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Gesellschaft
 

AWO-Skandal

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Durchsuchungen bei der AWO

Foto: AWO Kreisverband Frankfurt/ Facebook
Foto: AWO Kreisverband Frankfurt/ Facebook
Im Zusammenhang mit den Skandalen der AWO in Frankfurt und Wiesbaden hat es heute Morgen mehrere Durchsuchungen von Privat- und Geschäftsräumen gegeben. Wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt mitteilte, wurden insgesamt 14 Objekte durchsucht.
Die Frankfurter Staatsanwaltschaft hat heute Morgen 14 Räumlichkeiten, die im Zusammenhang mit den AWO-Kreisverbänden Frankfurt und Wiesbaden stehen, durchsuchen lassen. Es handelte sich laut Staatsanwaltschaft um sechs Privatwohnungen und acht Geschäftsräume in Frankfurt, Wiesbaden, Berlin, Bad Schwalbach und Schöneck. Die Durchsuchungen standen im Zusammenhang mit den staatsanwaltlichen Ermittlungen wegen Betrugs bei den Abrechnungen zweier Flüchtlingsheime in Frankfurt und wegen „der Vereinbarung und Entgegennahme satzungswidriger Vergütungen beziehungsweise ungerechtfertigter Honorarzahlungen sowie der Gewährung einer überhöhten Dienstwagenpauschale“, wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt mitteilte.

Beschuldigt werden zwei Frauen und vier Männer im Alter zwischen 40 und 63 Jahren, die bei der AWO in Frankfurt beziehungsweise Wiesbaden haupt- oder ehrenamtlich tätig waren. Hauptgeschädigte sind die Stadt Frankfurt und die AWO selbst. Allein in Bezug auf falsch abgerechnete Personalkosten beim Betrieb zweier Flüchtlingsheime in Frankfurt geht die Staatsanwaltschaft von falschen Abrechnungen im „hohen sechsstelligen Bereich“ aus.

Im Zuge der Durchsuchungen wurden zahlreiche Geschäftsunterlagen in schriftlicher und elektronischer Form sichergestellt. Die Auswertung sowie weitere Ermittlungen dauern an, erklärte die Staatsanwaltschaft.

Seit Monaten kommt die Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Frankfurt nicht zur Ruhe. Was im Sommer als Skandal um falsche Abrechnungen bei zwei Flüchtlingsheimen in Frankfurt begann, weitete sich Ende vergangenen Jahres auf Vorwürfe wegen überhöhter Gehälter und PS-starker Dienstwagen aus. Auch Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) betraf die Affäre: Ihm wurde vorgeworfen, er habe von der AWO eine Stelle finanziert bekommen, die eigens für ihn geschaffen worden sein soll und von der aus er Wahlkampf betrieben habe. Außerdem hatte seine Frau als Leiterin einer Kita der AWO ein ungewöhnlich hohes Gehalt und einen Dienstwagen gestellt bekommen. Peter Feldmann kündigte an, das zu viel erhaltene Geld zurückzuzahlen.
 
14. Januar 2020, 11.27 Uhr
nre
 
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