Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Gesellschaft
Startseite Alle NachrichtenGesellschaft
Hessische Städte erobern die Hauptstadt
 

0

Hessische Städte erobern die Hauptstadt

„Grüß' Gott dich, du Heimat, du herrliches Land / Herz Deutschlands, mein blühendes Hessen!“ So heißt es in der hessischen „Nationalhymne“, dem Hessenlied. Entsprechend will sich unser schönes Bundesland als „KulturReiseland Hessen“ auf der weltgrößten Tourismusmesse in Berlin (ITB) vom 5. bis zum 9. März 2008 profilieren. Der Städte- und Kulturtourismus soll dabei im Mittelpunkt stehen. Erstmals präsentieren sich dabei Frankfurt, Wiesbaden und das Land Hessen als Partner in einer eigenen Halle mit einer Gesamtfläche von 900 Quadratmetern. Bei der heutigen Vorstellung des Konzepts im Varieté Theater Tigerpalast bezifferte der Geschäftsführer der Tourismus+Congress GmbH Frankfurt (TCF), Thomas Feda, die Gesamtkosten des Messeauftritts auf 420.000 Euro. Insgesamt werden sich über 40 Partner, wie Städte und Branchenunternehmen, aus ganz Hessen beteiligen.


Man habe bewusst eine offene und transparente Architektur gewählt, erläuterte Frankfurts Wirtschaftsdezernent Boris Rhein den kurzen Film zur Visualisierung des Standkonzept der Messehalle. Die Infostände, keilförmige Podeste aus verschiedenen Materialien mit hohen Plakatwänden, sollen als „Wellenbrecher“ den Besucherstrom binden. Flachbildschirme sowie Text- und Bildtafeln liefern Informationen zu den Themenschwerpunkten „Aktiv und Natur“, „Gesundheit und Wellness“, „Städte und Kultur“ und „Hotels und Tagen“. Die Hessen Agentur GmbH (HA) und die Region Frankfurt Rhein-Main, zu denen auch Mainz, Bingen und Aschaffenburg zählen, werden an eigenen Schaltern vertreten sein.


Wiesbadens Stadtrat Detlev Bendel untermauerte die Rolle des Städtetourismus in Hessen: „In den letzten zehn Jahren konnten die großen hessischen Städte mit 29 Prozent eine überdurchschnittliche Steigerung der Übernachtungszahlen verbuchen. Es ist konsequent dieses Marktsegment auch bei der ITB in den Focus zu stellen.“


HA-Geschäftsführer Martin Herkströter lobte die gute Zusammenarbeit mit der TCF unter Fedas Leitung. „Das war nicht immer so.“ Des weiteren bedankte er sich bei Tigerpalast-Chef Johnny Klinke, dessen Team mit artistischen Höhepunkten das Programm beim Hessenabend auf der ITB gestalten wird. Klinke legte den Tourismusexperten ans Herz, Künstler und Institutionen künftig stärker in ihre Konzepte einzubinden. „Mit Cranach haben wir eine Weltausstellung in der Stadt. Andere Städte werben seit Jahren mit ihren Musicals. Wir sollten die Potentiale unserer kulturellen Angebote besser ausschöpfen.“ jow, Foto: Jens Braune del Angel

 
13. Dezember 2007, 19.41 Uhr
red
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Gesellschaft
 
 
Nach dem Anschlag in Hanau zeigen sich viele Menschen betroffen und drücken ihre Trauer, aber auch ihre Wut über das Geschehen aus. Allein in Frankfurt versammelten sich 3500 Menschen, um der Opfer zu gedenken. – Weiterlesen >>
Text: Elena Zompi / Foto: © picture alliance / AP Photo
 
 
Hanau: Bildungsstätte Anne Frank
0
„Ein vergänglicher Moment der Empörung“
Der Anschlag von Hanau zeigt einmal mehr die Hilflosigkeit von Politik und Gesellschaft im Umgang mit dem zunehmenden Rechtsterrorismus. Bereits nach Bekanntwerden der Anschlagspläne der Gruppe S. fragte die Bildungsstätte Anne Frank: „Wo bleibt der Aufschrei?“ – Weiterlesen >>
Text: Johanna Wendel / Foto: picture alliance/Geisler-Fotopress
 
 
Frankfurter Auschwitzprozess
0
Gerhard Wiese: Der letzte Zeitzeuge
Gerhard Wiese ist der letzte verbliebene Ankläger aus dem Auschwitzprozess. Am Mittwochabend berichtete der 91-Jährige von „dem Prozess seines Lebens“ und dem Schicksal eines Häftlings, das ihm besonders in Erinnerung geblieben ist. – Weiterlesen >>
Text: Elena Zompi / Foto: © Bernd Kammerer
 
 
 
Am heutigen Mittwochabend verleiht die Karl Kübel Stiftung den Fairwandler-Preis 2020. Unter den Nominierten befindet sich das Projekt Radeln ohne Alter für Seniorinnen und Senioren, das bald auch in Frankfurt starten soll. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: Symbolbild @ Pexels
 
 
Frankfurter Kinderschutzbund
0
Vormünder für junge Geflüchtete gesucht
Jedes Jahr kommen zahlreiche unbegleitete Kinder und Jugendliche aus Krisengebieten nach Frankfurt. Der Kinderschutzbund sucht daher dringend Menschen, die eine Vormundschaft übernehmen und die minderjährigen Geflüchteten unterstützen möchten. – Weiterlesen >>
Text: rom / Foto: Brad Neathery/Unsplash
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  1520