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Feinstaubfrei dank Gartenzaun
 
Feinstaubfrei dank Gartenzaun
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Frankfurter Garten bekommt multifunktionalen Zaun
Foto: Frankfurter Garten
Foto: Frankfurter Garten
Der Frankfurter Garten besteht seit zwei Jahren. Am Wochenende wird der Holzzaun des Geländes von Architektur-Studenten und anderen Freiweilligen aufgewertet. Außerdem soll der Zaun multifunktional in das Urban Gardening-Projekt integriert werden.
Frische Luft, gemeinschaftliche Arbeit, Nachhaltigkeit: Im Frühjahr 2013 hat sich der Danziger Platz im Ostend in ein Mekka für Urban Gardening-Fans verwandelt. Dort hat sich mit dem Gemeinschaftsgarten ein generationsübergreifender, lebendiger Treffpunkt für Frankfurter entwickelt.

Was dem grünen Projekt aber fehlt, ist ein neuer Zaun. Denn der alte Holzzaun, der das Gelände umgibt, ist in die Jahre gekommen. Das soll sich nun ändern: Architektur-Studenten der Technischen Universität Darmstadt (TU Darmstadt) reichten ihre Ideen für einen multifunktionalen Zaun beim „Zaunkönig“-Stehgreifwettbewerb ein. Denn der Zaun soll nicht einfach erneuert werden, sondern auch sinnvoll in das Urban Gardening-Projekt integriert werden. Der Wettbewerb war von Architektin Anja Ohlinger, die den Gemeinschaftsgarten unterstützt, und Britta Eiermann von der TU Darmstadt initiiert worden. Bereits im März wurden die besten Ideen bei der Gartensaisoneröffnung prämiert.

Die beste Zaun-Idee wird am Freitag und Samstag von den Studenten in die Tat umgesetzt. Neben den angehenden Architekten sind auch Anwohner und Naturliebhaber eingeladen, den Platz am Ostbahnhof mitzugestalten und zu begrünen. Ob sägen, hämmern oder sähen: Jeder tatkräftige Unterstützer findet seine Arbeitsnische. Denn die Studenten haben einige Neuerungen für den Zaun vorgesehen: Die Nordseite des Holzbauzauns soll künftig als Stauraum für Arbeitsgeräte, Pflanzenkübel und Sitzgelegenheiten genutzt werden. Außerdem soll ein Teil des Zauns mit Moos bepflanzt werden: Das bringt nicht nur mehr Grün, sondern soll auch den Feinstaub in der Luft besser filtern. Zudem ist geplant, mehr Platz für eine vertikale Bepflanzung zu schaffen und die Miniaturgewächshäuser so in den Zaun zu integrieren: Auf ein wellenförmiges Holzfundament soll Erde aufgeschüttet werden, um Kürbisse anzupflanzen. „Das geht alles schnell, kostet wenig und entspricht unserem Hauptanliegen der Nachhaltigkeit“, so Ilona Lohmann-Thomas, Vorstand des Frankfurter Garten e.V. Auf der Südseite hingegen werden die noch vorhandenen Stahlbauzäune mithilfe von Lkw-Planen in eine abstrakte Wiese verwandelt.

Auch das Gerücht um ein vorzeitiges Aus des Urban Gardenings im Frankfurter Garten ist aus der Welt: Alle Sponsoren, deren Verträge im vergangenen Jahr ausliefen, sind geblieben. „Wir sind finanziell abgesichert“, sagte Lohmann-Thomas. So kann der Garten bis Ende 2016 fortbestehen.

>>Wer sich am Zaun-Bau beteiligen möchte, kann am Freitag, 10. April, und am Samstag, 11. April, von jeweils 10 bis 17 Uhr am Danziger Platz mit anpacken.
9. April 2015
npf
 
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