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Panorama
 

In neuen Räumen

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Heute hier, MORGEN da

Die Designspezialisten von MORGEN sind nach 15 Jahren umgezogen und nun unter dem gleichen Dach wie Künstler Tobias Rehberger kreativ. Am Samstag wird die neue Galerie mit einer großen Party eröffnet.
Draußen glitzert das Wasser in der spätsommerlichen Sonne, die bunten Schiffscontainer am Osthafen türmen sich wie Bauklötze und bilden in der Lindleystraße gemeinsam mit den Kränen eine hanseatische Kulisse für das Unternehmen von Sabine Mühlbauer und Thomas Tritsch. Die Architektin und der Künstler haben 1998 das Label MORGEN gegründet. „Möbel bildeten einfach die Schnittstelle unserer Arbeitsbereiche“, sagt Tritsch und erklärt den Namen: „‚Morgen’ war damals einfach die Zukunft“.

In den vergangenen 15 Jahren haben sich die beiden einen Namen im Bereich Interior Design gemacht, DJ Sven Väth und Sternekoch Juan Amador gehören zu der Liste namhafter Kunden und auch für den ehemaligen Cocoonclub und die Bread & Butter-Messe verbanden sie innovatives Design mit spannender Architektur. Thomas Tritsch zeigt auf einen großen beeindruckenden Holzschreibtisch, der durch seine warme Farbe, die klaren Konturen und die schöne Maserung besticht. „So einen hat Sven Väth auch“.

In dem neuen 500 Quadratmeter großen Showroom, der ab 1. Oktober für Kunden geöffnet ist, kommen die Kreationen von MORGEN, aber auch die Möbelstücke von renommierten Firmen wie Moroso, Arper und Foscarini besonders gut zur Geltung. Die umgebaute insgesamt 2500 Quadratmeter große Lagerhalle bietet nun genügend Raum für die Werkstatt, wo die MORGEN-Möbel hergestellt werden, das Lager, den Showroom, für Büros und eine gemütliche Kantine, in der alle 15 Mitarbeiter Platz finden. Und das ist noch nicht alles!

„Wir lieben beide das Wasser und haben seit vier Jahren nach neuen Räumen gesucht und sind durch Zufall und über Tobias Rehberger in unserer Nachbarschaft fündig geworden“, sagt Sabine Mühlbauer. Der bekannte Frankfurter Künstler ist mit den Gründern von MORGEN befreundet und hat ebenfalls in der Lagerhalle ein Studio und eine Werkstatt eingerichtet. „Wir können die Synergien nutzen. Er ist die Nummer 1, was Kunst betrifft und wir sind in Frankfurt für Design bekannt“, schwärmt Tritsch, den es auch freut, dass sie der Musikgeschmack – nämlich Electro – eint. Das trifft sich gut, denn so steht der gemeinsamen Eröffnungsparty am 28. September ab 21 Uhr nach dem Cocktailempfang um 18 Uhr nichts mehr im Wege. Dabei können dann sowohl die Designmöbel als auch Rehbergers kreative Arbeitsstätte in Augenschein genommen werden. Und wer weiß, vielleicht trifft man dann auch die geladenen Prominente, etwa die Designerin Patrizia Moroso, DJ Sven Väth oder auch den Fotografen Andreas Gursky.
 
27. September 2013
Nicole Brevoord
 
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