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Erst ein Unfall, dann Geiselnahme
 

Erst ein Unfall, dann Geiselnahme

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Höchst im Ausnahmezustand

Foto: nil
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Gleich zwei recht spektakuläre Vorfälle ereigneten sich am Montagnachmittag in Höchst, so dass es zu erheblichen Verkehrsproblemen und massivem Polizeieinsatz kam. Wegen einer Geiselnahme rückte das SEK an.
Für Verkehrsbeeinträchtigungen in Höchst sorgte am Montagnachmittag zunächst ein kurioser Unfall, der sich gegen 15 Uhr in der Emmerich-Josef-Straße ereignet hat. Eine Frau soll bei der Ausfahrt aus dem Parkhaus wohl die Kontrolle über ihren Kleinwagen verloren, dabei die Schranke durchbrochen haben und mit dem Auto gegen eine gegenüberliegende Wand eines Geschäftshauses gekracht sein. Glück im Unglück, dass auf der vielbefahrenen Straße keine vorbeikommenden Passanten oder Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen wurden. Das Auto dürfte einen Totalschaden davongetragen haben. Kaum legte sich das Aufsehen im Höchster Ortskern, da sorgte bereits eine weitere Polizeimeldung für Furore:

In der Bolongarostraße rückte das SEK aus, wegen einer unklaren Bedrohungslage in einem Café. Die Polizei war kurz nach drei alarmiert worden, ein mutmaßlich bewaffneter Mann bedrohe zwei Frauen in einem Café. Daraufhin wurde das betreffende Areal weiträumig abgeriegelt und das SEK angefordert. Letztlich war es den beiden Frauen aber gelungen unverletzt aus dem Lokal zu entfliehen, indes hatte die Polizei das Objekt umstellt. Der 48-jährige mutmaßliche Täter kam letztlich doch aus dem Café heraus und wurde alsbald vom SEK festgenommen. Erst nach intensiveren Ermittlungen konnte geklärt werden, dass der Mann der 36-jährigen Cafébesitzerin und der 24-jährigen Angestellte gedroht hatte, sie umzubringen. Die Frauen durften das Lokal nicht verlassen, der Mann hatte eine Eisenstange in der Hand und zwei runde Gegenstände, die die Frauen für Handgranaten hielten, die sich aber als zwei in Alufolie gewickelte Orangen herausstellten. Nachdem die Frauen geflohen waren und das SEK den leicht alkoholisierten Mann zur Aufgabe bewegt hatten, wurde die Gefahrenlage befriedet, ohne dass ein Beteiligter zu Schaden kam. Offenbar hatte es zwischen den Personen, die sich wohl kannten, Streitigkeiten gegeben. 48-Jährige wurde in eine Haftzelle des Polizeipräsidiums gebracht und wird am heutigen Dienstag dem Haftrichter vorgeführt. Es laufen Ermittlungen gegen ihn wegen des Verdachts der Geiselnahme.
15. Mai 2018
nb
 
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Leser-Kommentare

Kommentieren
 
Michael Risch am 15.5.2018, 19:59 Uhr:
ich befürchte FFM-Höchst wird unregierbar, wie Berlin Kreuzberg, das wäre sehr schade
 
 
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