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Gesellschaft
 

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Die Slags im Bett

Wenn hr3@night mit Einmalticket und Bustransfers in viele unterschiedliche Locations der Stadt lockt und da auch mit so manch großem Namen aus der Popszene die Ausgehwilligen ködert, könnte man annehmen, dass die anderen Läden leer sind und sie beim nächsten mal besser gleich zulassen können.


Aber weit gefehlt. Was schert es den "Underground" wie Get In The Ring, was Etablierten machen. Ihre Konzerte im Elfer machen sie sogar wenn coole Bands parallel in der Batschkapp spielen. Das ist selbstbewusst und richtet sich ohnedies an ein anderes Klientel. Und Läden wie das Bett haben ihr eigens Publikum und bieten dann - ohne es aussprechen zu müssen - an solchen Eventnächste eine Alternative an.


Deshalb war es in der Klappergasse gestern auch voll, als The Slags Record Release Party feierten und die vier Frauen ihr Comebackalbum „Run Free“ live vorstellten. Kompromisslos wie immer - ohne aber in den alten Punk-Klischees stecken geblieben zu sein - spielten sie trotz Bazillenalarm bei der halben Band ihren Mix aus Garage, Alternative und Psychedlic, meist schnell und laut (was Mr. Fritz Deutschland, Manfred Reitzlein, ein erklärter Slow Song-Hasser, erfreute) und lang. Ohne zwei Zugaben ließ man Sabine Morgenstern (Gesang, Gitarre), Anja Kraft (Bass), Conni Maly (Gitarre) und Suse Michel (Schlagzeug, Gesang) eh nicht von der Bühne. Übrigens: selbst Frankfurts neue Turntable-Legende DJ Godfather alias Ralf Scheffler machten den Slags seine Aufwartung und kam ums Bett, um Frankfurts Lieblings-Schlampenrockband auch mal außerdehalb Nachtleben udn Batschkapp zu sehen.

 
1. April 2007, 11.48 Uhr
detlef kinsler
 
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