurt und welche Wohnform bietet sich für die Frankfurter an? Susanne Petry und Kerstin von der Heydt plädieren für eine nachhaltige Architektur und berichten über aktuelle Projekte. Ganz schön viel Stoff für rund drei Stunden, für einen interessanten Abend dürfte mit der Themenfülle gesorgt sein.
 
20. September 2011, 12.20 Uhr
red
 
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